Walkingstöcke Test 2017 – Die Top 6 im Test

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Leki Smart Carbon Walkingstöcke
Leki Flash Shark Walkingstöcke
Swix CT4 PC X-Fit Walkingstöcke
Black Canyon BC4621 Walkingstöcke
Ultrasport 3 in 1 Walkingstöcke
Modell Leki Smart Carbon Leki Flash Shark Swix CT4 PC X-Fit Black Canyon BC4621 Ultrasport 3 in 1
Bewertung
Testergebnis 1.3 1.4 1.7 1.9 2.1
Art Fixlängenwalkingstöcke Fixlängenwalkingstöcke Fixlängenwalkingstöcke Teleskopwalkingstöcke Teleskopwalkingstöcke
Material Carbon Carbon-Glasfieber Carbon Aluminium Aluminium
Gewicht 362 g 320 g 412 g 260 g 350 g
Länge 100 - 130 cm 105 - 120 cm 100 - 135 cm 85 - 135 cm 71 - 145 cm
Höhenverstellbar
Handgriff - Kunststoff mit Korkeinsatz Kunststoff Kunststoff mit Korkeinsatz Gummi
Gummipads
Reflektoren inklusive
Besonderheiten Trigger-Shark-System an den Schlaufen Trigger-Shark-System an den Schlaufen Just-Click an der Schlaufe verstellbare Schlaufe auch als Skistöcke verwendbar, inkl. Walking-App"
Preis

97,25 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

49,95 €

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45,95 €

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24,85 €

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Das Wichtigste auf einen Blick

Nordic Walking ist eine Sportart, die in den 1970er Jahren in Finnland durch Mari Repo, einen Skilanglauftrainer erstmals als eigenständige Sportart definiert wurde. Entsprechend hat die Sportart ihren Ursprung im Skilanglauf und diente an schneefreien Tagen und im Sommer zu Trainingszwecken. In den 1990er Jahren wurde das Nordic Walking immer bekannter. Zudem wurden damals vom finnischen Unternehmen Exeldie die ersten spezifischen Walkingstöcke produziert. In Folge wurde die Sportart immer populärer und avancierte auch in Deutschland zu einer der beliebtesten Ausdauersportarten überhaupt. Zweifelsohne ist das Nordic Walking ein hervorragendes Training für den gesamten Körper, denn auch der Oberkörper wird durch den Einsatz von Walkingstöcken mit eingebunden. Die Sportart ist eine schonende, aber dennoch effektive Maßnahme, um fit und gesund zu bleiben, ohne dass der Körper zu stark belastet wird und eignet sich auch hervorragend für Personen, die Gewicht verlieren möchten, also zur Fettverbrennung. Wer das Nordic Walking einmal ausprobiert, wird schnell merken, dass neben guten Schuhen und der richtigen Technik auch hochwertige Walkingstöcke von enormer Bedeutung sind. Allerdings ist es häufig gar nicht so einfach, die individuell passenden Trainingshelfer zu finden. Damit Sie wissen, welche Merkmale die Stöcke haben sollten, was Sie beim Kauf beachten müssen, welche Walkingstöcke besonders empfehlenswert sind und vieles mehr, haben wir für Sie den Walkingstöcke Test 2017 durchgeführt.

Junge Frau beim Nordic Walking

Walkingstöcke: Ein kleiner Überblick

In der Regel werden Walkingstöcke als Paar verkauft. Sie verfügen sowohl über einen Schaft als auch einen Griff, der meist ergonomisch geformt ist und über eine Handschlaufe verfügt. Sollten Sie beim Training zum Schwitzen neigen, sind Stöcke mit Griffen aus Naturmaterialien wie beispielsweise Kork empfehlenswert. Hochwertige Walkingstöcke zeichnen sich durch eine austauschbare Spitze aus, so dass sie individuell an den Untergrund, auf dem Sie Ihr Training absolvieren, angepasst werden können. Führen Sie Ihre Trainingseinheiten auf differenten Untergründen durch – wechseln Sie also zum Beispiel zwischen asphaltierten und unbefestigten Wegen – sind Walkingstöcke mit austauschbaren Spitzen hilfreich. Zudem sollten sie mit Gummipads versehen sein, die Sie auf die Spitzen der Walkingstöcke stecken können, wenn Sie auf Asphalt walken. Häufig können die Pads direkt an den Geräten befestigt werden. Auf diese Weise müssen Sie die Gummipads nicht in der Hosen- oder Jackentasche verstauen. Das Kernstück der Walkingstöcke ist zweifelsohne der Schaft, da er teils sehr hohen Belastungen standhalten muss. Zur Herstellung des Schafts können differente Materialien verwendet werden. Neben einer Glasfaser- oder Carbonmischung kann der Schaft auch aus Aluminium bestehen. Das qualitativ hochwertigste Material aus dem ein Schaft bestehen kann, ist Carbon. Unser Walkingstöcke Test 2017 hat gezeigt, dass dieses Material nicht nur sehr robust ist, sondern zugleich auch die beim Training entstehenden Schwingungen sehr gut dämpft. Natürlich bestehen auch in Bezug auf das Material der Walkingstöcke-Spitzen Qualitätsunterschiede. Wer sich für Spitzen aus gehärtetem Stahl entscheidet, kann mit einer deutlich geringeren Abnutzung rechnen, als bei Spitzen aus Aluminium.

Wie funktionieren Walkingstöcke?
Walkingstöcke haben die Aufgabe den Läufer während des gesamten Bewegungsablaufes zu unterstützen. Einerseits erfolgt dank der Trainingshelfer eine Korrektur des Bewegungsablaufes selbst und andererseits wird die Muskulatur der Arme und der Schultern trainiert. Von enormer Wichtigkeit ist beim Nordic Walking für einen optimalen Bewegungsablauf eine korrekte Armhaltung. Ein häufig bei Anfängern zu beobachtender Fehler ist eine gebeugte Armhaltung. Grundsätzlich sollten die Arme jedoch gestreckt gehalten werden, so dass es in Nacken- und Schultermuskulatur nicht zu Verspannungen kommt. Hinzu kommt, dass durch hochwertige Walkingstöcke Stoßeinwirkungen gedämpft und damit die Gelenke entlastet werden. Besonders empfehlenswert sind sie für Sportler, die oft in unwegsamen Geländen unterwegs sind. So dienen sie beim Anstieg zur Unterstützung der Beinmuskulatur und beim Abstieg – metaphorisch formuliert – als Stoßdämpfer. Natürlich dienen Walkingstöcke auch in weniger unwegsamen Gebieten wie auf Wald- oder Parkwegen als ausgezeichnete Stützhilfe.
Walkingstöcke können sowohl in einer fixen als auch in einer variablen Länge erworben werden. Unser Walkingstöcke Test 2017 hat gezeigt, dass variable Stöcke vor allem dann empfehlenswert sind, wenn sie im Rucksack oder der Sporttasche bequem transportiert werden sollen.

Welche Arten von Walkingstöcken gibt es?

Im Allgemeinen wird zwischen sogenannten Fixlängen– und Teleskopwalkingstöcken differenziert. Anders als Walkingstöcke mit einer fixen Länge sind Teleskopstöcke in ihrer Länge justierbar. Zwar sind Teleskopstöcke meist etwas teurer und schwerer, allerdings aufgrund ihrer Längenvariabilität auch beliebter, denn sie können hierdurch auch von verschiedenen Sportlern genutzt werden. Zudem sind Teleskopstöcke praktischer zu transportieren. Möchten Sie beispielsweise auch im Urlaub sportlich aktiv sein und Walken, können Sie die Teleskopstöcke bequem im Koffer transportieren.
Achten Sie beim Kauf von längenverstellbaren Walkingstöcken jedoch auf deren Qualität. So kann es bei sehr günstigen Teleskopstöcken vorkommen, dass der integrierte Mechanismus zum Verstellen kaputt geht oder im Worst Case beim Walken der gesamte Stock bricht. Unser Walkingstöcke Test 2017 hat bestätigt, dass demgegenüber Walkingstöcke, die eine feste Länge aufweisen, einem höheren Druck standhalten und allgemein stabiler sind. Wie bereits erwähnt können die Stöcke aus unterschiedlichen Materialien erworben werden, und dies sowohl in Bezug auf den Griff als auch auf den Schaft.

Die meisten Walkingstöcke verfügen entweder über einen Griff aus Kunststoff, aus Kork oder aus Korkimitat. Am besten sind zweifelsohne Griffe aus dem Naturmaterial Kork, denn diese sind nicht nur besonders griffig, sondern saugen auch Schweiß gut auf. Hinzu kommt, dass die Griffe zahlreicher Walkingstöcke ergonomisch geformt sind, so dass sie gut in der Hand liegen. Aufgrund der Tatsache, dass Kork preislich relativ hoch ist, gehen viele Hersteller dazu über, Korkimitat zu verwenden. Obschon es nicht einen ebenso hohen Komfort bietet, wie “echtes” Kork, können Griffe aus Korkimitat leichter gereinigt werden und nutzen sich weniger ab. Entscheidenden Einfluss auf die Dämpfungseigenschaften und die Haltbarkeit von Walkingstöcken hat zudem das Schaftmaterial. Walkingstöcke aus Aluminium sind nicht nur weitaus günstiger im Preis, sondern weisen auch eine deutlich geringere Dämpfungsfähigkeit auf. Möchten Sie qualitativ hochwertige Walkingstöcke kaufen, dann sollten Sie sich für ein Schaft aus Carbon entscheiden. Ein wichtiges Kaufkriterium sind zudem die Schlaufen der Walkingstöcke. Hilfreich ist es, wenn sich die Schlaufen leicht lösen lassen. Besonders empfehlenswert sind diesbezüglich Walkingstöcke von LEKI. Dieser Hersteller glänzt durch die Entwicklung einer effizienten und individuell auf die persönliche Größe einstellbaren Schlaufenlösung, die als “Trigger-Shark-System” bezeichnet wird. Neben einem schnellen und einfachen Lösen der Schlaufen überzeugen Walkingstöcke von LEKI auch durch eine optimale Kraftübertragung auf den Walkingstock. Zudem hat unser Walkingstöcke Test 2017 gezeigt, dass die Spitzen der Stöcke im besten Fall aus Hartmetall gefertigt sein sollten. Dies vor allem dann, wenn Sie auch im Wald oder auf Feldwegen trainieren. Und letztlich sollten Sie beim Kauf von Walkingstöcken darauf achten, dass im Lieferumfang Gummipads für die Spitzen enthalten sind. Diese werden beim Training auf asphaltiertem Untergrund einfach aufgesteckt. In der Regel handelt es sich bei Walkingstöcken um Unisex-Modelle, d.h. die Walkingstöcke können von Frauen und Männern gleichermaßen verwendet werden. Daneben gibt es jedoch auch spezielle Varianten für Frauen und Kinder.

Worauf ich beim Online-Kauf achten sollte

verschiedene Nordic Walking Stöcke

Sie möchten Walkingstöcke kaufen? Dann werden Sie schnell feststellen, dass die Auswahl aufgrund der großen Angebotsvielfalt gar nicht so einfach ist. Unser Walkingstöcke Test 2017 hat gezeigt, dass Sie auf Stöcke aus Carbon oder Aluminium setzen sollten, denn diese sind pflegeleicht und robust.
Wenn Sie an Ihren Walkingstöcken lange Freude haben möchten, sollten Sie qualitativ hochwertige Stöcke erwerben. Informieren Sie sich beim Kauf Ihrer Walkingstöcke vorab auch über deren Gewicht. In der Regel wiegt ein innovativer Walkingstock nicht mehr als 300 Gramm. Ist Ihre Wahl auf Teleskopstöcke gefallen, sollten diese individuell auf eine Länge zwischen 65 und 145 Zentimetern einstellbar sein. Die Längenverstellung der Walkingstöcke erfolgt meist über einen Dreh- oder einen Klappmechanismus. Ein ebenso relevantes Kaufkriterium ist die Form der Handgriffe. Unser Walkingstöcke Test 2017 hat gezeigt, dass ergonomisch geformte Griffe mit Schlaufen sehr empfehlenswert sind. Dank dieser ermüden Ihre Hände beim Training weniger schnell und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Hände dadurch zu entlasten, dass Sie sie vom Stock lösen. Im Allgemeinen wird der Griff dann umfasst, wenn der Stock auf dem Boden aufgesetzt wird. Im Zuge der Rückwärtsbewegung der Walkingstöcke können die Hände dagegen zur Entlastung geöffnet werden. Bevorzugen Sie Trainingseinheiten in der Dämmerung oder am Abend, sollen Sie beim Kauf Ihrer Walkingstöcke darauf achten, dass diese über Reflektoren verfügen.

Die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick:
– das Material
– die Länge bzw. die Höhenverstellbarkeit
– ergonomisch geformte Handgriffe
– Gummipads
– ggf. Reflektoren

Vorteile & Besonderheiten von Nordic Walking und Walkingstöcken

Entscheiden Sie sich für Nordic Walking als Sportart und damit auch für die Verwendung von Walkingstöcken ist dies mit diversen Vorteilen verbunden. So ist Nordic Walking eine Sportart, die von Menschen in allen Altersgruppen und unabhängig davon, welches Fitnesslevel sie aufweisen, ausgeübt werden kann. Statistiken besagen, dass sich heutzutage jeder fünfte Deutsche mit Walkingstöcken ausstattet und regelmäßige Trainingseinheiten absolviert, um fit und gesund zu bleiben. Nordic Walking ist nicht nur hilfreich, um an Gewicht zu verlieren, sondern stärkt auch das Herz-Kreislauf-System. Durch den Einsatz der Stöcke wird zudem der gesamte Körper trainiert. Beim Nordic Walking werden summa summarum 650 Muskeln beansprucht.

Nordic Walking ist eine optimale Alternative zum Joggen, denn oftmals können Menschen aus gesundheitlichen Gründen – sei dies aufgrund von Verletzungen an der Bandscheibe oder anderen Rückenproblemen – kein Lauftraining mehr absolvieren. Nordic Walking ist dank der Walkingstöcke dagegen eine schonendere Sportart.

Ein weiterer Vorteil des Nordic Walking ist, dass die Sportart nahezu überall ausgeübt werden kann. Obschon in bestimmten Regionen Deutschlands mittlerweile sogenannte Nordic-Walking-Parcours existieren, können Sie sich auch als Großstadtmensch problemlos mit Walkingstöcken ausstatten und Ihre Runden ziehen. So bietet das Nordic Walking vor allem auch den Menschen einen hervorragenden Ausgleich, die einen Bürojob ausüben und sich deshalb nicht ausreichend bewegen. Beim Nordic Walking werden Stresshormone abgebaut und Endorphine ausgeschüttet.

Die Vorteile des Nordic Walking im Überblick:
– geeignet für Personen mit Rücken- oder Knieproblemen
– effektives Training des Herz-Kreislauf-Systems
– relativ hoher Kalorienverbrauch
– Stärkung des Immunsystems
– schnell erlernbare Sportart
– Stärkung der Knochen, Minderung des Osteoporose-Risikos

Älteres Paar beim Nordic Walken

Alle Top-Marken auf einen Blick

LEKI

Ohne Zweifel ist der bereits erwähnte Hersteller LEKI der Marktführer in Bezug auf Walkingstöcke. LEKI wurde im Jahr 1948 gegründet und produzierte zu Beginn Teller und Griffe für Ski. Seitdem ist LEKI im Bereich von hochwertigen Trekking- und Walkingstöcken zweifelsohne zum Branchenprimus avanciert. So überzeugen auch in unserem Walkingstöcke Test 2017 die Produkte von LEKI aufgrund ihrer Materialien sowie des patentierten Außenklemmsystems. Das in Baden-Württemberg ansässige Unternehmen ist heute der unumstrittene Marktführer im Bereich hochwertiger Wanderstöcke und bietet ein besonders breit gefächertes Produktsortiment an. Obschon der Anschaffungspreis für Walkingstöcke von LEKI etwas höher ist, wird der finanzielle Mehraufwand mit einer lebenslangen Garantie belohnt. Walkingstöcke von LEKI erfüllen nicht nur alle Voraussetzungen in Bezug auf die Sicherheit, sondern sind auch TÜV geprüft.

Hudora

Ein weiterer bekannter Hersteller von Walkingstöcken ist Hudora. Das Unternehmen wurde 1919 von Hugo Dornseif in Radevormwald gegründet und produzierte anfangs vor allem Roll– und Schlittschuhe. Mittlerweile stellt Hudora Sportartikel verschiedener Art her. Die Walkingstöcke von Hudora überzeugen durch ergonomisch geformte Handgriffe und das verwendete Material, nämlich Wolframcarbid. Obwohl Walkingstöcke von Hudora etwas günstiger sind als diejenigen von LEKI, haben sie im Walkingstöcke Test 2017 ebenso gepunktet wie die von LEKI.

Precorn

Ein weiterer Hersteller ist Precorn. Das Unternehmen produziert preisgünstige Walkingstöcke, die dennoch über einen ergonomisch geformten Griff verfügen, aus Aluminium gefertigt und auch als Teleskop-Variante erhältlich sind. Precorn punktet in unserem Walkingstöcke Test 2017 mit einer tollen Farbauswahl. Ein weiteres Unternehmen, das Walkingstöcke herstellt, ist Exel. Das finnische Unternehmen hat sich auf die Produktion von Trekking- und Walkingstöcken spezialisiert und offeriert auch Modelle, die mit den Stöcken des Marktführers LEKI mithalten können.

BB Sport

Sollten Sie auf der Suche nach enorm leichten Walkingstöcken sein, sollten Sie sich das Sortiment des Herstellers BB Sport einmal genauer anschauen. Obschon deutlich schwerer, offeriert die Firma Attrack Walkingstöcke, die auch technisch auf dem neuesten Stand sind. So bieten Attrack Stöcke eine integrierte Walking-App, mit deren Hilfe Sie nicht nur Ihren Kalorienverbrauch, sondern auch die gelaufene Strecke nachvollziehen können.

Weitere namhafte Hersteller, die inunserem Walkingstöcke Test 2017 gute Ergebnisse gezeigt haben, sind Swix, Black Canyon und Black Diamond sowie Ultrasport.

Nordic Walkingstöcke rot

Beliebte Walkingstöcke und Alternativen

LEKI Smart Carbon

In unserem Walkingstöcke Test 2017 liegt – wie zu erwarten – ein Modell der Firma LEKI ganz vorne. Die Walkingstöcke überzeugten mit bequemen Schlaufen und aufgrund des geringen Gewichtes. Zudem verfügen sie über eine integrierte Spitze die rasch heraus und wieder eingefahren werden kann. Auf diese Weise können die Walkingstöcke während des Trainings an den jeweiligen Untergrund angepasst werden – und zwar ohne, dass Sie eine Pause einlegen müssen. Des Weiteren punkten die LEKI Smart Carbon im Walkingstöcke Test 2017 durch das “Trigger-Shark-System” an den Schlaufen, so dass sich diese mit einem Klick problemlos öffnen lassen. Die Stöcke können in Längen von 100 bis 130 Zentimetern erworben werden, wobei auch die Schlaufen in drei verschiedenen Größen erhältlich sind. Entsprechend können die Walkingstöcke individuell auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellt werden

Flash Shark von LEKI

Ein weiteres Modell von LEKI, das in unserem Walkingstöcke Test 2017 sehr gut abgeschnitten hat, ist Flash Shark. Neben dem ausgezeichneten Handschlaufensystem glänzen die Walkingstöcke durch das Material, nämlich Carbon-Glasfieber, welches ausgezeichnet vor Vibrationen schützt. Der Griff der Stöcke ist aus hautfreundlichem Kunststoff gefertigt und verfügt über einen Korkeinsatz im Fingerbereich.

Swix NW CT4

Ein weiterer toller Trainingspartner – dies hat unser Walkingstöcke Test 2017 ergeben – ist der Swix NW CT4. Dieses Modell punktet mit guten Ergebnissen in Bezug auf Widerstand und Elastizität. Zudem verfügt der Swix NW CT 4 über ein Just-Click-System, durch welches eine schnelle Verbindung zwischen Schlaufe und Stock hergestellt wird. Der Swix ist mit einem Griff aus Kork ausgestattet, liegt super in der Hand und hat eine Spitze, die sich dem Untergrund durch eine einfache Drehung anpasst. Geeignet sind Swix-Stöcke sowohl für Anfänger als auch für Profis. Zudem überzeugen Sie mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

Weitere empfehlenswerte Produkte aus dem Walkingstöcke Test 2017:
Black Canyon BC4621
Ultrasport 3 in 1
LEKI Flash Trigger 1
EXEL Black Poison

Nordic Blading als Alternative zum Nordic Walking
Sie haben das Nordic Walking ausprobiert, aber langweilen sich während der Trainingseinheiten? Dann ist möglicherweise der neue Trendsport Nordic Blading etwas für Sie. Nordic Blading wird auch als Nordic Inline Skating bezeichnet und es werden ebenfalls Walkingstöcke verwendet. Allerdings benötigen Sie für diese Sportart Inlineskates, die entweder über vier oder über fünf Rollen verfügen sollten. Analog zum Nordic Walking ist Nordic Blading in Finnland entstanden und wird vor allem von Skilangläufern als Trainingsalternative in den Sommermonaten betrieben. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Nordic Walking und Nordic Blading besteht in der Stocklänge. Während die gängige Formel bei Walkingstöcken meist Körpergröße in Zentimetern mal 0,66 ist, sollte die Länge der Bladingstöcke nach folgender Formel ermittelt werden: Körpergröße in cm x 0,9 + 2,5 cm.
Grundsätzlich werden beim Nordic Blading weitaus höhere Geschwindigkeiten erreicht, als beim Nordic Walking. Entsprechend sollten Sie sich von Beginn an mit einem Helm sowie Ellenbogen– und Knieschonern ausrüsten. Sinnvoll ist ein Umstieg vom Nordic Walking auf das Nordic Blading zudem erst dann, wenn Sie Ihre Walking-Trainingseinheiten problemlos absolvieren. Fakt ist, beim Nordic Blading handelt es sich um eine weitaus anspruchsvollere Sportart als beim Walking.

Der Nordic Walking Crosstrainer
Sollten die Wetterbedingungen einer Nordic Walking Trainingseinheit im Freien einmal im Wege stehen, können Sie dank des Nordic Walking Crosstrainers auch in den eigenen vier Wänden trainieren. Bei einem Nordic Walking Crosstrainer handelt es sich ebenso wie bei einem herkömmlichen Crosstrainer um ein Ausdauerfitnessgerät. Allerdings werden die Füße, anders als beim normalen Crosstrainer, nicht elliptisch bewegt, sondern ähneln dem Bewegungsablauf beim Gehen – ebenso wie beim Nordic Walking. Dank der fest montierten Armstangen, über die auch ein Nordic Walking Crosstrainer verfügt, werden auch der Oberkörper sowie die Arme trainiert. Zudem besteht nur eine sehr geringe Gefahr, dass die Bewegungsabläufe falsch ausgeführt werden, denn der Crosstrainer gibt diese vor. Darüber hinaus ist das Training auf einem Nordic Walking Crosstrainer gelenkschonend.

Paar beim Nordic Walking im Schnee

Fragen & Antworten zum Thema Walkingstöcke

1. Wie kann die richtige Länge der Walkingstöcke bestimmt werden?
Welche Formel nun die richtige für die Berechnung der optimalen Länge von Walkingstöcken ist, wird noch immer diskutiert. Währen noch vor einigen Jahren die Formel: Körpergröße in Zentimetern mal 0,72 als die maßgebliche angesehen wurde, geht man heute von der Formel: Körpergröße in Zentimetern mal 0,66 aus. Problematisch gestaltet sich die theoretische Berechnung der Stocklänge vor allem, weil die Armlänge der einzelnen Personen variiert. Aus diesem Grund macht es Sinn, den Stock vor den Körper zu halten. Kann der Griff des Stocks in Bauchnabelhöhe verortet werden, haben die Walkingstöcke die richtige Länge. Allerdings variiert die korrekte Stocklänge auch nach den Trainingsbedingungen. Während die Walkingstöcke beim Abstieg eher etwas länger sein sollten, ist beim Aufstieg das Gegenteil der Fall.
Allgemein gelten folgende Richtwerte:
Stocklänge von 105 Zentimetern bei einer Körpergröße von 151 bis 158 Zentimetern
Stocklänge von 110 Zentimetern bei einer Körpergröße von 159 bis 165 Zentimetern
Stocklänge von 115 Zentimetern bei einer Körpergröße von 166 bis 172 Zentimetern
Stocklänge von 120 Zentimetern bei einer Körpergröße von 173 bis 180 Zentimetern
Stocklänge von 125 Zentimetern bei einer Körpergröße ab 181 Zentimetern

2. Was unterscheidet Walkingstöcke von Trekkingstöcken?
Walkingstöcke und Trekkingstöcke sind für die jeweils ausgeführte Sportart konzipiert. Während gute Trekkingstöcke über eine einfache Schlaufe sowie einen abgewinkelten Griff verfügen sollten, zeichnen sich Walkingstöcke durch einen schlanken Griff und eine Handschlaufe aus. Auf diese Weise ist es möglich, den Stock während des Bewegungsablaufs zurück zu werfen sowie mit geöffneter Hand wieder nach vorne zu ziehen

3. Was kosten gute Nordic Walking Stöcke?
Fakt ist, je nachdem für welche Variante von Walkingstöcken Sie sich entscheiden, variieren die Preise enorm. Während günstige Stöcke schon ab einem Preis von circa 20 Euro erhältlich sind, können hochwertige Walkingstöcke auch 100 Euro und mehr kosten. Unser Walkingstöcke Test 2017 hat gezeigt, dass nicht immer die Teuersten auch die Besten sind. Allerdings können sich lediglich wenige Hersteller mit der Qualität der Produkte von LEKI messen. Möchten Sie hochwertige LEKI Walkingstöcke erwerben, sollten Sie sich auf einen Mindestpreis von etwa 80 Euro einstellen

4. Dienen Walkingstöcke der Gefahrenminimierung beim Nordic Walking?
Grundsätzlich dienen der Oberkörper und die Arme beim Laufen dem Gleichgewicht. Bei der Verwendung von Nordic Walking wird nicht nur die Haltung und damit das Gleichgewicht verbessert. Darüber hinaus sorgt ein gutes Gleichgewicht für ein gelenkschonenderes Training. Dies vor allem, wenn die Nordic Walking Trainingseinheit in steilen Geländen erfolgen.

5. Unterstützen Walkingstöcke den Muskelaufbau effizient?
Beim Nordic Walking handelt es sich ganz allgemein um eine Sportart, durch die das Wohlbefinden gesteigert wird und Sie sich fitter fühlen. Hinzu kommt ein effizientes Bein- und auch Oberkörpertraining. So kommt den Walkingstöcken eine spezielle Bedeutung zu: Während Sie die Stöcke nach vorn bewegen, werden Ihre Rücken-, Schulter- sowie die Armmuskulatur intensiver trainiert als ohne die Trainingshelfer.