Virtual-Reality-Brille Test 2017 – Die Top 4 im Testbericht

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
3D VR Brille, BlitzWolf 3D Virtual Reality Brille, (Schwarz)
Virtoba X5 Elite Virtual Reality Headset
Google Cardboard V2 Virtual Reality VR Brille, Langes Kopfband, Nasenpolster
Samsung Gear VR Virtual Reality Brille weiß
Modell BlitzWolf 3D Virtoba X5 Google Cardboard V2 Samsung Gear
Bewertung
Testergebnis 1.4 1.8 2.1 1.9
Kompatibel Android, Apple Android, Apple Android, Apple Samsung 6/7
Obermaterial Kunststoff Kunststoff Pappe Kunststoff
Gewicht 581 g 410 g ca. 110 g 320 g
Für Brillenträger
Verarbeitung Gut Gut Einfach Hoch
Komfort Hoch Hoch Einfach Hoch
Display 3.5 - 6 Zoll 4 - 6 Zoll 4.3 - 5.3 Zoll 3,2 - 5,7 Zoll
Besonderheit Batteriebetrieb Guter Sound Bastelspaß Batteriebetrieb
Sichtfeld 320° 120° 100° 96°
Steuerung Bluetooth Bluetooth - Touchpad, Bluetooth
Stromversorgung Notwendig Notwendig Nicht notwendig Notwendig
Preis

28,99 €

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25,99 €

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Die Virtual-Reality-Brille: Welche Modelle gibt es und wie gut funktioniert die virtuelle Realität?

Virtual Reality (oder kurz VR) gehört zu den großen Trends der modernen Technik. Ob nun in Form von Videospielen, spektakulären 360-Grad-Videos oder als visueller Rundgang durch potentielle Wohnungen oder ganze Museen – der Virtual Reality gehört die Zukunft. Damit auch Sie in diese virtuelle Realität abtauchen können, benötigen Sie als Interface eine Virtual-Reality-Brille, welche gewissermaßen die Schnittstelle zwischen Ihrer Wahrnehmung und der Welt im Computer darstellt. Hierfür zeigen wir Ihnen im Virtual-Reality-Brillen Test 2017, welche verschiedenen Geräte mit Stärken und Schwächen es gibt, wofür diese sich besonders gut eignen und wo derzeit noch die Schwachstellen der jungen Technologie liegen.

Auf in neue Welten – Mit der Virtual-Reality-Brille in die Parallelwelt

Virtual Reality bezeichnet eine komplett virtuell erschaffene Welt, in der Sie mithilfe einer Virtual-Reality-Brille die Gelegenheit haben, sich frei umzusehen und – zumindest auf längere Sicht – auch umher zu gehen. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob diese Welt komplett am Computer entstanden ist, wie das bei Videospielen der Fall ist, oder ob es sich um eine 360-Grad-Videoaufzeichnung handelt. Wichtig für die Definition ist, dass Sie die Gelegenheit haben, zu interagieren und Ihnen eine fremde Welt “vorgegaukelt” wird. Die Virtual-Reality-Brille dient dabei nicht nur als Bildschirm, über den Sie in die virtuelle Realität schauen, sondern auch als Controller. Eine integrierte Bewegungssteuerung (jede Virtual-Reality-Brille besitzt diese) zeichnet die Neigung Ihres Kopfes auf und übersetzt dies, so dass Sie sich frei umschauen können. Das funktioniert bei 3D-Kinofilmen nicht, jedoch gibt es spezielle Kameras, die in alle Richtungen aufzeichnen. Besonders bei Sport-, Konzert- und Landschaftsaufnahmen kommt das derzeit zum Einsatz. Durch die Möglichkeit, sich umzuschauen, sind Sie gewissermaßen mittendrin, statt nur dabei. Vor allem verbunden mit Sound entsteht für Sie so ein umfassendes Bild einer fremden Umgebung. Das ist faszinierend und schafft tatsächlich in Ihrer Wahrnehmung eine virtuelle Realität. Allerdings ist auch die Virtual-Reality-Brille nicht frei von Makeln, vor allem der Schwindeleffekt ist derzeit noch ein größeres Hindernis. Längere Sessions mit VR-Brille können für Schwindel und Übelkeit sorgen, vor allem, wenn eine nicht vorhandene Bewegung simuliert wird. Hier schafft das Innenohr den Ausgleich zwischen tatsächlicher Statik und wahrgenommener Bewegung nicht. Es gilt die Grundregel: Je langsamer und statischer das Bild und je stärker die Bewegung aufs Umschauen reduziert wird, desto länger hält der Spaß mit der Virtual-Reality-Brille.

Der einfache Einstieg in VR – Googles Pappschachtel als VR-Brille

Google bietet für alle VR-Einsteiger eine günstige Virtual-Reality-Brille, die lediglich ein Smartphone erfordert. Durch das Prinzip Google Cardboard macht Google die Virtual Reality allgemein zugänglich – prinzipiell können Sie sich die Brille auch daheim aus einem robusten Pappkarton basteln, lediglich zwei Bikonvex-Linsen benötigen Sie noch. Doch die Virtual-Reality-Brille Google Cardboard ist auch fertig zusammengesetzt verfügbar und verschiedene Modelle kosten zwischen 10,- und 50,- Euro. Dank der Kompatibilität mit allen neueren Smartphones ist die pappige Virtual-Reality-Brille besonders benutzerfreundlich und wenn Sie VR nur einmal ausprobieren möchten, ist Cardboard eine tolle Idee. Das Video wird ganz einfach über Ihr Smartphone abgespielt, dieses braucht ein Accelerometer (um die Position und Drehung des Kopfes zu messen) und genug Leistung, um zwei Bilder gleichzeitig abzuspielen. Mit einem neueren iPhone oder Android-Phone ist das aber kein Problem. Für längere Sitzungen und häufige Nutzung ist die Pappe aber nicht nur unbequem, sondern auch unhandlich. Der Anschluss von Stromkabel und Kopfhörern kann hier schon etwas fummelig werden und die Pappe sieht auch nicht gerade hübsch aus – es sei denn Sie entscheiden sich für ein lackiertes Modell. Da gibt es aber auch bessere Alternativen. Unser Fazit im Virtual-Reality-Brillen Test 2017: Zum unverbindlichen Reinschnuppern ist die Virtual-Reality-Brille sicherlich die richtige Wahl.

Google Cardboard Virtual-Reality-Brille

Universell oder maßgeschneidert – Welche Virtual-Reality-Brille darf es denn sein?

Da viele Smartphones VR-Videos abspielen können und aufgrund der Rechenleistung zumindest für einfachere Virtual-Reality-Anwendungen geeignet sind, gibt es inzwischen eine Vielzahl wirklich komfortabler VR-Brillen auf dem Markt. Sie müssen beim Kauf lediglich darauf achten, dass die Virtual-Reality-Brille mit Ihrem Smartphone kompatibel ist und dieses ganz bequem vor dem Linsen sitzen kann. Eine zusätzliche Erwägung sollte eine etwaige Sehschwäche sein, denn als Brillenträger sind nicht alle Modelle gleich gut für Sie geeignet. Google Cardboard scheidet mit Sehhilfe etwa sofort aus, die Virtoba X5 ist dagegen sehr gut justierbar. So können Sie die Virtual-Reality-Brille auch schnell zwischen Brillenträgern und Nichtbrillenträgern tauschen. Eine besonders gute Performance und ein rundum gutes Bild gibt jedoch die BlitzWolf 3D Virtual-Reality-Brille. Diese sitzt dank Oberbügel besonders stabil, ist gut verarbeitet und bietet einen bequemen Sitz. Durch die Bluetooth-Fernbedienung müssen Sie zudem die Brille nicht abnehmen, um zwischen Videos zu wechseln oder Bewegungen in Spielen auszuführen. Zudem bietet die BlitzWolf 3D Virtual-Reality-Brille flexibel Platz für kleinere und größere Displays (3,5-6 Zoll sind kompatibel). Für alle Besitzer von (neueren) Samsung Smartphones der Galaxy- oder Note-Serie dürfte auch die Samsung Gear VR in ihren verschiedenen Ausführungen einen Blick wert sein. Die Samsung Gear besitzt integrierte Bewegungssensoren, diese reduzieren die Latenz (die kurze Wartezeit zwischen Ihrer Bewegung und der virtuellen Ausführung) und senken damit Schwindelgefühle. Außerdem ist die Virtual-Reality-Brille Samsung Gear besonders gut gepolstert und sieht sehr hübsch aus – lediglich ein stabilisierender Oberbügel fehlt. Die Samsung Gear ist allerdings nicht günstig und eben auf die Smartphones aus Südkorea limitiert, wenn Sie später einmal wechseln, benötigen Sie auch eine neue Virtual-Reality-Brille.

Gehört VR bei Spielen schon zum alten Eisen?

Der Trend zur Virtual-Reality-Brille startete vor einigen Jahren mit einem Kickstarter-Projekt: Einer Spielebrille mit dem Titel Oculus Rift. Das Projekt ist inzwischen nicht nur verfügbar, Oculus Rift wurde auch spektakulär an Steam verkauft und viele Spiele auf der Handelsplattform Steam bieten die Unterstützung für Oculus Rift. Auch die Konkurrenz von HTC schickte mit der HTC Vive eine eigene Virtual-Reality-Brille auf den Markt, welche mit PC-Hardware kompatibel ist. Das alles sollte prinzipiell spektakuläre Spiele in 3D ermöglichen, doch bei Videospielen müssen die 3D-Brillen noch kämpfen. Das hat verschiedene Gründe, der wichtigste aber sind die Hardware-Einschränkungen. Um wirklich in die Virtual Reality zu ziehen, benötigen Spiele zwischen 60 und 100 Bildern pro Sekunde und pro Auge. Das erfordert mehr Rechenleistung als viele Grafikkarten derzeit bieten und so sinkt der Detailgrad der Spiele. High-End-Grafik wird so entweder kaum möglich oder unerschwinglich teuer. Zudem spielen Schwindelgefühle bei Spielen eine extreme Rolle, da schnelle Bewegungen und alleine Gehen im Spiel das Gleichgewichtsorgan verwirren. Das macht gerade längere Sessions oft nur schwer erträglich. Dennoch könnte die Virtual-Reality-Brille für Spiele an Schwung gewinnen durch PlayStation VR. Das Projekt von Sony, das ursprünglich unter dem Namen Morpheus in Entwicklung ging, ist mit 399,- Euro Verkaufspreis nicht nur vergleichsweise günstig, sondern setzt auch auf die PlayStation 4 als weit verbreitete Hardware. Das könnte den Markt beleben und dabei helfen, die Virtual-Reality-Brille massentauglicher zu machen. Aufgrund der geringen Auflösung und des weichen Bilds ist auch die PlayStation-Brille aber kein technisches Wunderwerk.

Welche Virtual-Reality-Brille ist empfehlenswert und lohnt sich die Investition

Derzeit ist die Virtual-Reality-Brille ein nettes Gimmick und für Early-Adopter deutlich eher geeignet als für den Massenmarkt. Wenn Sie gerne am Puls der Zeit sind und immer die neueste Technik bei sich zuhause haben, sollten Sie auch eine Virtual-Reality-Brille besitzen. Universell kompatible Geräte wie die BlitzWolf sind dabei sehr gut geeignet, da diese auch dann zukunftssicher sind, wenn Sie sich ein neues Smartphone eines neuen Herstellers zulegen. Sollten Sie ein VR-fähiges Smartphone besitzen, lohnt sich aber in jedem Fall (auch für Zweifler) die Anschaffung einer Google Cardboard-Brille. Denn die ist genau das, was Virtual Reality derzeit ist: Eine spaßige Spielerei für zwischendurch.

Fragen & Antworten zum Thema Virtual-Reality-Brille

Was ist eine Virtual-Reality-Brille?
Eine Virtual-Reality-Brille ist ein portables Gerät, das wie eine Brille getragen wird und dem User ermöglicht, aktiv in eine künstliche 3D-Welt einzutauchen. Hauptsächlich wird es verwendet, um Videospiele zu spielen, in denen eine aktive Rolle gespielt wird. Dies funktioniert durch einen integrierten Bildschirm oder ein eingelegtes Smartphone.

Wie funktioniert eine Virtual Reality Brille?
Spezielle Linsen ermöglichen das 3D-Erlebnis ohne verschwommenes Bild. Man blickt auf einen integrierten Bildschirm oder ein Smartphone, das hineingeschoben werden kann. Dafür gibt es spezielle Apps. Das Gerät erkennt die Nutzer-Bewegungen und setzt diese zeitgleich im Spiel um. So wird interaktives Spielen möglich.

Was ist die beste Virtual-Reality-Brille?
Für integrierten Sound ist die Virtoba X5 zu empfehlen. Genau wie die BlitzWolf 3D ist sie auch für Brillenträger optimal. Beide Modelle können sowohl durch hohe Qualität und Verarbeitung als auch durch breites Sichtfeld überzeugen und sind mit Android- und Apple-Zubehör nutzbar.

Welche Spiele für Virtual-Reality-Brillen gibt es?
Spiele für eine Virtual-Reality-Brille gibt es im App-Format. Nachdem bei einigen VR-Brillen das Smartphone in einen dafür vorgesehenen Spalt geschoben wird und das Display ersetzt, müssen die Spiele von verschiedenen Anbietern nur auf das Handy geladen werden. Bei Bluetooth-gesteuerten Modellen können die Spiele auch über Computer oder Konsole laufen.