Sofortbildkamera Test 2017 – Die Top 6 im Test

Ein Einblick in die Geschichte der Sofortbildkamera: Seit nunmehr über 200 Jahren existiert die Fotografie. Natürlich hat sich auch die Fotografie seit ihrer Erfindung stetig weiterentwickelt. Ein entscheidender Schritt nach vorne gelang in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts, genauer im Jahr 1947, als das Unternehmen Polaroid die erste Sofortbildkamera auf den Markt brachte und diesen damit revolutionierte. Bis die Sofortbildkamera Marktreife erlangte, galt es für ihren Erfinder, den US-Amerikaner Edwin Herbert Land, allerdings einige Herausforderungen zu meistern. Obschon er die Idee für seine Sofortbildkamera schon im Jahr 1993 patentieren ließ, war es ihm während des Zweiten Weltkrieges nicht möglich, den Fotoapparat zu perfektionieren. Schließlich wurde die erste Polaroidkamera für damals 90 Dollar – was heute einem Wert von circa 1.500 Dollar entsprechen würde – verkauft.

Bestenliste 2017

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Fujifilm Instax Mini 90 Neo Sofortbildkamera
Fujifilm Instax Mini 8 Sofortbildkamera
Polaroid ONE 600 Sofortbildkamera
Leica Sofortbildkamera
Polaroid PIC-300 Sofortbildkamera
Polaroid Z2300 Sofortbildkamera
Modell Fujifilm Instax Mini 90 Neo Fujifilm Instax Mini 8 Polaroid ONE 600 Leica Polaroid PIC-300 Polaroid Z2300
Bewertung
Testergebnis 1.2 1.3 1.4 2.0 2.1 2.6
Typ Automatisch Analog Analog Analog Analog Digital, 11 Megapixel
Fotogröße 62 x 46mm 62 x 46 mm 8,9 x 10,8 cm 62 x 46 mm 46 x 61 mm 50 x 75 mm
Maße 11,3 x 9,2 x 5,7 cm 11,6 x 11,8 x 6,8 cm 20,3 x 14,7 x 7,9 cm 11 x 5,3 x 9,4 cm 12 x 12 x 7 cm 11,8 x 7,6 x 3,5 cm
Foto-Qualität Sehr gut Gut Gut Sehr gut Gut Sehr gut
Leergewicht 296 g 307 g 635 g 305 g 320 g 306 g
Stromversorgung Akku Akku Batterie Akku Batterien Akku
Verschlusszeit veränderbar, max 1/400 1/60 - veränderbar, max 1/400 1/60 veränderbar
Blitz
Extra 2 Auslöser, div. Programme ( z.B. Makro, Langzeitbelichtung) Div. Farben, Trageschlaufe Selbstauslöser Div. Programme (Selfie-, Makro Selbstauslöser...), Trageriemen Handschlaufe, Energiesparmodus 3-Zoll LCD Display, SD-Slot, Videos möglich, div. Programme
Preis

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Das Wichtigste auf einen Blick

Obschon die Kamera damals lediglich schwarz-weiß-Aufnahmen lieferte, handelte es sich zweifelsohne um eine Innovation. Entsprechend kann die Entwicklung der Sofortbildkamera als ein Meilenstein in der Geschichte der Fotografie bezeichnet werden. Durch das Aufkommen von Digitalkameras kam es gewissermaßen zur Ablösung der Sofortbildkameras, allerdings sind diese heute wieder stark im Kommen, und zwar nicht nur bei Nostalgikern aufgrund ihres Retrocharakters. De facto haben diese Kameras in den letzten Jahren wieder an Popularität gewonnen und werden sowohl im privaten als auch im offiziellen Bereich eingesetzt. Polaroidkameras sind beispielsweise in Passbildkabinen zu finden, werden von Vor-Ort-Fotografen benutzt oder zur Dokumentation beispielsweise im juristischen oder medizinischen Bereich, von Schadensgutachtern, bei Filmproduktionen, von Kostüm- und Maskenbildnern sowie von Party- und Spaßfotografen oder  Kindern verwendet.

In unserem Sofortbildkamera Test 2017 geben wir Ihnen Antworten auf alle Fragen in Bezug auf die Polaroidkamera. Wir erläutern Ihnen, welche unterschiedlichen Modelle es gibt, worauf Sie beim Kauf achten müssen, welche Vorteile und Besonderheiten eine Polaroidkamera bietet und geben Auskunft über nützliches Zubehör. Zudem nennen wir Ihnen die Top-Marken, zeigen Ihnen Alternativen auf und stellen einzelne Polaroidkamera-Modelle aus unserem Sofortbildkamera Test 2017 vor.

Sofortbildkamera - Polaroidkamera

Die Sofortbildkamera: Ein kleiner Überblick

Bei der Sofortbildkamera, auch als Polaroidkamera oder Instant-Kamera bezeichnet, handelt es sich um einen speziellen Fotoapparat-Typ, der vom Unternehmen Polaroid erfunden wurde und enorme Popularität erlangte. Das charakteristische Merkmal dieser Kamera ist, dass direkt nach Betätigen des Auslösers ein fertig entwickeltes Bild bereitgestellt wird. Natürlich wird hierfür eine spezifische Art von Filmen benötigt. Dieser Filmtyp verfügt – im Gegensatz zum klassischen analogen Negativfilm – nicht über eine fortlaufende Filmrolle, auf dem sich das lichtempfindliche Fotomaterial befindet und sukzessive belichtet wird, sondern es handelt sich vielmehr um eine Art Kassette, in der sich die einzelnen Fotopapierblätter befinden. Jedes dieser Fotopapierblätter ist so angelegt, dass es über die notwendigen Komponenten zur Fotoentwicklung bereits verfügt. So weist es neben einer lichtempfindlichen Schicht auch die zum Entwickeln des Fotos notwendigen Chemikalien und natürlich das Papier, auf dem das Foto schließlich zu sehen ist, auf.

Anfangs basierten Sofortbildkameras auf dem sogenannten Trennbildverfahren. So verfügte der Film über Positiv- und Negativblätter, welche aufeinander gepresst wurden, wenn man den Auslöser betätigte. Nachdem eine bestimmte Einwirkzeit verstrichen war, konnten Positiv- und Negativblätter voneinander getrennt werden, sodass die fertige Fotografie zum Vorschein kam. Zu einem späteren Zeitpunkt wurden vor allem Integralfilme eingesetzt. Diese hatten den Vorteil, dass Bild und Negativ nicht mehr voneinander getrennt werden musste.

Auch heute handelt es sich bei den Integralfilmen noch um die übliche Art von Filmen für Polaroidkameras. Unser Sofortbildkamera Test 2017 hat gezeigt, dass Integralfilme beispielsweise bei allen Fuji Instax Modellen zum Einsatz kommen. Andere Hersteller wie beispielsweise Polaroid setzten dagegen auf sogenannte ZINK-Filme. Die Abkürzung ZINK steht für “Zero Ink.”, was darauf verweist, dass für das Drucken der Bilder keine Tinte benötigt wird. Bei ZINK-Filmen befinden sich die Farbpigmente schon im Papier und werden vermittels eines charakteristischen Hitze-Impulses aktiviert. Bilder von Sofortbildkameras sind in der Regel durch einen gewissen Grad an Unschärfe markiert. Allerdings wird im Bereich der Fotografie exakt dieses Charakteristikum auch häufig als Stilmittel verwendet. Das Gerät kann entweder mit einem Akku oder einer Batterie betrieben werden. Die meisten Polaroidkamera-Modelle verfügen zudem über einen internen Blitz. Neben Kameras, die ein festes Objektiv mit Autofokus aufweisen, gibt es auch Sofortbildkameras, die mit speziellen Makrolinsen bestückt werden können. Die Montierung dieser Linsen erfolgt vor dem Objektiv, wobei mit ihrer Hilfe Nahaufnahmen gemacht werden können.

Welche Arten von Sofortbildkameras gibt es?

Im vorliegenden Sofortbildkamera Test 2017 möchten wir vorrangig die beiden derzeit am häufigsten verwendeten Sofortbildkamera-Typen vorstellen.

Analoge Sofortbildkamera

Der erste Sofortbildkamera-Typ, d.h. analoge Kameras, basiert auf einer klassischen analogen Arbeitsweise. Mit anderen Worten: Die Abbildung des Fotos erfolgt auf einem lichtempfindlichen Abzug. Fotos dieser Art können nicht einfach reproduziert werden. Die Entwicklung der Fotos erfolgt mithilfe chemischer, bereits auf dem Fotopapier vorhandener Substanzen und benötigt etwas Zeit. Bei diesem Kamera-Typ können Sie sich das Foto also vor der Entwicklung nicht ansehen. Ergo werden auch Bilder, die eher nicht gelungen sind, stets entwickelt.

Digitale Sofortbildkamera

Anders verhält sich dies bei einer digitalen Sofortbildkamera. Unser Sofortbildkamera Test 2017 hat gezeigt, dass bei diesem Kameratyp die Bildinformationen – analog zu herkömmlichen Digitalkameras – von einem Bildsensor erfasst und im Anschluss daran auf einem Datenträger gespeichert werden. Dank dieser Arbeitsweise ist es möglich, dass Sie sich jedes einzelne Bild ansehen, bevor Sie es drucken. Aufgrund der Tatsache, dass eine chemische Entwicklung nicht notwendig ist, sparen Sie sehr viel Filmmaterial, was sich finanziell bemerkbar macht, denn Filme für Sofortbildkameras sind relativ teuer.

Beide Kameratypen haben ihre Vor- und Nachteile. Während bei einer analogen Sofortbildkamera in der Regel das Material begrenzt ist, verbrauchen diese deutlich weniger Strom. Bei einer digitalen Polaroidkamera haben Sie aufgrund des Betriebs von Drucker und Display zwar einen deutlich höheren Stromverbrauch, allerdings können Sie unzählige Fotos machen, bevor Sie Ihre Fotos drucken, d.h. Sie sparen deutlich an Material.

Worauf Sie beim Online-Kauf einer Sofortbildkamera achten sollten

Bevor Sie sich für eine Sofortbildkamera – beispielsweise aus den in unserem Sofortbildkamera Test 2017 aufgeführten – entscheiden, sollten Sie einige Aspekte bedenken. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Kriterien, die Sie bei Ihrer Entscheidung für oder gegen eine Sofortbildkamera beachten sollten, aufgeführt. Bedenken sollten Sie vor dem Kauf einer Sofortbildkamera jedoch Folgendes: Die Bildqualität von Polaroidkameras ist auch bei den Testsiegern aus unserem Sofortbildkamera Test 2017 nicht mit derjenigen von hochwertigen analogen oder digitalen Kameras vergleichbar. Eine Sofortbildkamera dient dazu, Schnappschüsse und Momentaufnahmen zu machen, nicht aber um hochauflösende Fotografien zu erstellen.

Analoge oder Digital?

Zuerst sollten Sie sich entscheiden, ob es eine analoge oder eine digitale Sofortbildkamera werden soll. Wie bereits erläutert, besteht der charakteristische Unterschied beider Kameraarten darin, dass bei einer analogen Sofortbildkamera mit der Betätigung des Auslösers zugleich die Entscheidung für den Druck des Bildes getroffen wird. Bei einer digitalen verfügen Sie dagegen über die Fotos in digitaler Form, sodass Sie entscheiden können, ob die Bilder gedruckt werden oder nicht. Zudem können Sie die Fotos in digitaler Form mithilfe unterschiedlicher Apps, wie beispielsweise Instagram, teilen. Nostalgiker bemängeln diesbezüglich jedoch, dass die traditionelle Sofortbildkamera auf diese Weise an ihrem typischen Charme verliert und führen an, dass gerade misslungene Fotos häufig einen ganz besonderen Charakter haben.

Die Bildgröße der Sofortbildkamera

De facto legen Sie sich mit dem Kauf einer Sofortbildkamera zugleich auf ein spezifisches Fotoformat fest. Dieses kann von Hersteller zu Hersteller sowie von Kamera zu Kamera variieren. Derzeit setzten jedoch zahlreiche Sofortbildkamera-Hersteller auf Bilder der Größe 7 x 5 Zentimeter. Diese Fotos sind handlich, von ihrer Größe mit einer Visitenkarte vergleichbar und gut in der Geldtasche verstaubar. Zwar verfügen Polaroid-Fotos noch immer über den charakteristischen weißen Rand, der sehr gern zum Beschriften verwendet wird, das Bildformat hat sich jedoch gewandelt, sodass die Fotos meist rechteckig und nicht mehr wie früher quadratisch sind. Allerdings gibt es auch Kameras, die größere Fotos produzieren. Analog zur steigenden Bildgröße steigt natürlich auch die Größe des Kameragehäuses.

Die Folgekosten für Filme der Polaroidkamera

Im Allgemeinen kann eine Sofortbildkamera bereits zu einem günstigen Preis erworben werden. Der Kauf von Filmen ist allerdings nicht ganz so günstig. In unserem Sofortbildkamera Test 2017 wurden die Kosten der Entwicklung von Digitalfotos mit denjenigen von Polaroids verglichen: Die Kosten für ein Polaroidbild sind circa zwei- bis dreimal so hoch. Sie sollten sich deshalb vor dem Kauf einer Sofortbildkamera darüber informieren, welchen Film bzw. welche Filme Sie verwenden können. In der Regel passen die Fotokassetten des einen Herstellers nicht in die Kameras des anderen. Sie sind aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften meist nicht kompatibel. Hinzu kommt, dass eine Kassette im Durchschnitt nur 10 Fotopapiere enthält. Entscheiden Sie sich dennoch für eine Sofortbildkamera, können Sie durch die Wahl eines digitalen Modells die Bilder, die Sie tatsächlich in Papierform haben möchten, zumindest auswählen.

Sofortbildkamera Fotos

Die Stromversorgung der Sofortbildkamera

Wie jede Kamera benötigt auch eine Polaroidkamera Strom. Obschon analoge Kameras weniger Strom verbrauchen als digitale Modelle, muss die Stromversorgung entweder über einen wiederaufladbaren Akku oder aber über Batterien gewährleistet sein. Aufgrund der Tatsache, dass eine digitale Sofortbildkamera durch den Einsatz des Displays und des Druckers recht viel Strom verbraucht, sollten Sie stets einen Ersatzakku oder aber Ersatzbatterien dabeihaben.

Ausstattung

Eine moderne Sofortbildkamera verfügt über diverse Funktionen. So besteht meist die Möglichkeit, zwischen differenten Bildmodi zu wählen und auch die Belichtungszeit kann häufig individuell eingestellt werden. Unser Sofortbildkamera Test 2017 hat gezeigt, dass Polaroidkameras genau da punkten, denn auch bei ungünstigen Lichtbedingungen werden von den meisten Modellen Farben und Kontraste hervorragend wiedergegeben. Für Selfie-Liebhaber wurde spezielle Sofortbildkamera-Modelle konzipiert. Diese verfügen über einen kleinen Spiegel, sodass Sie sich selbst beim Fotografieren ins rechte Licht rücken können. Als Selfie-Liebhaber sollten Sie zudem darauf achten, dass Ihre neue Sofortbildkamera über einen Selbstauslöser verfügt. Teils verfügen Polaroidkameras auch über einen zweiten Auslöser, sodass auch Fotos in Querformat im Handumdrehen geknipst sind.

Vorteile & Besonderheiten einer Sofortbildkamera

Wie nahezu jedes andere Produkt auch weisen Sofortbildkameras zahlreiche Vor-, aber auch Nachteile auf. Zudem verfügen sie über spezifische Charakteristika. Beginnen wir jedoch mit den Vorteilen. Im Sofortbildkamera Test 2017 wurde deutlich, dass der wohl größte Vorteil einer Polaroidkamera darin besteht, dass man das Bild binnen weniger Minuten in den Händen hält. Arbeitsschritte wie das Hochfahren des Computers, das Auswählen und teilweise auch Bearbeiten der besten Bilder und das Bestellen der Abzüge bzw. das Ausdrucken der Fotos mit dem heimischen Drucker fallen weg. Dank einer Sofortbildkamera können Sie das Foto sofort verwenden. In der Regel dauert es von dem Moment, in dem Sie den Auslöser betätigen, bis Sie das Foto in der Hand halten lediglich ein bis zwei Minuten.

Ein weiteres Plus ist, dass der Spaßfaktor bei der Nutzung von Sofortbildkameras meist deutlich höher ist als bei einem herkömmlichen Fotoapparat. Wie bereits erläutert sind das Bestellen von Fotos und der heimische Fotodruck deutlich umständlicher und aufwendiger als die Nutzung einer Sofortbildkamera.
Polaroidkamera-Fans, die sich für eine Sofortbildkamera des namengebenden Herstellers, nämlich Polaroid, entscheiden, sollten bedenken, dass die Entwicklung der Filme von Impossible, mit denen die meisten Sofortbildkameras des Herstellers Polaroid bestückt werden, eine Entwicklungszeit von bis zu einer Stunde benötigen. Aus diesem Grund lohnt es sich durchaus, auch einmal die Sofortbildkameras anderer Hersteller wie zum Beispiel Kodak, Fuji oder Leica unter die Lupe zu nehmen.

Die meisten neueren Sofortbildkamera-Modelle benötigen eine weitaus geringere Entwicklungszeit und auch die Filme sind preisgünstiger. Entscheiden Sie sich zudem für eine digitale Sofortbildkamera ist einer der größten Nachteile klassischer, analoger Polaroidkameras ausgemerzt, denn Sie können ein bestimmtes Foto nicht nur einmal, sondern dank der Tatsache, dass es sich auf einem Speichermedium befindet, auch mehrmals ausdrucken. Im direkten Vergleich mit Digitalkameras bleiben Sofortbildkameras in Bezug auf die Bildqualität zwar zurück, allerdings können Sie mit der Bildqualität der meisten Handykameras problemlos mithalten. Letztlich ist es natürlich eine Frage des Geschmacks – auch unser Sofortbildkamera Test 2017 hat gezeigt, dass sie als Fotograf individuell entscheiden sollten, zu welchem Zweck, zu welchem Anlass und zu welcher Gelegenheit sich die Nutzung einer Sofortbildkamera, einer analogen Kamera und einer Digitalkamera anbietet.

Junge mit Sofortbildkamera

Nützliches Zubehör

Filme und unterschiedliche Filmformate

Für die Verwendung einer Sofortbildkamera ist ein entsprechender Film obligatorisch, denn ohne Film funktioniert die Polaroidkamera nicht. In der Regel gibt es passend zu Hersteller und Sofortbildkamera-Modell die passenden Filme. Die Filmkassetten können in unterschiedlichen Größen erworben werden, wobei mit einer Filmkassette meist zwischen 10 und 20 Fotos aufgenommen werden können.

Instax Mini
Bei Instax Mini handelt es sich um ein Fuji-Sofortbildformat. Die Farbbilder dieses Films haben in etwa Kreditkartengröße. Grundsätzlich kann dieser Film für das Fotografieren mit zahlreichen Fuji-Kameras genutzt werden. Ein Instax Mini-Film beinhaltet in der Regel 10 Bilder.

Instax Wide
Bei dem Format Instax Wide, ebenfalls für Fuji-Sofortbildkameras gedacht, ist das Foto doppelt so groß wie ein Instax Mini-Foto. Instax Wide Fotos eignen sich deshalb hervorragen für Gruppenfotos oder Landschaftsaufnahmen. Eine Packung Instax Wider enthält in der Regel 20 Bilder.

Polaroid 600
Das zweifelsohne bekannteste Format ist das Polaroid 600. Grundsätzlich sind Polaroid 600 Filme sowohl in Farbe (Impossible Color Film) als auch Schwarz-weiß (Impossible B&W 2.0) erhältlich.

Fotoalben & Fotohalter

Im Handel können neben spezifischen Fotoalben für Polaroidfotos auch entsprechende Fotohalter erworben werden. Fotohalter gibt es in diversen Designs und unterschiedlichen Größen.

Kamerataschen

Wie bei jedem Fotoapparat ist es auch bei einer Sofortbildkamera sinnvoll, sie in einer Kameratasche aufzubewahren. So schützen Sie nicht nur Ihre Polaroidkamera, sondern auch die unterwegs aufgenommenen Fotos vor Wasser und Dreck. Hilfreich ist eine Kameratasche auch, um Ersatzakkus oder Ersatzbatterien sowie weiteres Zubehör zu verstauen. Unser Sofortbildkamera Test 2017 hat gezeigt, dass es Kamerataschen in vielen verschiedenen Farben und Designs, unterschiedlichen Größen und natürlich auch differenten Preiskategorien gibt. In Bezug auf die Kamerataschen muss jedoch bemerkt werden, dass sie problemlos nur für Sofortbildkameras der neuesten Generation erhältlich sind. Besitzen Sie ein älteres Modell, dürfte es deutlich schwieriger sein, eine passende Kameratasche zu finden.

Stative

Natürlich müssen auch Fans von Sofortbildkameras nicht auf ein passendes Stativ verzichten. So gibt es beispielsweise für Polaroid-Sofortbildkameras farbige Hochleistungsstative. Allerdings können Sie sich auch für ein ganzes Zubehör-Set wie beispielsweise das Polaroid Luxus Basis Set für die Polaroid Z2300 Instant entscheiden.

Alle Top-Sofortbildkamera-Marken auf einen Blick

Neben Polaroid versuchten noch weitere namhafte Unternehmen, Sofortbildkameras auf dem Markt zu etablieren. Zwei dieser Unternehmen, nämlich Fuji und Leica, sind auch heute noch präsent und stellen – wie unser Sofortbildkamera Test 2017 zeigt – die ein oder andere hervorragende Polaroidkamera her.

Polaroid

Das Unternehmen Polaroid verkaufte seine erste Sofortbildkamera am 26. November des Jahres 1948 für knapp 90 Dollar – ein Meilenstein in der Geschichte der Fotografie! Auf die Idee, eine Sofortbildkamera zu bauen, kam der US-amerikanischePhysiker Edwin Herbert Land, weil er sich über den damals noch sehr langwierigen Entwicklungsprozess ärgerte. Land, der eigentlich von der Optical Society of America damit beauftragt war, eine moderne und möglichst kompakte Analogkamera zu entwickeln, wollten die Fotos sofort betrachten und in den Händen halten können. Gesagt, getan! Land konzipierte eine Sofortbildkamera, in deren Inneren der Entwicklungsprozess des Negativs stattfinden konnte. Allerdings galt es auch den passenden Film für eine Sofortbildkamera zu entwickeln. Schließlich gelang es ihm, einen zuvor entwickelten Polaroidkamera-Prototypen zu verbessern, sodass die Serienproduktion im Jahr 1948 startete.

Kodak

Die erste Sofortbildkamera, die zur sogenannten EK-Serie gehörte, hat die Firma Kodak im Jahr 1976 auf der Photokina vorgestellt. Alle Kameras dieser Baureihe waren relativ einfach konstruiert und der Auswurf der Fotos musste teils mithilfe einer Kurbel unterstützt werden. Bis in die Mitte der 1980er Jahre verkaufte Kodak eine Vielzahl von Kameras. Dann kam es jedoch zu einem Rechtsstreit mit der Firma Polaroid, die Kodak Patentverletzungen vorwarf. Da Kodak den Rechtsstreit verlor, stellte es die Herstellung und den Vertrieb von Polaroidkameras im Jahr 1985 ein. Das Urteil des Gerichts ging sogar soweit, dass Kodak zuvor veräußerte Kameras zurückkaufen oder gegen eine Sofortbildkamera der Firma Polaroid austauschen musste.

Fujifilm

Auch der japanische Hersteller Fujifilm begannin den 1980er Jahren Polaroidkameras zu produzieren und zu verkaufen. Aufgrund eines Vertrags mit Kodak war es Fujifilm erlaubt, Kameras mit einer analogen Bauweise zu produzieren. Aufgrund des Rechtsstreites zwischen Polaroid und Kodak geriet deshalb auch Fujifilm in Schwierigkeiten. Allerdings einigten sich die Unternehmen darauf, dass Fujifilm die Sofortbildkamera-Produktion fortsetzen durfte. Vor allem in den letzten Jahren konnte Fujifilm große Erfolge auf dem Sofortbildkamera-Markt verzeichnen. So erfreut sich vor allem die auch in diesem Sofortbildkamera Test 2017 vorgestellte Instax-Reihe hoher Popularität. Eine Fuji-Sofortbildkamera überzeugt in der Regel durch eine kompakte Bauweise, eine einfache Bedienung und hohe Qualität.

Leica

Bei der Leica Camera AG handelt es sich um ein deutsches Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Wetzlar befindet. Die Firma ist spezialisiert auf die Herstellung von Produkten der optischen Industrie wie beispielsweise Fotoapparate. Allerdings überzeugen nicht nur die Kameras aus dem Hause Leica, sondern auch Objektive, da diese von hoher mechanischer sowie optischer Qualität sind. Leica punktet zudem durch eine sehr hohe Systemkompatibilität, d.h., sowohl die Kameras und Objektive als auch weiteres Foto-Zubehör kann über die Jahrzehnte hinweg miteinander kombiniert werden.

Beliebte Kameras und Alternativen

In unserem Sofortbildkamera Test 2017 wurden zahlreiche Kameramodelle getestet, von denen im Folgenden einige etwas genauer vorgestellt werden.

Die Fuji Instax Mini 8
Wer die Fuji Instax Mini 8 in den Händen hält, gerät zweifelsohne ins Schwärmen, denn sie punktet mit klassischen Retro-Charme und weckt Erinnerungen an die traditionellen Polaroidkameras. Nichtsdestotrotz – so hat der Sofortbildkamera Test 2017 gezeigt – handelt es sich bei diesem Modell um eine Polaroidkamera mit ausgeklügelter Technik, verpackt in ein kompaktes Gehäuse. Die Fotos der Fuji Instax Mini 8 überzeugen durch gute Bildqualität. Bei dieser Sofortbildkamera erhalten Sie via Knopfdruck binnen kurzer Zeit das Foto. Die Zum Fotografieren mit der Fuji InstaxMini 8 benötigen Sie den passenden Fuji Instax Mini Film, dessen Preis im Vergleich relativ günstig ausfällt. Auch die Maße der Fotos können mit 62 x 46 Millimetern überzeugen.
Die Merkmale der Fuji Instax Mini im Überblick:
– insgesamt sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
– gute Bildqualität
– kompakte Sofortbildkamera
– preisgünstige Filme
– weiteres Zubehör erhältlich

Die Polaroid-Kamera: Polaroid Pic-300
Wer die Fotos, die die Polaroid Pic-300 macht, zum ersten Mal sieht, ist sich sicher: Noch heute gibt es das Original! Obschon von Polaroid auch Sofortbildkameras produziert werden, die von der Optik nah am Original liegen, hat der Hersteller auch modere Remakes im Angebot. Die Polaroid Pic-300 punktet durch ihre Kompaktheit ebenso wie durch die per Knopfdruck ausgeworfenen Fotos. Diese wiederum kommen in einer phantastischen Retro-Optik daher – sicher nicht zuletzt aufgrund des verwendeten Polaroid Typ 300 Films.
Die Merkmale der Polaroid Pic-300 im Überblick:
– kompaktes Gehäuse
– verfügt über einen Blitz
– Fotos in topaktueller Retro-Optik

Die Leica Sofort
Ein weiteres Modell, dass in unserem Sofortbildkamera Test 2017 sehr gut abgeschnitten hat, ist die Leica Sofort. Grundsätzlich rangiert die Leica Sofort in einem etwas höheren Sofortbildkamera-Preissegment. Das Modell verfügt über eine f12,7/60 Millimeter-Linse und einen mechanischen Blendverschluss. Daneben punktet die Leica Sofort mit einem optischen Sucher und vier voreingestellten Modi, so dass Sofortbildkamera-Fans ebenso tolle Aufnahmen im Makrobereich machen können wie auf Partyfotos. Positiv ist zudem, dass die Lichtaufnahme und der Fokus manuell einstellbar sind. Mit der Leica Sofort kommen auch Selfie-Fans voll auf ihre Kosten, denn die Sofortbildkamera verfügt über einen integrierten Spiegel auf der Vorderseite. Flexibel zeigt sich die Leica Sofort auch in Bezug auf den Film, denn es können sowohl Schwarz-weiß- und Farbfilme von Leica als auch Filme von Fuji aus der Instax-Serie verwendet werden. Alles in allem eine Sofortbildkamera die überzeugt!

Weitere empfehlenswerte Kameras aus unserem Sofortbildkamera Test 2017:
Polaroid Z2300
Fujifilm Instax 210
Fujifilm Instax Neo 90
Polaroid ONE 600 Classic Kamera

Richtige Alternativen zu einer Sofortbildkamera gibt es eigentlich nicht – denn Polaroidkamera bleibt nun einmal Polaroidkamera! Natürlich können Sie stattdessen auf eine kompakte Digitalkamera, auf eine analoge oder aber eine digitale Spiegelreflexkamera zurückgreifen, allerdings setzen Sie die Prioritäten bei der Verwendung jedes dieser Kameratypen völlig anders. Ein mögliche Alternative, bei der Sie ebenso wie bei einer Sofortbildkamera die Aufnahme recht schnell in den Händen halten können, ist die Kombination aus einer Digitalkamera respektive eines Smartphones und einem portablen Fotodrucker.
In unserem Sofortbildkamera Test 2017 hat sich gezeigt, dass zwei Fotodrucker besonders empfehlenswert sind.

Der Polaroid Zip Fotodrucker
Bei diesem Fotodrucker handelt es sich um ein portables Gerät, dass sowohl via Bluetooth als auch per NFC + WLAN mit einem Smartphone verbunden werden kann. Dabei ist es irrelevant, ob es sich um ein Android-Smartphone oder ein iPhone handelt. Zudem kann der Polaroid Zip Fotodrucker auch via Micro-USB-Anschluss mit einem Computer verbunden werden. Wie bei Polaroid üblich, arbeitet auch der Zip Fotodrucker auf Basis der ZINK Zero Technologie, d.h. Farbpatronen – ganz gleich ob Toner oder Tinte – werden nicht benötigt.

Der Canon Selphy Fotodrucker
Reicht Ihnen die Bildqualität des Polaroid-Druckers nicht aus, sollten Sie sich den Selphy-Drucker von Canon einmal genauer anschauen, denn dank diesem erhalten Sie nicht nur Fotos in besserer Qualität, sondern auch größere Abzüge, d.h. im Durchschnitt 10 x 15 Zentimeter. Aktuelle Canon Selphy-Modelle verfügen über ein integriertes WLAN-Modul, dass die drahtlose Übertragung von Tablets und Smartphones möglich macht. Ein absoluter Pluspunkt dieser Fotodrucker ist, dass er optional mit einem Akku-Pack versehen werden kann und auf diese Weise auch ohne Steckdose einsatzbereit ist. Allerdings sind die Kosten für ein Foto – ähnlich wie bei einer Sofortbildkamera – recht hoch, denn sie liegen bei circa 30 Cent.

Fragen & Antworten zum Thema Sofortbildkamera

Wie funktioniert eine Sofortbildkamera?
Grundsätzlich differieren eine Sofortbildkamera und eine analoge Kamera nur in geringem Maße. Eine Sofortbildkameraverfügt aber nicht nur über einen Negativ-Film. Vielmehr sind die einzelnen Filmblätter so konzipiert, dass alle Bestandteile vorhanden sind, die für die Entwicklung eines Fotos benötigt werden. In unserem Sofortbildkamera Test 2017 wird der Unterschied ausführlicher erläutert.

Wie viel kostet eine Sofortbildkamera?
Die Preise für ein solches Gerät variieren je nach Modell, Hersteller und Ausstattungsmerkmalen. Der durchschnittliche Preis für eine Polaroidkamera beträgt zwischen 80 und 300 Euro.

Wo kann man Sofortbildkameras kaufen?
Ebenso wie nahezu alle technischen Produkte können Sie eine Sofortbildkamera entweder im Einzelhandel, d.h. bei einem lokalen Händler für Unterhaltungstechnik und Technik, oder aber im Internet käuflich erwerben. Der Kauf im Internet bietet in der Regel den Vorteil, dass Sie eine weitaus größere Auswahl haben.

Was ist der Unterschied zwischen Sofortbildkameras und Polaroidkameras?
Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied zwischen einer Sofortbildkamera und einer Polaroidkamera. Dies spiegelt sich auch in den Begrifflichkeiten wieder, denn beide Bezeichnungen werden synonym verwendet. Würde man es allerdings ganz genau nehmen, dann dürfte mit dem Begriff Polaroidkamera ausschließlich eine Sofortbildkamera des Herstellers Polaroid bezeichnet werden. Vice versa gilt dies nicht, denn der Begriff Sofortbildkamera kann für jede Sofortbildkamera benutzt werden, d.h. ganz gleich, von welchem Hersteller sie stammen. In diesem Sofortbildkamera Test 2017 haben wir die beiden Begriffe synonym verwendet.

Können mit einer Sofortbildkamera auch mehrere Abzüge gedruckt werden?
Diesbezüglich muss zwischen einer analogen Sofortbildkamera und einer digitalen Sofortbildkamera unterschieden werden. Während bei analogen Sofortbildkameras lediglich ein Bildabzug gedruckt werden kann, ist dies bei digitalen Sofortbildkameras anders, denn Sie können per Knopfdruck von einer Aufnahme so viele Abzüge drucken, wie Sie wollen.