Rasentraktoren Test 2017 – Die Top 5 im Testbericht

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
McCulloch MowCart M105-77X Aufsitzmäher
MTD Rasentraktor »Smart RF 125«
AL-KO T 954 HD-A Comfort Schwarz Rasentraktor
Brill 118903 Brill Crossover 102/20 HE Rasentraktor
Wolf Aufsitzmäher ''Scooter Mini''
Modell McCulloch MowCart M105-77X MTD Smart RF 125 AL-KO T 954 HD-A Comfort Brill Crossover 102/20 Wolf Scooter Mini
Bewertung
Art Aufsitzmäher Rasentraktor Rasentraktor Rasentraktor Aufsitzmäher
Testergebnis 1.2 1.5 1.7 1.9 2.5
Gewicht 143 kg 150 kg 199 kg 282 kg 140 kg
Schnitthöhe 3,8 - 10,2 cm 3 - 9,5 cm 3 - 9 cm 3 - 9 cm 3 - 9,5 cm
Schnittbreite 77 cm 96 cm 92 cm 105 cm 60 cm
Motor B&S PowerBuilt MTD MTD B&S Intek Series 7200 B&S 875, 1 Zyl.
Motorleistung 6,2 kW 6,2 kW 6,2 kW 13,1 kW 3,7 kW
Mulchkit
Sammelkorb optional optional 220 l 310 l 150 l
Sprit Benzin Benzin Benzin Benzin Benzin
Lichtanlage
Wenderadius 164 cm 46 cm 180 cm 160 cm 46 cm
Getriebe manuell 6-Gang Transmatic Transmatic Fußhydrostat 6-Gang Transmatic
Schneeschieber
Preis

1.805,48 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.608,05 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

967,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

2.268,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

2.202,99 €

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Rasentraktor und Aufsitzmäher für den perfekten Rasen

Ohne Rasentraktor sind größere Wiesen und Rasenflächen kaum richtig zu pflegen. Ist das Kürzen des Grases mit einem herkömmlichen Rasenmäher anstrengend und aufwendig, kann es leicht zur Tageaufgabe werden. Ein Rasentraktor oder Aufsitzmäher schafft hier Abhilfe. Aber ab wann lohnt sich die Anschaffung eines solchen Gerätes und worauf ist bei der Auswahl zu achten? Diese Fragen und viele mehr beantworten wir Ihnen im Rasentraktoren Test 2017.

Rasentraktor und Aufsitzmäher: Die Vorteile der fahrenden Rasenmäher

Eine dichte, saftig grüne Wiese – ein kurzer gepflegter Rasen: So unterschiedlich diese beiden auch sind, beide benötigen eine regelmäßige Pflege. Je öfter das Gras geschnitten wird, desto mehr werden die einzelnen Graspflanzen dazu angeregt sich zu verzweigen und umso dichter wird das Resultat. Das kommt nicht nur der Optik zugute, sondern verringert langfristig auch den Aufwand der Pflege.

Dieser Effekt ist auf die folgenden Faktoren zurückzuführen:

Ein häufiger und regelmäßiger Verschnitt, bei dem jeweils nur wenig der Halmlänge abgenommen wird, regt die Graspflanzen zum verzweigten Wachstum ober- und unterhalb der Erde. Dadurch wird der Rasen dichter und widerstandsfähiger, kann sich selbst besser versorgen – beispielsweise während einer Trockenperiode. Zudem ist ein dichter Rasen weniger anfällig für Moos und Unkraut. Die Notwendigkeit für das Sprengen, sowie auch Düngen und Vertikutieren wird damit minimiert. Bei einer sehr großen Rasenfläche ist das Mähen mit einem gewöhnlichen Rasenmäher, aufgrund der dafür benötigten Zeit, kaum mehrfach wöchentlich möglich. Dadurch muss jeweils vergleichsweise viel der Länge abgenommen werden. Dies wiederum schwächt den Rasen und kann hierdurch den gesamten Pflegeaufwand vergrößern. Ein Rasentraktor oder Aufsitzmäher stellt hier die passende Lösung dar.

Aufsitzmäher und Rasentraktor: Wann lohnt sich die Anschaffung

Empfohlen werden diese Maschinen aufgrund der vergleichsweise hohen Anschaffungskosten jedoch erst ab einer Rasenfläche von 800 oder gar 1.000 Quadratmetern. Auch auf kleineren Grundstücken kann der Rasenmäher aber sinnvoll sein. Beispielsweise, wenn Sie einen besonders kurzen Schnitt möchten oder zur Rasenpflege nur wenig Zeit aufbringen können. Dazu empfehlen sich Rasentraktor oder Aufsitzmäher auch für Senioren und alle anderen, die sich bei der Rasenpflege nicht vollkommen verausgaben wollen.

Aufsitzmäher und Rasentraktor: Der kleine aber entscheidende Unterschied

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Aufsitzmäher und Rasentraktor kaum. Das Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Position des Motors. Dieser sitzt beim Aufsitzmäher unter dem Fahrersitz. Dadurch ist der Aufsitzmäher besonders leicht zu fahren und zeichnet sich vor allem durch Wendigkeit aus. Er ist also ideal, wenn beispielsweise häufiger Bäume, Büsche und andere Hindernisse umfahren werden müssen oder die Abgrenzungen des Rasens nicht vollkommen gerade verlaufen. Allerdings ist der Aufsitzmäher mit steilen Hängen und Unebenheiten schnell überfordert. Er eignet sich daher vor allem für ebene Flächen, auf denen weder Wurzeln noch Steine stören. Beim Rasentraktor ist der Motor vor dem Sitz und Lenker positioniert. Hierdurch erbringt der Rasentraktor in der Regel eine hohe Leistung und hat einen starken Antrieb. Er kann beispielsweise bei stärkeren Steigungen noch überzeugende Mähergebnisse liefern. Beim Fahrverhalten sind sie jedoch schwergängiger als Aufsitzmäher und auch nicht ganz so wendig wie diese.

Aufsitzmäher oder Rasentraktor? Vor- und Nachteile im Überblick

Sowohl Rasentraktor als auch Aufsitzmäher haben einige Vorteile zu bieten. Darunter in erster Linie die einfachere und schnellere Rasenpflege. Aber nicht nur in der Wachstumsphase der Graspflanzen erweisen sich die Maschinen als praktisch. Auch im Winter können sie gute Dienste leisten, da eine Umrüstung zum Schneeschieber möglich ist. Einige Modelle bieten darüber hinaus Zubehör, um zu einer Streumaschine oder einer Kehrmaschine umfunktioniert zu werden.

Rasentraktor

+im Vergleich sehr leistungsstark
+kann auch an steileren Hängen noch gut mähen und hat eine geringere Kippgefahr
-weniger wendig im Lenkverhalten als ein Aufsitzmäher

Aufsitzmäher

+sehr wendig und einfach zu fahren
+meist günstiger in der Anschaffung als ein Rasentraktor
-schlechteres Fahr- und Mähverhalten bei unebenen Flächen

Aufsitzmäher und Rasentraktor: Kaufberatung und Tipps

Die folgenden Fragen und Tipps können Ihnen dabei helfen, den passenden Rasentraktor oder Aufsitzmäher zu finden:

1. Auch wenn die Bezeichnungen Rasentraktor und Aufsitzmäher häufig synonym verwendet werden, handelt es sich hierbei doch um unterschiedliche Maschinen. Aufsitzmäher sind wendiger. Rasentraktoren kommen hingegen mit Unebenheiten besser zurecht. Die Kaufentscheidung können Sie also bereits durch die Anpassung an Ihr Grundstück beziehungsweise Ihren Bedarf deutlich eingrenzen. Verwirrt Sie die Produktbeschreibung, achten Sie auf die Position des Motors. Beim Aufsitzmäher befindet sich dieser unter dem Sitz, wodurch der Lenker deutlich schmaler und wendiger ist. Beim Rasentraktor weist der Name hingegen bereits auf die Optik hin. Die Front ist breiter und ausladender.

2. Achten Sie auf das Tankvolumen! Sowohl der Aufsitzmäher als auch der Rasentraktor wird mit Benzin oder Diesel betrieben. Die Maschinen sind dadurch unabhängig von Stromquellen und Akkulaufzeiten. Dennoch muss der Tank gefüllt sein. Müssen Sie erst einmal eine weite Strecke zum Rasen zurücklegen oder haben eine sehr große Fläche zu mähen, bedeutet das bei einem kleinen Tank häufiges Nachfüllen. Das vergrößert den Aufwand. Kleine Tanks reichen hingegen völlig aus, wenn sich der Rasen direkt vorm Haus befindet und die Fläche nicht allzu groß ist.

3. Mulchen oder sammeln? Beim Rasenmähen fällt in jedem Fall Rasenschnitt an. Soll dieser direkt zum Düngen der Fläche genutzt werden, muss der Rasentraktor über eine Mulchfunktion verfügen. Wollen Sie den Rasenschnitt hingegen sammeln und entsorgen oder anderweitig verwenden, benötigt der Aufsitzmäher einen entsprechenden Sammelkorb. Und dessen Volumen sollte bei großen Rasenflächen möglichst groß ausfallen, um häufige Fahrten zur Ablagestelle und damit eine Erhöhung des Spritverbrauchs und zeitlichen Aufwands zu vermeiden.

4. Zubehör: Haben Sie nur einen Rasen zu pflegen, hat der Rasentraktor im Winter Pause – weiteres Zubehör ist dann nicht nötig. Müssen hingegen auch Gehwege von Schnee befreit, gestreut und im Anschluss gekehrt werden, benötigen Sie für Ihren Aufsitzmäher eine entsprechende Ausstattung. Achten Sie dann beim Kauf also darauf, dass für das gewählte Modell auch entsprechende optionale Ausstattungen angeboten werden.

Testsieger und günstige Alternativen

Testsieger, wie der Viking MT 5097 oder der Brill Crossover 102/20, sind in der Leistung zwar überzeugend, in der Anschaffung aber nicht gerade billig. Wer den Rasentraktor passend zum eigenen Bedarf wählt, kann hier immens sparen. Beispielsweise schneidet der MTD Rasentraktor Smart RF 125 in Tests ebenfalls gut ab, kostet aber lediglich einen Bruchteil des Testsiegers. Der Grund hierfür liegt schlicht in der Eignung für die Fläche. Achten Sie bei Tests also genau auf die bewerteten Faktoren und gleichen Sie diese mit Ihrem Bedarf ab. Auf diese Weise können Sie nicht nur sparen, sondern finden auch genau das passende Gerät für Ihre Ansprüche.