Luftreiniger Test 2017 – Die Top 4 im Vergleich

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Philips AC4072/11 Luftreiniger
Dyson AM10 Luftreiniger
Blueair Sense + Luftreiniger
DeLonghi AC 75 Luftreiniger
Modell Philips AC4072/11 Dyson AM10 Blueair Sense + DeLonghi AC 75
Bewertung
Testergebnis 1.5 1.7 1.9 1.9
Maße 20 x 35,5 x 64 cm 22,2 x 24 x 57,9 cm 47 x 17 x 49 cm 13,8 x 40,5 x 43 cm
Leistung 47 W 55 W 55 W 35 W
Raumgröße 55 m² - 14 m² 25 m²
Lautstärke 50 dB 62 dB 50 dB 40 dB
Luftumwälzung 236 m³/h - 170 m³/h 140 m³/h
Fernbedienung
Timer
Automatikmodus
Luftqualitätsanzeige
Luftbefeuchter
HEPA Filter
ECARF-Zertifikat
Preis

430,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

424,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

549,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

94,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Preisvergleich Zum Angebot Preisvergleich Zum Angebot Preisvergleich Zum Angebot Preisvergleich Zum Angebot

Das Wichtigste auf einen Blick

Vielen Menschen liegt ihre Gesundheit am Herzen: Sie ernähren sich bewusst und ausgewogen, verzichten auf Nikotin und Tabak und treiben regelmäßig Sport, um eine gesunde Balance zwischen Beruf und Freizeit herzustellen und Stress abzubauen. Oftmals vergessen sie jedoch, dass die Qualität der Atemluft maßgeblichen Einfluss auf die Gesundheit hat. Wissenschaftler haben bis heute in der Atemluft mehr als 1.500 Schadstoffe nachgewiesen, die auf differente Art und Weise auf unsere Gesundheit einwirken. Während einige dieser Krankmacher das menschliche Nervensystem direkt angreifen, provozieren anderen aktiv Allergien. Ein großer Teil dieser Schadstoffe ist chemischer Natur und wird beispielsweise durch Beschichtungen, Kunststoffe oder Lacke an die Raumluft abgegeben. Menschen, die zu vielen Schadstoffen zu lange ausgesetzt sind, können krank werden. Problematisch gestaltet sich dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die meisten Menschen ihren Alltag in Innenräumen verbringen, ganz gleich ob im eigenen Zuhause, im Büro, der Schule oder im Fitnessstudio. Die meisten Menschen befinden sich zwischen 18 und 22 Stunden im Inneren von Gebäuden und damit meist in geschlossenen Räumen. De facto weist die Raumluft häufig Verschmutzungen wie zum Beispiel Keime, Pollen, Feinstaub oder (unangenehme) Gerüche auf. Um die Raumluft zu reinigen, bietet es sich an, einen Luftreiniger einzusetzen. In diesem Luftreiniger Test 2017 erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Luftreiniger. Zu Beginn erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Funktionen von Luftreinigern sowie deren Einsatzzwecke. Im Anschluss daran erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten müssen und welche Vorteile Luftreiniger bieten. Zudem erfahren Sie, wie Sie einen Luftreiniger reinigen und pflegen, welche Hersteller Luftreiniger produzieren und welche Modelle im Luftreiniger Test 2017 besonders gut abgeschnitten haben.

Der Luftreiniger: Ein kleiner Überblick

Die Funktionsweise der Luftreiniger ist ebenso einfach wie überzeugend: Ein Luftreiniger saugt die Raumluft ein, leitet sie durch einen oder mehrere Filter, um sie zu säubern und gibt die gereinigte Luft wieder in den Raum ab. Dabei kann die Raumluft – in Abhängigkeit des jeweiligen Luftreiniger-Modells bis zu fünf differente Filterstufen durchlaufen, von denen jede einzelne einem spezifischen Zweck dient. Welche Filtertypen in einem Luftreiniger zum Einsatz kommen, erklären wir ebenfalls in diesem Luftreiniger Test 2017. Zuvor informieren wir Sie über die verschiedenen Einsatzzwecke der Luftreiniger und erklären Ihnen, über welche Funktionen Luftreiniger in der Regel verfügen.

Luftreiniger und ihr Einsatzzweck

Das Interessante in Bezug auf Luftreiniger ist, dass zahlreiche Gründe für Ihren Einsatz sprechen. Einige dieser Gründe sowie Räumlichkeiten, in denen es sinnvoll ist, einen Luftreiniger aufzustellen, sollen in diesem Luftreiniger Test 2017 vorgestellt werden.

Allergien: Ganz gleich, ob im Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer oder im Büro – Allergiker profitieren vom Einsatz eines Luftreinigers in jedem Raum. Sie leiden unter einer Hausstaubmilben- ,Tierhaar- oder Pollenallergie? Dann können Sie durch die Verwendung eines Luftreinigers ihre Lebensqualität erheblich steigern, dies bestätigen zahlreiche Allergologen.

Bakterien und Viren: Wenn die Raumluft in den Wintermonaten sehr trocken ist, herrscht ein optimales Klima für die Vermehrung von Viren und Bakterien. Besonders groß ist die Ansteckungsgefahr in Arztpraxen und Krankenhäusern, aber auch am Arbeitsplatz im Büro, denn an diesen Orten halten sich zahlreiche Menschen auf – auch hier lohnt sich der Lufteiniger Einsatz.

Gerüche: In jedem Haushalt können die unterschiedlichsten Gerüche ausgemacht werden. Quellen für schlecht riechende Raumluft sind neben Rauch, Kochdünsten, Abgasen, Haustieren und Chemikalien auch ein falsches Lüftungsverhalten durch das es zu abgestandener Luft kommt. Häufig sind die Quellen für Gerüche gasförmig, sodass ein Luftreiniger mit Aktivkohlefilter Abhilfe schaffen kann. Neben den eigenen vier Wänden gibt es auch zahlreiche öffentliche Räumlichkeiten, bei denen ein Luftreiniger für optimale Raumluft sorgen kann. Zu diesen gehören Raucherräume, Restaurants, Kantinen, Großküchen und natürlich Büros sowie Labore.

Schimmel: In Räumen, die mit Schimmel belastetet sind, sollte zuerst ein Luftentfeuchter und im Anschluss daran ein Luftreiniger verwendet werden. Mithilfe eines Luftreinigers können Sie Schimmelsporen aus der Raumluft filtert und auf diese Weise das Risiko von erneuter Schimmelbildung minimieren. Bei den Schimmelsporen handelt es sich um besonders kleine Partikel, die durch den Einsatz eines Luftreinigers mit HEPA-Filter aus der Raumluft extrahiert werden können.

Verwenden Sie einen Luftreiniger, können Sie die Raumluft von folgenden Verunreinigungen befreien:
– Bakterien und Viren
– Allergene wie zum Beispiel Pollen und Blütenstaub
– Tabak- und Zigarettenqualm
– Milbenkot und Pilzsporen
– Tierhaare
– Federstaub
– Feinstaub
– Tonerstaub
– Gerüche aller Art

Die verschiedenen Funktionen von Luftreinigern

Die Timer- und Automatikfunktion
Mithilfe der Timer- bzw. Automatikfunktion können Sie ein spezifisches Zeitfenster bestimmen, in dem der Luftreiniger arbeitet. Nach Ablauf der vorab eingestellten Betriebszeit, schaltet sich der Luftreiniger automatisch ab oder wechselt – je nachdem welche Voreinstellungen Sie getroffen haben – in einen differenten Modus.

Der Ventilator
Dem Ventilator kommt in einem Luftreiniger die Aufgabe der Luftumwälzung zu. Der Luftreiniger saugt die verunreinigte Luft an, leitet sie im Inneren durch das Filtersystem und der Ventilator sorgt dafür, dass die gereinigte Luft wieder abgegeben wird. Teilweise verfügen Luftreiniger über einen Sensor, durch den die Steuerung des Ventilators automatisch erfolgt. Ist die Luft nur in geringem Maße verschmutzt arbeitet der Ventilator mit einer geringen Drehzahl. Ist dies der Fall bleiben sowohl der Stromverbrauch als auch die Geräuschentwicklung gering.

Der Luftqualitätssensor
Der Luftqualitätssensor ist dafür zuständig, den jeweiligen Verschmutzungsgrad der Raumluft zu bestimmen und auf dem Display anzuzeigen. Ist der Luftqualitätssensor an eine spezifische Automatik gebunden oder wird ein von Ihnen vorab bestimmter Verschmutzungsgrad überschritten, wird die Luftreinigung durch das Gerät automatisch geregelt.

Die Nacht-Funktion
Verfügt ein Luftreiniger über eine Nacht-Funktion und haben Sie diesen Modus aktiviert, werden nicht nur möglicherweise störende Displaybeleuchtungen abgeschaltet, der Luftreiniger schaltet in einen sehr leisen Betrieb, so dass Ihr Schlaf nicht gestört wird.

Der Ionisator
Mithilfe eines Ionisators werden an die Raumluft Anionen, d.h. negativ geladene Teilchen abgegeben. Die sich in der Raumluft befindenden positiv geladenen Partikel werden hierdurch gebunden, so dass eine effektivere Filterung möglich wird. Hinzu kommt, dass die Partikelcluster zu Boden sinken und so von Ihnen nicht mehr eingeatmet werden können. Nachteilig an diesem Prozess ist jedoch, dass sich durch die Ionisation ein giftiges Gas, nämlich Ozon, bilden kann. Ozon kann sich negativ auf die Gesundheit Ihrer Lunge sowie der Schleimhäute auswirken.

Die Fernbedienung
Wenn Sie Ihren Luftreiniger nicht nur direkt, sondern bequem per Fernbedienung steuern möchten, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass Ihr Luftreiniger über eine Fernbedienung verfügt. In unserem Luftreiniger Test 2017 stellen wir verschiedene Modelle mit Fernbedienung vor.

Die Kindersicherung
Haben Sie Kinder? Dann sollten Sie einen Luftreiniger wählen, der über eine Kindersicherung verfügt, damit Ihre kleinen Lieblinge nichts verstellen können.

Welche Arten von Luftreinigern gibt es?

Der Luftreiniger Test 2017 hat gezeigt, dass sich Luftreiniger im Allgemeinen in Bezug auf die integrierten Filtersysteme unterscheiden. Allerdings verfügen die meisten Luftreiniger nicht nur über ein, sondern mehrere Filter, d.h. eine Filter-Kombination, welche wiederum das Filtersystem des Luftreinigers bildet.

Der Vorfilter
Ein Vorfilter hat – wie der Name bereits vermuten lässt – die Aufgabe, die verschmutzte Raumluft vor zu filtern. Im Zuge der Vorreinigung wird die Raumluft von groben Schmutzpartikeln befreit. Auf diese Weise wird die Lebensdauer des HEPA-Filters verlängert.

Der HEPA-Filter
Die Abkürzung HEPA-Filter steht für High Efficiency Particulate Air Filter, auf Deutsch also für einen hocheffizienten Partikelfilter. Bei einem HEPA-Filter handelt es sich um einen Schwebstofffilter, der aus der Raumluft Mikropartikel von einer maximalen Größe von 0,3 Mikrometern befreit. HEPA-Filter verfügen über zacken- oder wellenförmig in einem Gehäuse angeordneten Filtermatten, die nicht gereinigt werden können. Die meisten Luftreiniger besitzen eine Anzeige, die darüber informiert, wann der HEPA-Filter ausgetauscht werden muss.

Der Aktivkohlefilter
In zahlreichen Luftreinigern ist – entweder in Kombination mit einem HEPA-Filter oder aber separat – auch ein Aktivkohlefilter verbaut. Aktivkohlefilter katalysieren und zersetzen schädliche Gase und beseitigen, beziehungsweise binden, (unangenehme) Gerüche.

Der photokatalytische Filter
Ein photokatalytischer Filter verfügt über eine Titandioxid-Beschichtung, die in Kombination mit einem UV-Licht operiert. Er filtert Bakterien aus der Raumluft und spaltet Gase auf. Die Moleküle werden im photokatalytischen Filter gebunden. Dieser Filtertyp regeneriert eigenständig, sodass Sie ihn nicht auswechseln müssen.

Worauf Sie beim Online-Kauf achten sollten

Im Luftreiniger Test 2017 wurden verschiedene Luftreiniger von unterschiedlichen Herstellern getestet. Es wurde schnell deutlich, dass die differenten Modelle auch für differente Zielgruppen konzipiert wurden und sich hinsichtlich ihrer Leistung, des Stromverbrauchs sowie weiterer Aspekte unterscheiden. Im Folgenden erfahren Sie, welche Kriterien für Ihre Kaufentscheidung von Relevanz sein sollten.

Die Raumgröße

Vor dem Kauf sollten Sie sich überlegen, in welchem Raum Sie den Luftreiniger aufstellen müssen. Im Allgemeinen wird angegeben, für welches Raumvolumen ein Luftreiniger geeignet ist. Diese Wert wird in Kubikmetern (m3) aufgeführt. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie das Raumvolumen nicht mit der Quadratmeterzahl des Zimmers verwechseln. Sind Sie sich nicht sicher, über wie viele Kubikmeter ein Raum verfügt, können Sie diese einfach berechnen. Hierfür gibt es eine einfache Formel: Länge x Breite x Höhe. In der Regel ist die Quadratmeterzahl eines Raumes bekannt. Ist die der Fall, müssen Sie die Quadratmeterzahl lediglich mit der Raumhöhe multiplizieren und schon wissen Sie, wie viele Kubikmeter ein Raum hat.

Die Lautstärke

Der Luftreiniger Test 2017 hat gezeigt, dass die Lautstärke der jeweiligen Geräte variiert und ein nicht zu vernachlässigendes Kaufkriterium darstellt, denn arbeitet ein Luftreiniger mit einem sehr hohen Betriebsgeräusch, kann das durch störend sein. Meist wird die Lautstärke eines Luftreinigers in Dezibel angegeben. Möchten Sie den Luftreiniger allerdings nur stundenweise betreiben und schalten diesen in der Nacht aus, sollte sie das Betriebsgeräusch nicht weiter stören. Hinzu kommt, dass zahlreiche Luftreiniger über eine Timer-Funktion beziehungsweise Automatikfunktion verfügen, so dass Sie vorab festlegen können, wann das Gerät arbeitet und wann nicht. Teilweise können Luftreiniger auch in einen Nacht-Modus versetzt werden, so dass der Geräuschpegel minimiert wird.

Die Luftumwälzung

Im Allgemeinen wird empfohlen, einen Luftreiniger zu kaufen, der die Raumluft etwa zweimal in der Stunde komplett umwälzt. Möchten Sie zum Beispiel einen Raum, der 50 m³ aufweise mit einem Luftreiniger bestücken, sollte dieser über eine Luftumwälzung von 100 m³ verfügen.

Weitere Funktionen

Luftreiniger verfügen häufig über bestimmte Zusatzfunktionen. Im Luftreiniger Test wurden bereits einige genannt. Überlegen Sie sich vor dem Kauf, ob Ihr Luftreiniger beispielsweise eine Fernbedienung, einen Timer oder eine Luftqualitätsanzeige etc. pp. aufweisen sollte.

Relevante Zertifizierungen

Natürlich gibt es auch verschiedene Zertifikate für Luftreiniger. So erhalten Geräte, mit einer sehr guten Luftreinigungsleistung beispielsweise ein ECARF-Zertifikat. Diese Zertifizierung wird durch die Europäische Stiftung für Allergieforschung durchgeführt. Ist ein Luftreiniger ECARF-zertifiziert, können Sie davon ausgehen, dass sein Einsatz die Lebensqualität von Allergikern nachweislich verbessert.

Vorteile & Besonderheiten von Luftreinigern

Zweifelsohne der häufigste und auch triftigste Grund, sich einen Luftreiniger zu kaufen, ist eine Allergie. Dabei ist es irrelevant, ob Sie gegen Hausstaub, Pollen oder andere Allergene, die sich in der Luft befinden allergisch sind. Reagieren Sie auf etwas stark allergisch, kann durch einen Luftreiniger die Belastung in den Innenräumen vermindert werden. Ein Luftreiniger bringt also einige Vorteile mit sich. Wir stellen sie in unserem Luftreiniger Test 2017 vor:
Pollenfilterung: Sie sind allergisch gegen Pollen? Mithilfe eines Luftfilters ist es möglich, viele Pollen aus der die Raumluft zu filtern.
– Die Reinigung von Fein- und Hausstaub: Sowohl Fein- als auch Hausstaub sind so klein, dass sie mit den bloßen Augen kaum zu sehen sind und werden immer wieder aufgewirbelt. Sollten Sie auf Hausstaub reagieren, kann ein Luftreiniger Abhilfe schaffen.
Rauch- und Tabakqualm: Vor allem in den Bereichen beziehungsweise Zimmern, in denen geraucht wird, steht Rauch- und Tabakqualm häufig noch lange Zeit. Auch in diesen Räumen kann ein Luftreiniger zum Einsatz kommen und die effektiv arbeiten.
– Filterung (unangenehmer) Gerüche. Mithilfe eines Luftreinigers lassen sich unangenehme Gerüche, die teils sehr belastend sein können, sehr gut aus der Raumluft entfernen
– Luftbefeuchtung: Zahlreiche Luftreiniger verfügen laut Luftreiniger Test 2017 auch über einen integrierten Luftbefeuchter, dessen Einsatz zum Beispiel für Asthmatiker sehr hilfreich sein kann.
Bakterien und Schimmel: Mithilfe von Luftreinigern können auch Bakterien, Viren und Schimmelsporen aus der Raumluft gefiltert werden.

Die Nachteile von einem Luftreiniger
Neben diesen zahlreichen Vorteilen, können allerdings auch Nachteile genannt werden. So sind die Anschaffungskosten für einen Luftreiniger nicht zu unterschätzen. Soll der Luftreiniger zudem einen integrierten Luftbefeuchter besitzen, liegt der Preis in der Regel im dreistelligen Bereich. Hinzu kommt, dass die verbauten Filter in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden müssen, wodurch Folgekosten entstehen. Des Weiteren werden Luftreiniger mit Strom betrieben, gehen also mit weiteren Betriebskosten einher. Je nach Modell, können Luftreiniger einen mehr oder weniger hohen Geräuschpegel verursachen und zu guter Letzt sollte nicht vergessen werden, dass Luftreiniger, die über einen Ozonfilter verfügen, zwar effektiv wirken, sich allerdings negativ auf die Gesundheit auswirken können.

Die richtige Reinigung und Pflege von Luftreinigern

Als Besitzer eines Luftreinigers sollten Sie daran denken, dass Sie den Filter des Geräts regelmäßig reinigen beziehungsweise austauschen, denn beim Filter handelt es sich um das Herzstück eines Luftreinigers. Im Filter sammeln sich die aus der Luft gefilterten Schadstoffe, wie zum Beispiel Bakterien, Keime oder Staub. Da ein Filter im Laufe der Zeit verschmutzt und dann seine Aufgabe nicht mehr wie vorgesehen erledigen kann, muss er gereinigt oder aber gewechselt werden. Wie lange dieser Zeitraum ist, hängt vom jeweiligen Modell sowie dem Fabrikat ab. Meist beträgt der Abstand von Filterwechsel zu Filterwechsel zwischen vier und sechs Monaten. Genaue Angaben sind in der Regel in der Bedienungsanleitung des Luftfilters zu finden. Beim Filterwechsel sollten Sie vorsichtig vorgehen, damit sie die Staubpartikel nicht einatmen. Neue Filter für die unterschiedlichen Luftreiniger können Sie entweder beim Fachhändler oder aber im Internet erwerben.

Wie werden die verschiedenen Filtertypen gereinigt?
Wie Sie im Ihren Luftreiniger im Einzelfall reinigen und pflegen, hängt vom jeweiligen Modell ab. Grundsätzlich sollten Sie jedoch die folgenden Punkte beachten:
– Schalten Sie den Luftreiniger aus und ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose.
– Verwenden Sie nicht zu viel Wasser und achten Sie darauf, dass kein Wasser in das Innere des Luftreinigers dringt, da es dort die sensible Technik beschädigen könnte.
– Verwenden Sie auf keinem Fall aggressive Reinigungsmittel, spitze Gegenstände oder raue Schwämme zur Reinigung.
– Achten Sie darauf, dass der Luftreiniger vor erneuter Inbetriebnahme vollständig getrocknet ist.

Im Folgenden wird erklärt, ob, und wenn ja, wie Sie die differenten Filtertypen reinigen und pflegen können:

Die Reinigung des Vorfilters
In der Regel können Vorfilter – dies hat der Luftreiniger Test 2017 gezeigt – mithilfe des Staubsaugers oder unter fließendem Wasser gereinigt werden. Im Vorfilter befinden sich meist grobe Schmutzpartikel wie beispielsweise Haare. Grundsätzlich dient der Vorfilter zum Schutz des HEPA-Filters und trägt zur längeren Haltbarkeit des HEPA-Filters bei.

Der Aktivkohlefilter
Besitzen Sie einen Luftreiniger mit Aktivkohlefilter muss dieser in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Zahlreiche Luftreiniger besitzen eine Verriegelungsfunktion, damit konstant eine hohe Luftreinigungsqualität sichergestellt wird. Ist der Filter – auf gut Deutsch – voll, schaltet sich der Luftreiniger automatisch ab. Würde er dies nicht tun, könnten die sich im Filter befindenden Schadstoffe wieder an die Umgebungsluft abgegeben werden. In der Regel sollte der Aktivkohlefilter alle vier bis sechs Monate gewechselt werden. Schaltet sich Ihr Gerät aufgrund eines vollen Filters automatisch ab, ist dies der späteste Zeitpunkt für einen Filterwechsel.Im Rahmen des Filterwechsels sollten Sie mögliche Rückstände vorsichtig mit einem feuchten Tuch entfernen.

Die HEPA-Filter
Luftreiniger, die einen HEPA-Filter besitzen, können lediglich eine bestimmte Menge an Schmutzpartikeln aufnehmen. Durch einen vollen Filter kommt es zur Erhöhung des Luftwiderstandes, so dass nicht mehr die gesamte Luft durch den Filter geleitet werden kann. Entsprechend wird die Filterleistung herabgesetzt. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, den HEPA-Filter in regelmäßigen Abständen auszutauschen. Wie oft ein Filterwechsel erfolgen sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab: neben der Staubkonzentration der Raumluft und der Größe des Filters ist auch die Nutzungsdauer von Relevanz. Im Luftreiniger Test 2017 hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, den Luftreiniger zu öffnen und mithilfe einer Taschenlampe zu prüfen, ob der HEPA-Filter starke Verschmutzungen aufweist. Ist dies der Fall, gilt des den Filter zu wechseln.

Professionelle Wartungen
Unabhängig davon mit welchem Filtersystem Ihr Luftreiniger arbeitet, sind eine regelmäßige Kontrolle des Geräts sowie eine professionelle Wartung durch Experten empfehlenswert.
Bedenken Sie bitte: Vernachlässigen Sie die regelmäßige Reinigung und Pflege Ihres Luftreinigers, kann dies negative gesundheitliche Konsequenzen haben. Teilweise werden von bestimmten Herstellern sogar regelmäßige Wartungen vorgeschrieben, sonst verfällt die Garantie. Informationen zu diesem Punkt finden Sie im Allgemeinen in der Bedienungsanleitung Ihres Geräts.

Alle Top-Marken auf einen Blick

Dyson

Zweifelsohne für seine Innovationskraft bekannt ist die Firma Dyson. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in England, verfügt über zahlreiche Filialen und beschäftigt weltweit circa 2.400 Mitarbeiter. Wer einen Luftreiniger sein Eigen nennen möchte, der nicht nur über Effizienz, sondern auch ein modernes Design verfügt, liegt mit einer Entscheidung für ein Dyson-Gerät absolut richtig. Ganz gleiche, welche Ansprüche Sie an das Raumklima auch haben – unter den Dyson -Luftreinigern finden Sie das passende Gerät. Luftreiniger von Dyson, dies hat der Luftreiniger Test 2017 eindrucksvoll bewiesen, sind vielseitig, denn sie sorgen im Sommer für Kühlung, wärmen die Raumluft im Winter, befeuchten sie und punkten ganz nebenbei auch noch mit einer ausgezeichneten Filterleistung. Ein Luftreiniger von Dyson überzeugt darüber hinaus auch noch mit einem innovativen Design. Empfehlenswerte Modelle von Dyson sind beispielsweise der Dyson AM10. Dieses Modell reinigt nicht nur Ihre Raumluft, sondern überwacht zudem die Luftfeucht selbstständig und schaltet sich ,wenn notwendig, automatisch ab. Ein weiterer, sehr empfehlenswerter Luftreiniger ist der Dyson Pure Hot+Cool. Dieses Modell kann die Raumluft nicht nur filtern und befeuchten, sondern auch wärmen und kühlen.

Blueair

Blueair Sense + LuftreinigerDie Firma Blueair wurde von Bengt Ritti gegründet und hat ihren Hauptsitz in Schweden. Bengt hatte es sich zum Ziel gesetzt, den besten Luftfilter der Welt zu entwickeln. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1996, wobei bereits ein Jahr später der Luftreiniger Blueair 401 auf den Markt kam. Dieses Gerät wurde vorrangig im öffentlichen Bereich, d.h. in Krankenhäuser, Wohnheimen sowie im Einzelhandel eingesetzt. Dass das Unternehmen auf innovative Technik und Benutzerfreundlichkeit setzt wurde schließlich im Jahr 2004 belohnt, denn damals wurde Blueair erstmals durch eine Umweltschutzbehörde zertifiziert. Unser Luftreiniger Test 2017 hat gezeigt, dass Luftreiniger von Blueair allerhöchsten Qualitätsstandards gerecht werden. Ein empfehlenswertes Modell ist zum Beispiel der Blueair Sense + Luftreiniger. Diesem Luftreiniger wird nachgesagt, er sei das leiseste Gerät seiner Kategorie auf dem Markt.

Philips

Philips AC4072/11 LuftreinigerEin weiterer Hersteller, der im Luftreiniger Test 2017 mit verschiedenen Modellen überzeugen konnte, ist Philips. Gegründet wurde Philips im Jahr 1981 in Eindhoven in den Niederlanden. Noch heute befindet sich der Hauptsitz der Firma in den Niederlanden, allerdings in Amsterdam. Die Produktpalette des Unternehmens ist breit gefächert: Neben Produkten aus dem Bereich Beleuchtung bietet Philips auch Unterhaltungstechnik, Haushaltsgeräte und Artikel aus zahlreichen anderen Produktgruppen an. Weltweit beschäftigt Philipps mehr als 100.000 Mitarbeiter und verzeichnet Jahresumsätze von häufig mehr als 20 Milliarden Euro. Natürlich stellt Philips, wie unser Luftreiniger Test 2017 gezeigt hat, auch hochwertige Luftreiniger her. Empfehlenswert sind beispielsweise der Philips Luftreiniger AC4072/11 der über die sogenannte VitaShield IPS-Technologie verfügt und die Raumluft zuverlässig von Allergenen, Feinstaub, Bakterien und Viren sowie Gasen und flüchtigen organischen Verbindungen befreit. Möchten Sie große Räume von bis zu 95 Quadratmetern mit einem Luftreiniger bestücken, empfiehlt sich die Anschaffung des Philips Modells AC3256/10 der ebenfalls mit der VitaShield IPS-Technologie punktet und dafür sorgt, dass 99,97 Prozent aller bekannten Allergene sowie Schmutzpartikel bis zu einer Größe von 0,02 Mikrometern aus der Atemluft herausgefiltert werden.

Venta

Das Unternehmen Venta GmbH wurde im Jahr 1981 gegründet und konnte sich aufgrund eines patentierten Systems zur Luftreinigung und Luftbefeuchtung schnell einen Platz auf dem Markt sichern. Das deutsche Unternehmen exportiert mittlerweile etwa 60 Prozent der produzierten Waren ins Ausland. Der Luftreiniger Venta LW 15 mit integrierter Luftbefeuchtungsfunktion ist zum Beispiel ein sehr empfehlenswertes Gerät zur Luftreinigung von kleineren Räumen mit einer maximalen Größe von 20 Quadratmetern. Punkten kann dieser Luftreiniger zudem durch seine Leistungsaufnahme von lediglich drei bis vier Watt. Neben den bereits genannten Herstellern werden – dies hat der Luftreiniger Test 2017 gezeigt – auch von Comedes, Baren, DeLonghi, Komerci, Beurer, Klarstein, Rowenta und Daikin sehr gute Luftreiniger hergestellt.

Beliebte Luftreiniger und Alternativen

Aus unserem Luftreiniger Test 2017 ist hervorgegangen, dass es sich bei dem Philips Luftreiniger AC4072/11 um ein äußerst empfehlenswertes Produkt handelt. Dieser Luftreiniger überzeugt nicht nur durch sein innovatives Design, sondern auch aufgrund seiner technischen Werte: So verfügt der Philips Luftreiniger AC4072/11 über einen hocheffizienten HEPA-Kombifilter, dessen Performance sich sehen lassen kann. Die Vorteile dieses Luftreinigers der Premiumklasse im Überblick:
– geringes Gewicht
– einfache Inbetriebnahme
– schlankes und innovatives Design
– Anzeige des Verschmutzungsgrades der Luft
– robustes Gehäuse
– geringe Lautstärke
– einfache Reinigung

Ein weiterer durchaus empfehlenswerter Luftreiniger, der mittlerweile zu einem Bestseller avanciert ist, ist der DeLonghi AC75. Dieses Gerät ist laut Luftreiniger Test 2017 der Einsteiger- beziehungsweise Mittelklasse zuzuordnen und überzeugt mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.
Die Merkmale des DeLonghi AC 75 im Überblick:
– 3-stufiges-Filtersystem
– Ionisator
– drei Ventilationsstufen
– Timer
– Soft-Touch-Bedienfeld

Luftreiniger Comedes LR 700
Der Comedes LR 700 ist ein leistungsstarker Luftreiniger des Herstellers Comedes. Punkten kann der Comedes LR 700 aufgrund der Tatsache, dass er eine Luftumwälzung von bis zu 460 Kubikmetern ermöglicht. Zudem verfügt er über eine farbiges LED-Display und zahlreiche Zusatzfunktionen.

Weitere empfehlenswerte Luftreiniger sind laut Luftreiniger Test 2017 zum Beispiel folgende:
Rowenta PU2120 Intense Pure Air Luftreiniger
DeLonghi AC 230 Luftreiniger
Therapy Air ION Luftreinigungsgerät
Philips AC4080/10 2-in-1 Kombigerät
Daikin Luftreiniger MC 70L VM

Alternative: Luftwäscher
Als eine Alternative zu Luftreinigern können Luftwäscher genannt werden. Bei diesen Geräten wird die Luft – wie der Namen bereits vermuten lässt – gewaschen. Dabei setzen sich die Schmutzpartikel am Boden ab und die leicht feuchte und gesäuberte Luft wird wiederum in den Raum abgegeben. Entsprechend handelt es sich bei einem Luftwäscher zugleich auch um einen Luftbefeuchter. Vorteilhaft an einem Luftwäscher ist, dass es sich um eine natürliche Reinigungsmethode handelt. Auch in Bezug auf entstehende Folgekosten können Luftwäscher überzeugen, denn anders als bei Luftreinigern müssen keine Filter erneuert werden. Allerdings säubern Luftwäscher die Raumluft lediglich von groben Schmutzpartikeln.

Vorteile von Luftwäschern
– natürliche Reinigungsmethode
– Luftbefeuchtung: die gesäuberte Raumluft wird zugleich befeuchtet wieder abgegeben
– Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, was vor allem im Winter sinnvoll ist.
– kein Filter und damit kein Filterwechsel notwendig, Folgekosten diesbezüglich fallen weg
– relativ leise

Nachteile von Luftwäschern
– leider nur geringe Reinigungsleistung (Partikel von bis zu 10 Mikrometern)

Fragen & Antworten zum Thema Luftreiniger

1. Wie hoch sind die Kosten für einen Ersatzfilter?
Grundsätzlich sollten HEPA- und Aktivkohlefilter ein bis zweimal im Jahr ausgetauscht werden. Teils sind beide Filtertypen in einer Kombination erhältlich, wobei der Preis von Modell zu Modell und Hersteller zu Hersteller variiert. Im Durchschnitt kostet ein Filter zwischen 25 und 35 Euro.

2. Wie lange sollte ein Luftreiniger im Allgemeinen arbeiten?
Diese Frage kann nur unter Berücksichtigung der spezifischen Staub- und Geruchsbelastung Ihrer Raumluft genau beantwortet werden. Im Durchschnitt ist es sinnvoll, wenn ein Luftreiniger pro Tag zwischen fünf und zehn Stunden in Betrieb ist. Allerdings gilt es diesbezüglich auch die Größe des Raums zu berücksichtigen, in dem der Luftreiniger platziert ist. Handelt es sich um einen recht kleinen Raum, können täglich auch zwei bis vier Stunden ausreichend sein.

3. Welche Vorteile bietet ein Luftreiniger gegenüber der altbewährten Methode der Zimmerlüftung?
Grundsätzlich sollten beides in Kombination angewendet werden, denn frische, von außen kommende Luft verfügt über negativ geladenen Sauerstoffionen, welche in der “verbrauchten” Raumluft nicht mehr vorhanden sind. Aus diesem Grund ist ein regelmäßiger Luftaustausch notwendig. Beim Lüften werden allerdings im Raum vorhandene Kleinstpartikel wie beispielsweise Bakterien oder Schimmelsporen nicht entfernt. Diese Aufgabe sollte deshalb von einem Luftreiniger übernommen werden.

4. Woran erkenne ich einen guten Luftreiniger?
Beim Kauf sollten Sie, wie in unserem Luftreiniger Test 2017 beschrieben, auf verschiedene Kriterien achten. Grundsätzlich gibt es jedoch folgende Qualitätsmerkmale:
Filtersystem: Achten Sie auf eine Kombination aus Filtern!
Effizienz: Kaufen Sie einen Luftreiniger, der der Kubikmeter-Zahl des Raumes, in dem sie ihn platzieren entspricht!
Verarbeitung: Achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung!
Preis: Achten Sie auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis!

5. Wieviel teuerer ist ein hochwertiger Luftreiniger?
Grundsätzlich sind die Anschaffungskosten eines hochwertigen Luftreinigers nicht wirklich gering. Allerdings handelt es sich beim Kauf eines Luftreinigers um eine langfristige Investition, durch die Ihre Lebensqualität gesteigert wird. Qualitativ hochwertige Luftreiniger können von verschiedenen Herstellern ab einem Preis von etwa 150 Euro käuflich erworben werden, wobei die Grenzen – wie so oft – nach oben offen sind.

6. Wie oft muss der Filter eines Luftreinigers gewechselt werden?
Der richtige Zeitpunkt für einen Filterwechsel ist von verschiedenen Faktoren abhängig und variiert von Modell zu Modell und Hersteller zu Hersteller. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Sie alle vier bis sechs Monate einen Filterwechsel durchführen sollte. Achtung: Der wirklich letztmögliche Zeitpunkt für einen Filterwechsel ist, wenn Ihnen der Luftreiniger, beispielsweise durch das Aufleuchten einer Anzeige, selbst mitteilt, dass ein neuer Filter benötigt wird.