Rauchmelder Test 2017 – Die Top 5 im Testbericht

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Ei Electronics Ei650 Rauchmelder
Hekatron Rauchmelder Genius H, integrierte Batterie (10 Jahre Lebensdauer),
FireAngel Rauchmelder mit Funkschnittstelle, integrierte 10-Jahres-Batterie, ST-630-DET P-Line
Pyrexx PX-1 12-Jahres-Rauchmelder
Merten 5470-2119 ARGUS Rauchmelder Basic Longlife
Modell Ei650 Genius ST-630 PX-1 ARGUS Basic
Bewertung
Testergebnis 2.2 2.3 2.3 3.0 5.5
Hersteller Ei Electronics Hektaren FireAngel Pyrexx Merten
Art foto-optisches Prinzip foto-optisches Prinzip thermo-optisches Prinzip thermo-optisches Prinzip foto-optisches Prinzip
Batterielebensdauer 10 Jahre 10 Jahre 10 Jahre 12 Jahre 10 Jahre
Batteriewechsel möglich
LED Signalanzeige
Testfunktion
Funktvernetzung
Signallautstärke 85 dB 85 dB 85 dB 85 dB 85 dB
Überwachungsbereich max. 60 m max. 60 m max. 60 m max. 60 m max. 60 m
Maße 15 x 12 x 5,5 cm 10,4 x 10,4 x 4,8 cm 12,5 x 4 x 12,5 cm 10,5 x 10,5 x 3,8 cm 11,8 x 11,6 x 5 cm
Gewicht 180 g 141 g 177 g 181 g 100 g
Herstellergarantie 5 Jahre 10 Jahre 10 Jahre 10 Jahre 10 Jahre
Silent Standby
Installationsmethode Verschraubung, Verklebung selbstklebend, Verschraubung Verschraubung selbstklebend, Verschraubung Verschraubung
Gadges - App zur Statusüberwachung optionales Verriegeln mit Montageplatte (kein unbefugtes Entfernen möglich) Modell auch mit Funkausstattung erhältlich, Kondensationsbarriere (küchentauglich) Vernetzung per Kabel möglich
Preis

22,59 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

20,94 €

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22,50 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

24,18 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

36,90 €

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Das Wichtigste auf einen Blick

Rauchmelder retten im Ernstfall Leben. Dies haben auch Bund und Länder erkannt und nach und nach die so genannte Rauchmelderpflicht in privaten Gebäuden eingeführt. Die Rauchmelderpflicht ist in den Bundesländern einzeln und unterschiedlich geregelt, Näheres regelt die Landesbauordnung. Als einziges Bundesland hat sich Berlin bisher noch auf keine Regelung festlegen können, jedoch besteht eine Planung dazu. Es wird unterschieden zwischen einer Rauchmelderpflicht in Neubauten und den so genannten Bestandsbauten, also Häuser oder Wohnungen, die bereits existieren. Einigkeit besteht darin, in welchen Räumen genau Rauchmelder installiert werden müssen: Schlafzimmer, Flur und Kinderzimmer müssen mit einem Rauchmelder ausgestattet sein. Dieser muss so montiert sein, dass er frühzeitig Brandrauch meldet und erkennt. Diese Regelung gilt somit nicht nur für Mietwohnungen, sondern auch für Einfamilienhäuser. Bei Mietwohnungen ist der Vermieter für die Installation und Wartung zuständig, in einem selbst genutzten Eigenheim sind Sie selbst in der Pflicht. Falls Sie also schon in einem Haus oder einer Mietwohnung leben, regelt das jeweilige Bundesland den Zeitraum, ab dem nun ein Rauchmelder installiert sein muss. In Baden-Württemberg gilt diese Regelung bereits seit dem 01.01. 2015, während Bayern seinen Bewohnern erst ab dem 01.01.2018 einen Rauchmelder vorschreibt. Das nächste Bundesland, Nordrhein-Westfalen, nimmt seine Bürger ab dem 01.01.2017 in die Pflicht, in Bestandsgebäuden einen Rauchmelder zu installieren. Sie sehen also, dass die Regelungen sehr unterschiedlich ausfallen. Die Regelung für Neubauten existiert schon deutlich länger, in Hamburg und Hessen bereits seit 2005, in Sachsen herrscht hingegen keine Pflicht für Neubauten, während seit dem 01.01.2016 eine Rauchmelderpflicht in Bestandsgebäuden gilt. Des Weiteren sollten Sie beachten, dass eine Rauchmelderpflicht auch Containerräumen, Hütten und Gartenlauben gilt, da diese als Räume mit “wohnungsähnlicher Nutzung” gelten.

Rauchmelder Pflicht

Feuerwehren sprechen sich schon für längerem dafür aus, dass eine einheitliche Regelung für Rauchmelder geschaffen wird, aber bisher ist ein solches Vorhaben schwierig. Dabei sterben pro Monat rund 35 Personen an den Folgen eines Brandes in den eigenen vier Wänden, im Jahr ergibt dies 400 Tote und 4.000 Verletzte, sowie einen Sachschaden von ca. Einer Mrd. Euro. Sie sehen: ein Rauchmelder ist auf jeden Fall eine Investition wert, um schlimmen Schaden abzuwenden. Der nachfolgende Ratgeber soll Sie daher umfassend über das Thema Rauchmelder informieren, angefangen von dessen Funktionsweise, bis hin zu besonders gefragten Marken, die im Rauchmelder Test 2017 sehr gut abgeschnitten haben. Mit all diesen Informationen können Sie sich und Ihre Familie bestmöglich vor den Gefahren eines Brandes schützen und auch möglicherweise Verwandte und Bekannte weiter informieren.

Rauchmelder: Ein kleiner Überblick

Bevor Sie sich mit dem Kauf eines Rauchmelders beschäftigen, ist es zunächst wichtig zu wissen, was genau ein Rauchmelder ist und wie er funktioniert. Rauchmelder sind zunächst Geräte, die Brand– und Rauchgas ab einer kleinen Menge erkennen und somit Alarm schlagen. Die Geräte funktionieren häufig mit Batterien und werden an der Zimmerdecke montiert. Sie sollten aufpassen, wenn Sie irgendwo den Begriff Brandmelder lesen. Dies ist sozusagen der Oberbegriff und meint alle Geräte oder Anlagen, die einen Alarm im Falle eines Brandes auslösen. Dabei ist es unerheblich, ob sich das Gerät/die Anlage in Wohnungen, öffentlichen Gebäuden oder einem Verkehrsmittel befindet. Darüber hinaus unterscheidet man zwischen automatischen und nicht-automatischen Brandmeldern. Automatische Brandmelder reagieren auf physikalische Veränderungen (z.B. Gas/Rauch) und schlagen automatisch Alarm, während nicht-automatische Brandmelder per Hand aktiviert werden müssen, um Alarm zu schlagen. In die Oberkategorie Brandmelder fallen unter anderem: Brandgas-/Rauchgasmelder, Wärmemelder, Rauchmelder, Flammenmelder, Sondermelder und so weiter. In diesem Artikel beziehen sich alle nachfolgenden Informationen alleine auf den Rauchmelder. In Deutschland dürfen nicht “einfach” so Rauchmelder vertrieben werden. Die Rauchmelder werden durch den TÜV Rheinland und dem Kriwan Testzentrum genau geprüft. Hinzu kommt, dass alle Rauchmelder die Kriterien der Gerätenorm EN 14604 erfüllen müssen. Getestet werden diese Vorgaben etwa durch Übungsbrände. Da man oft einen Brand nicht schnell genug bemerkt und der Geruchssinn im Schlaf zum Beispiel nur eingeschränkt funktioniert, ist ein Rauchmelder unbedingt zu empfehlen. In den USA, in denen bereits seit gut 40 Jahren eine Rauchmelderpflicht besteht, sind die Zahlen von Brandtoten deutlich zurückgegangen und bezeugen somit die Wichtigkeit dieses kleinen Gerätes. Die Frage: “Brauche ich einen Rauchmelder?”, kann also definitiv mit “ja” beantwortet werden. Falls Sie sich unsicher sind, nach welchen Kriterien Sie einen geeigneten Rauchmelder aussuchen sollen, hilft der Rauchmelder Test 2017 weiter: Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Rauchmeldern, die Sie ohne Bedenken erstehen können. Ein gut funktionierender Rauchmelder muss keinesfalls teuer sein: Im Rauchmelder Test 2017 finden sich schon Rauchmelder ab 20 Euro, dies ist ein guter Anfangswert, an dem Sie sich orientieren können. Auch die Anbringung und Montage eines Rauchmelders ist nicht schwierig und wenig aufwändig: Ihren Rauchmelder, den Sie sich vielleicht im Rauchmelder Test 2017 ausgesucht haben, können Sie mit wenigen Handgriffen einfach an die Decke schrauben. Die meisten Rauchmelder liefern entsprechende Schrauben und eine Anleitung mit, nach der Sie den Rauchmelder installieren. Sie müssen lediglich die Löcher bohren, um dann den Rauchmelder anzubringen. Sie sollten möglichst diese Methode wählen und davon absehen, den Rauchmelder mit Tesa-Powerstrips oder Ähnlichem einfach an die Decke zu kleben, da er im Laufe der Zeit einfach an Halt verlieren kann. Mit den Schrauben sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Rauchmelder Montage

Welche Arten von Rauchmelder gibt es?

Rauchmelder können nochmals in drei Arten unterteilt werden: in Foto-optische Rauchmelder, Thermo-optische Rauchmelder und Ionisationsrauchmelder. Der Foto-optische Rauchmelder ist die am weitesten verbreitete Form. In der Rauchkammer des Melders ist eine Diode angebracht, die einen Infrarotstrahl abstrahlt. Dieser Strahl durchdringt ungehindert die Kammer. Entsteht nun eine gewisse Menge an Rauch, wird das Licht gebrochen und auf einen Sensor gestreut, der sich ebenfalls in der Kammer befindet. In diesem Fall wird ein akustischer Alarm ausgelöst. Damit kein falscher Alarm, zum Beispiel durch einen Lichtstrahl von Außen, ausgelöst werden kann, ist der Sensor von einem nicht reflektierendem Material umgeben. Der Thermo-optische Rauchmelder kombiniert zwei Funktionsweisen miteinander: die foto-optische, die oben beschrieben wurde und die Funktion eines Wärmemelders. Der Rauchmelder erfasst somit nicht nur eine erhöhte Rauchkonzentration, sondern reagiert auch auf eine sich erhöhende Temperatur innerhalb des Raumes oder wenn eine Maximaltemperatur erreicht wurde. Um die Temperatur zu ermitteln, ist neben der oben erwähnte Diode samt Lichtstrahl auch ein so genannter Heißleiter im Rauchmelder verbaut. Dieser Heißleiter besteht aus einem speziellen Material, welches bei Hitze Strom besser leitet. Dies bedeutet also: steigt die Temperatur außerhalb des Gerätes schnell oder besonders heiß an, wird der Strom im Heißleiter  schneller geleitet, es kommt also zu einer Veränderung im Gegensatz zum Normalzustand. Um Fehler zu vermeiden, sind in Rauchmeldern dieser Art gleich zwei Heißleiter eingebaut: der Messheißleiter und der Vergleichsheißleiter. Während der Messheißleiter also die Umgebungstemperatur nach dem oben genannten Prinzip misst, dient der Vergleichsheißleiter als Bestätigungsparameter: das Messergebnis wird an ihm nochmals festgestellt und mit der Messung des Messheißleiters verglichen. Steigt also die Raumtemperatur besonders schnell an, wird Alarm ausgelöst, ebenso, wenn eine bestimmte Raumtemperatur überschritten wird. Bliebe noch die dritte Art von Rauchmelder: der Ionisationsrauchmelder. Sie schlagen bereits bei minimalen Rauchkonzentrationen Alarm, warnen somit frühzeitig und sind hochsensibel. Im Inneren des Rauchmelders befinden sich zwei Metallplatten, ein radioaktiv strahlendes Element ist in deren Inneren verbaut. Es werden verschiedene Strahlen abgestrahlt, die einen Stromfluss auslösen. Findet nun eine Rauchentwicklung statt, gelangt dieser ins Innere des Rauchmelders, der Stromfluss verringert sich, da Ionenverbindungen aufgrund ihrer elektrostatischen Anziehung an die Rauchmoleküle gebunden werden. Ist dies der Fall, löst der Rauchmelder umgehend Alarm aus. Eine Auswahl an verschiedenen Rauchmeldern, die auf die oben beschriebenen Arten funktionieren, finden Sie auch weiter unten im beschriebenen Rauchmelder Test 2017.

Worauf ich beim Online-Kauf achten sollte

Haben Sie sich nun zu einem Kauf eines Rauchmelders entschlossen, sollten Sie ein paar Dinge beachten, ehe Sie einfach zum erst besten Produkt greifen. Die Auswahl an Rauchmeldern ist besonders im Internet sehr groß und verleitet schnell zu unüberlegten Käufen. Um diesem Fall vorzubeugen, werden Ihnen später auch einige -zum Teil als „sehr gut“ bewertete- Rauchmelder aus dem Rauchmelder Test 2017 vorgestellt. Rauchmelder können Sie schon für rund 4-5 Euro erwerben, allerdings sollte hier nicht das Motto “Geiz ist geil” gelten. Sinnvoller ist es hier, ruhig 20 Euro in einen Rauchmelder zu investieren. Achten Sie vor allem auf die Langlebigkeit der Geräte: Da der Großteil mit einer Batterie funktioniert, sollte diese an die 10 Jahre halten, ohne, dass Sie sich Gedanken machen müssen. Rauchmelder mit Lithium Batterien sind etwa besonders langlebig. Ein weiteres Kriterium ist die Garantieleistung, die einen guten Rauchmelder ausmacht. Sie sollte sich zumindest über den Lebenszeitraum der ersten Batterie erstrecken. Optische, gravierende Unterschiede sind bei Rauchmeldern eher nicht wichtig, bzw. kaum vorhanden. Prüfzeichen, wie etwa das “VdS”- Prüfzeichen. Dieses steht für Schadenverhütung und ist ein Unternehmen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Auch Rauchmelder mit dem “CE”-Kennzeichen und der DIN-Angabe “EN 14604” können ein Sicherheitsindikator sein. Im Rauchmelder Test 2017 werden Ihnen nur Rauchmelder vorgestellt, die diesen Kriterien selbstverständlich entsprechen. Da auch Fälschungen von Rauchmeldern, beziehungsweise billige und fehlerhafte Produkte vertrieben werden können, sollten Sie besonders beim Online-Kauf auf sichere Shops achten. Diese sind durch bestimmte Gütesiegel, also etwa “Trusted Shops”, “Euro-Label” oder “s@fer Shopping” gekennzeichnet.

Vorteile und Besonderheiten von Rauchmelder

Die Vorteile eines Rauchmelders liegen vor allem darin, dass Ihnen ein Zeitpolster geschaffen wird, um sich und Ihre Familie aus einer gefährlichen Situation frühzeitig zu retten. Statistisch gesehen brechen sehr viele Brände in der Nacht aus, nachts ist unser Riechzentrum erheblich eingeschränkt, Sie bemerken eine Rauchentwicklung demnach viel zu spät, um eventuell die Flucht ergreifen zu können. Gerade die Rauchentwicklung, die einhergeht, ist oft gefährlicher als die Flammen selbst: oft beginnt ein Wohnungsbrand erst als Schwelbrand, dabei entsteht das hochgiftige Kohlenstoffmonoxid. Das Tückische: Es ist farblos, geschmacklos und geruchlos – das Gas führt oft zum Erstickungstod. Der frühe und laute Alarmton mit einer Lautstärke von 85 Dezibel, die mindestens erreicht werden müssen, warnt Sie somit rechtzeitig. Es gibt auch besondere Rauchmelder für gehörlose Menschen: diese Rauchmelder senden etwa Lichtblitze oder Vibrationen durch eine Vibrationsscheibe aus, die zum Beispiel im Bett verbaut werden kann, um den Schlafenden frühzeitig zu warnen. Gehörlose Menschen haben zudem beim Vermieter einen rechtlichen Anspruch, dass tatsächlich ein Gerät eingebaut wird, dass sie im Notfall vor einem Brand warnt. Weitere Vorteile von Rauchmeldern sind insbesondere der relativ niedrige Preis (ab 20 Euro aufwärts) und die schnelle Anbringung unter der Decke, bei handwerklichem Geschick ist kein Handwerker nötig. Bei Funkrauchmeldern ist ein weiterer Vorteil, dass mehrere installierte Rauchmelder “in Kontakt” stehen können. Wird zum Beispiel im Kinderzimmer Alarm ausgelöst, ertönt das Warnsignal auch im Elternschlafzimmer, so dass die Eltern schnell gewarnt werden und wach werden. Wertvolle Sekunden werden im Ernstfall gewonnen. Ganz moderne, so genannte smarte Rauchmelder. Sie funktionieren auch batteriebetrieben, gleichzeitig können sie mit dem W-LAN verbunden werden. Sind Sie also unterwegs und der Alarm wird zuhause ausgelöst, bekommen Sie eine Nachricht auf Ihr Smartphone. Dafür müssen Sie eine App installieren, diese ist sowohl Android (ab 2.2) und iOS (Iphone ab Version 5) kompatibel. Diesen Rauchmelder hat die Firma Nest entwickelt, der Rauchmelder hat die Bezeichnung Nest Protect und ist ab 120 Euro zu haben. Es wird ebenfalls Alarm geschlagen, wenn die Batterien schwächer werden, per Stimme aus dem Gerät wird sogar vor Rauchentwicklung akustisch gewarnt, auch eine ungefähre Position, wo sich Rauch/Feuer ausbreitet, wird angezeigt.

Feuerwehreinsatz, Rauchmelder Pflicht

Alle Top-Marken auf einen Blick

Ei Electronics

Viele Hersteller bieten mittlerweile Rauchmelder zum Kauf an. Daher sollen Ihnen hier ein paar Marken vorgestellt werden. Der Hersteller Ei Electronics mit Hauptsitz in Shannon, Irland, hat sich bereits 1963 auf Rauchmelder für Privathaushalte spezialisiert. Hitzemelder, Kohlenmonoxidmelder und natürlich Rauchmelder, stehen unter anderem im Produktsortiment. Ei Electronics gilt im Bereich der Rauchmelder als Marktführer in Europa, sämtliche Teile für die Melder werden ebenfalls in Europa hergestellt.

Gira

Das nächste Unternehmen, welches 1905 in Wuppertal gegründet wurde, ist Gira. Neben Rauch- und Funkmeldern hat sich Gira auch auf Kunstofftechnik und Gebäudetechnik spezialisiert. Die Gira-Rauchmelder-Modelle sind die Modelle Basic, Dual und VDS und unterscheiden sich in Optik und Funktionsweise.

Sprue Safety

Ein weiteres, ausländisches Unternehmen, welches sich auf Rauchmelder spezialisiert hat, ist Sprue Safety, der Hauptsitz liegt in Conventry. Mit Produkten rund um den Brandschutz hat sich das Unternehmen im Besonderen auf der Insel einen Namen gemacht.

FireAngel

Gerade die Marke FireAngel, die Rauchmelder und Funkrauchmelder bezeichnet, sind in Großbritannien schon länger bekannt und äußerst beliebt. Auch in Deutschland ist die Marke immer mehr auf dem Vormarsch, zwei Modelle, der FireAngel ST-620 und der ST-630 Funkrauchmelder, sind hier zu nennen.

Hekatron

Auf deutschem Boden bietet auch der Hersteller Hekatron ein breites Spektrum an Rauchwarnmeldern, Brandmeldeanlagen und Rauchfrüherkennungssystemen an. Firmensitz ist Sulzburg in Baden-Württemberg. Mehr als 50 Jahre Erfahrung kann die Firma auf diesem Gebiet bereits vorweisen und zählt damit zu den erfolgreichsten deutschen Herstellern in dieser Branche. Die Rauchmelder gelten als besonders zuverlässig. Der erste Rauchmelder, der in Europa mit dem Prinzip des Streulichts entwickelt wurde, stammt aus dem Hause Hekatron. Die aktuelle Serie Genius enthält zwei Rauchwarnmelder, sie sind beide mit einer festverbauten Lithium Batterie verbaut, die Lebensdauer beträgt 10 Jahre.

Merten

Der nächste Hersteller, der Ihnen vorgestellt werden soll, ist die deutsche Firma Merten mit Sitz in Whiel bei Gummersbach. Die Firma gehört seit 2006 zu Schneider Eletric, diese Firma ist weltweit angesehen und operiert im Spektrum der Gebäudeinstalliationstechnik. Hervorgetan hat sich hier die Serie Argus, die Rauchmelder sind in fünf verschiedenen Varianten erhältlich und werden durch das VdS-Prüfsiegel ausgewiesen.

Abus

Ein wahrer Qualitätshersteller in Sachen Rauchmelder, muss auch mit der Firma Abus aufgelistet werden- bereits seit 1924 ist der Betrieb nun tätig und wurde in Wetter an der Ruhr gegründet. Alle Produkte, die in der Sparte “Sicherheit” gefertigt werden, gelten als besonders zuverlässig und qualitativ hochwertig. Neben Rauchmeldern stellt Abus auch Alarmanlagen und Schließanlagen her. Im Moment gibt es drei Modelle auf dem Markt, die Unterschiede zeigen sich hier im Besonderen in der Langlebigkeit der Batterie, diese weist eine Spanne von 2-12 Jahren aus.

Beliebte Rauchmelder

Nachdem Sie sich nun über zahlreiche Hersteller von Rauchmeldern informieren konnten, sollen Ihnen nun beliebte und auch Rauchmelder vorgestellt werden, die im Rauchmelder Test 2017 besonders gut abgeschnitten haben. Darüber hinaus erhalten Sie auch Informationen über Preisspannen, um Ihren Kauf besser einschätzen zu können. Hervorgetan haben sich im Rauchmelder Test 2017 zum Beispiel der Ei 650 von Ei Electronics. Der Rauchmelder funktioniert foto-optisch, die Lithium Batterie hat eine Haltbarkeit von 10 Jahren. Ein Batteriewechsel ist nicht möglich, der Rauchmelder verfügt über eine Testfunktion und eine LED-Signal Anzeige, es ist möglich, ihn stumm zu schalten, er besitzt das Q-Qualitätslabel und ist mit einem Gewicht von 180 Gramm und einer Größe von 115 mm x 45 mm äußerst platzsparend. Der Preis für dieses Modell beginnt (je nach Händler) ab 24,31 Euro. Der Rauchmelder PyrexxPX-1  funktioniert thermo-optisch, die Batterie hält stolze 12 Jahre, die Batterie ist nicht wechselbar, im Gegensatz zum ersten Modell fehlt dem Rauchmelder eine Signal LED-Anzeige. Vom Gewicht und den Abmessungen ist er kleiner als der “Sieger”: mit 137 Gramm und 105 mm x 38 mm. Überzeugendes Kriterium war im Test die besonders lange Lebensdauer. Der foto-optisch funktionierende Rauchmelder Genius der Firma Hekatron rangiert mit einer Haltbarkeit der Batterie von 10 Jahren mit auf der höchsten Ebene, auch Testfunktion, Stummschaltung, sowie eine LED-Signal Anzeige sind vorhanden. Der Rauchmelder ist in einer zweiten Variante mit Funkvernetzung erhältlich, zudem wird eine App für das Smartphone angeboten. Weitere beliebte Modelle sind unter anderem der Rauchmelder ST-630 der Firma FireAngel und der Argus Basic Rauchmelder von Merten.

Rauchmelder Test

Fragen & Antworten zum Thema Rauchmelder

Gerade im Internet wimmelt es nur so vor Fragen, die sich User stellen, wenn sie sich mit dem Rauchmelder befassen. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen- und natürlich die Antworten dazu.
1. Brauche ich wirklich einen Rauchmelder? 
Ja! Eine kleine Investition, die im Notfall Ihr Leben rettet, damit sollte sich die Frage schon erübrigt haben. In Deutschland sterben pro Jahr rund 400 Menschen bei Wohnungsbränden, die Zahl der Verletzten ist oftmals höher. 70% der Opfer werden nachts in den eigenen vier Wänden (tödlich) überrascht.

2. Sind Rauchmelder wirklich Pflicht? Was passiert, wenn ich keinen einbaue? 
Ja, Rauchmelder sind Pflicht. Wie bereits weiter oben erklärt, wurden entsprechende Gesetze in den unterschiedlichen Bundesländern in den Landesbauverordnungen eingeführt. Obwohl man sich bisher noch nicht auf Bußgelder festgelegt hat, handelt der Eigentümer rechtswidrig, wenn er keinen Rauchmelder einbaut. Werden also Personen bei einem Brand verletzt, kann das juristische/strafverfolgende Konsequenzen nach sich ziehen. Auch im Falle von Versicherungen/Ersatzentschädigungen kann dieser Fakt eine Rolle spielen. Bedenken Sie, dass Sie im selbst genutzten Eigenheim als Eigentümer selbst für den Einbau/Wartung der Rauchmelder zuständig sind.

3. Wer muss den Rauchmelder in der Mietwohnung installieren? 
Hier kann es natürlich zu Unsicherheiten seitens des Mieters kommen. Es gilt jedoch: laut Landesbauordnung in allen Bundesländern ist die Ausstattung mit Rauchmeldern Sache und Pflicht des Vermieters. Machen Sie im Zweifelsfall Ihren Vermieter auf die bestehende Pflicht aufmerksam- auch die Wartung und Installation ist Vermietersache. Als Mieter dürfen Sie zudem den Einbau von Rauchmeldern nicht verweigern, der Vermieter kann sich zivilrechtlich Zutritt in die Wohnung verschaffen und den Melder installieren (lassen). Kosten und Anschaffung der Rauchmelder kann Ihnen der Vermieter mit übrigens 11% auf die Miete umlegen.

4. In welche Räume sollten Rauchmelder installiert werden? 
Rauchmelder müssen laut der Anwendungsnorm DIN 14676 vor allem in Kinderzimmer, Fluren und Schlafzimmern angebracht werden. Sinnvoll ist es auch, einen Rauchmelder am höchsten Punkt im Treppenhaus anzubringen. Weniger sinnig sind Rauchmelder Bad/WC, ggf. Küche.

5. Ich rauche sehr oft, kann ich dadurch einen Alarm auslösen? 
Nein. Die (meisten) Rauchmelder sind so konzipiert, dass sie erst ab einer bestimmten Rauchmenge Alarm auslösen. Auch bei hohem Zigarettenkonsum ist ein Alarm sehr unwahrscheinlich.

6. Kann ich jeden Rauchmelder einbauen (lassen)? 
Alle erforderlichen Regelungen, denen ein Rauchmelder sozusagen “unterworfen” ist, ist in der Produktnorm DIN EN 14640 gesetzlich geregelt. Hinzu kommt der Fakt, dass seit 2008 nur Rauchmelder in Europa verkauft werden dürfen, die nach dieser Norm zertifiziert wurden.

7. Ist der Einbau eines Rauchmelders schwierig? 
Nein, nicht mit ein bisschen handwerklichem Geschick. Die meisten Rauchmelder bringen als Austattung Montagematerial (z.B Schrauben) mit. Sie müssen also nur passende Löcher in die Decke bohren, Dübel hineinsetzen und den Rauchmelder montieren/festeschrauben.