Kinderschaukel Test 2017 – Die Top 6 im Testbericht

Schaukeln macht Spaß und fördert das Balancegefühl, lässt Kinder aber auch elementare physikalische Gesetze erfahren, bevor sie die theoretischen Zusammenhänge in der Schule lernen. Newtonsches Axiom von Kraft und Gegenkraft, Energieerhaltungssatz, potentielle und kinetische Energie, Pendel, Schwingung, das sind Themen, an die Physiker denken, wenn sie Kinder auf der Schaukel sehen. Die praktische Erfahrung auf der Kinderschaukel kann später helfen, die physikalische Theorie in der Schule zu verstehen. Daher sollten Eltern das Schaukeln nicht nur als bloßen Zeitvertreib sehen – obwohl der hohe Spaßfaktor und die gesundheitsförderliche Bewegung an der freien Luft natürlich zu den wichtigeren Argumenten für die Anschaffung einer Kinderschaukel zählen. Im Kinderschaukel Test 2017 finden Sie die Informationen, die Sie für die Auswahl des richtigen Modells beim Kauf einer Kinderschaukel benötigen.

Kinderschaukel Bestenliste 2017

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Kettler Schaukel 3 Kinderschaukel
HUDORA 64018 - Kinderschaukelgestell HD 200
Gartenpirat Doppelschaukel aus Holz
HUDORA 64011 - Kinderschaukelgestell HD 700
Ultrasport Multi - Kinderschaukel
HUDORA 64023 Nestschaukel 120
Modell Kettler Schaukel 3 Schaukel HD 200 Gartenpirat Doppelschaukel Schaukel HD 700 Ultrasport Multi Nestschaukel 120
Bewertung
Testergebnis 1.4 1.6 1.5 1.7 1.7 2.0
Schaukelart Brettschaukel, Gondelschaukel Brettschaukel Brettschaukel Brettschaukel und Gondelschaukel Brettschaukel und Doppelschaukel Nestschaukel
Hersteller Kettler Hudora Gartenpirat Hudora Ultrasport Hudora
Gestellmaterial Stahl Stahl Holz Stahl Stahl Stahl
Schaukelmaterial Kunststoff Kunststoff Holz Kunststoff Kunststoff Kunststoff
max. Gewicht 50 kg (pro Sitz) 50 kg 50 kg (pro Sitz) max. 200 kg 50 kg (pro Sitz) 50 kg (pro Sitz) max. 250 kg 120 kg
empfohlenes Alter ab 3 Jahren ab 3 Jahren ab 3 Jahren ab 3 Jahren ab 3 Jahren ab 3 Jahren
verstellbares Seil
Maße (Länge x Breite x Höhe) 230 x 185 x 202 cm 170 x 200 x 205 cm 360 x 190 x 20 245 x 206 x 205 cm 340 x 240 x 195 cm 207 x 230 x 215 cm
Aufstellort draußen draußen draußen draußen draußen draußen
Qualitätssiegel TÜV Süd, GS TÜV Süd, GS TÜV Süd, GS TÜV Süd, GS TÜV Süd, GS TÜV Süd, GS
Zusatzinformationen Gestell mit Brett- und Gondelschaukel Gestell mit Brettschaukel Gestell mit 2 x Brettschaukel, Strickleiter und Leiter - Holz hochdruckimprägniert Gestell mit Brett-und Gondelschaukel Gestell mit 2 x Brettschaukel, Doppelschaukel und Wippe Gestell mit Nestschaukel
Preis

150,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

77,97 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

219,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

154,76 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

194,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

121,24 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Die Kinderschaukel: Ein kleiner Überblick

Die klassische Kinderschaukel besteht aus zwei Seilen oder Ketten, die an einem geeigneten, horizontalen Träger befestigt und am unteren Ende durch ein Sitzbrett verbunden sind. Solche sogenannten Brettschaukeln stellen auch im Kinderschaukel Test 2017 einen wesentlichen Anteil. Der Träger ist bei solch einer Kinderschaukel in der Regel Bestandteil eines stabilen, typisch etwa zwei Meter hohen Gestells.

Die Tragfähigkeit natürlich gewachsener Äste wird aber leicht überschätzt, da beim Schaukeln viel höhere Belastungen auftreten, als zum Beispiel bei einem Klimmzug. Der Sitz einer Kinderschaukel sollte so hoch hängen, dass die Füße des darauf sitzenden Kindes bei entspannter Haltung den Boden nicht mehr berühren. Optimal ist es, wenn die Füße den Boden gerade noch mit den Zehenspitzen erreichen. Daher ist ein Verstellmechanismus für die Sitzhöhe ein wesentlicher Bestandteil einer Kinderschaukel. Nur die Anfangsbewegung wird beim Schaukeln meist durch Abstoßen mit den Füßen oder, besonders bei kleineren Kindern, durch Anschubsen von einer seitlich stehenden Person erzeugt. Danach verstärkt der Schaukler die Bewegung durch eine rhythmische Gewichtsverlagerung, vorzugsweise nach vorne und nach hinten.

Das Anschwingen der Kinderschaukel ist aber ebenfalls allein durch eine Gewichtsverlagerung möglich und die Verstärkung der Bewegung können Sie durch mehrere unterschiedliche Methoden erzielen. Erfolgt die Verlagerung des Körperschwerpunkts im richtigen Takt mit, kann der Pendelbewegung der Kinderschaukel leicht bis in die Waagerechte schwingen. Noch höher hinaus geht es nur, wenn Sie die flexible Verbindung zwischen dem Gerüst und der Sitzfläche der Kinderschaukel durch starre Stangen ersetzen. Mit einer solchen Schaukel ist dann sogar ein Überschlag möglich, also ein Schaukeln im Vollkreis, was bei dem in Estland heimischen Sport Kiiking tatsächlich praktiziert wird.

Da der Sitz einer Kinderschaukel sich auf einer Kreisbahn bewegt, spüren Sie beim Schaukeln eine Flieh- oder Zentrifugalkraft, in einer Stärke, die jeweils der momentanen Geschwindigkeit entspricht. Die größte Kraftwirkung erfahren Sie am tiefsten Punkt der Schaukelbewegung, da dort die Geschwindigkeit am höchsten ist. Bei zwei Metern Höhenunterschied verdoppelt sich hier scheinbar Ihr Gewicht. An den oberen Totpunkten erleben Sie dagegen einen Augenblick der Schwerelosigkeit. Dieser Wechsel zwischen verstärkter Belastung und völliger Entlastung ist ein Aspekt, der das Schaukeln so reizvoll macht. Ein weiterer ist die relativ hohe Geschwindigkeit, die sich am tiefsten Punkt der Bewegung einstellt.

Kinderschaukel Test

Welche Arten von Kinderschaukeln gibt es

Neben der klassischen Kinderschaukel, deren Sitzbrett mit zwei Seilen an einer Stange, einem Ast oder zwischen zwei Bäumen aufgehängt ist, finden Sie im Kinderschaukel Test 2017 zahlreiche Schaukel-Varianten für einen oder mehrere Personen. Bei diesen Schaukeln ist die anvisierte Altersgruppe ein wesentlicher Grund für eine unterschiedliche Gestaltung.

Die Korbschaukel

Zum Beispiel ist bei der Korbschaukel das einfache Sitzbrett durch eine allseitig umschlossene Sitzfläche ersetzt. Vor allem für kleinere Kinder ist diese Variante gedacht. Bei der Gitterschaukel als gängiger Variante dieser Kinderschaukel besteht der Korb aus einer quadratischen Sitzfläche, die von Stäben umgrenzt ist.

Die Seilschaukel

Die Seilschaukel verzichtet dagegen ganz auf eine Sitzfläche. Sie besteht nur aus einem einzigen Seil, das an einem geeigneten Befestigungspunkt hängt. Halt bietet dem Nutzer bei dieser Art der Kinderschaukel ein Knoten am unteren Seilende.

Die Kinderschaukel mit Sitzschale

Ähnliche Eigenschaften wie eine Korbschaukel hat auch eine Kinderschaukel mit Sitzschale aus Kunststoff, die an der Vorderseite mit einem T-förmigen Bügel versehen ist. Die Kinderschaukel mit Sitzschale hängt üblicherweise an vier Seilen. Am Bügel finden Beine und Hände kleiner Kinder Halt, die auch durch die Rückenlehne und die Seitenteile vor dem Herausfallen geschützt sind.

Die Tellerschaukel

Eine ähnliche Konstruktion ist die Tellerschaukel. Statt einem einfachen Knoten ist ein tellerförmiger Sitz am unteren Ende des Seils befestigt. Dieser kann, wie das Sitzbrett einer Brettschaukel, im Sitzen oder Stehen genutzt werden. Auf öffentlichen Spielplätzen finden Sie statt einem Seil oft eine Kette, die mittels einer Laufkatze an einem gespannten Drahtseil befestigt ist. Sie erlaubt daher eine ähnliche Art der Fortbewegung wie Sie in Tarzan-Filmen zu sehen ist. Daher ist die Tellerschaukel auch als Tarzanschaukel bekannt.

Die Reifenschaukel

Die Reifenschaukel ist als eine frühe Form des Upcyclings entstanden. Statt einem Sitzbrett ist bei dieser Kinderschaukel ein Autoreifen entweder horizontal oder vertikal aufgehängt. Bei senkrechter Aufhängung kann diese auch an einem einzelnen Befestigungsmittel erfolgen, was beim Schaukeln zusätzlich eine Drehbewegung erlaubt.

Die Wippschaukel

Manche Arten der Kinderschaukel sind für mehrere Personen ausgelegt. Doppelschaukeln sind sogar nur dann gut nutzbar, wenn beide Sitzplätze mit etwa gleich großen Kindern besetzt sind. Zu dieser Kategorie gehört vor allem die Wippschaukel. Die Sitzfläche mit flexibler Aufhängung ist bei dieser Schaukel durch eine an zwei Stangen aufgehängte Wippe ersetzt. Die Stangen sind über die Wippe hinaus nach unten verlängert und enden jeweils in zwei Fußrasten. Für den Aufbau der Schaukelbewegung ist bei dieser Kinderschaukel keine Gewichtsverlagerung nötig. Er kann aufgrund der speziellen Hebelkonstruktion durch wechselweisen Druck mit den Beinen auf die Fußrasten erfolgen.

Die Gondelschaukel

Die Gondelschaukel und die klassische Schiffschaukel bieten ebenfalls zwei Personen Platz, zum Teil auch zwei Personengruppen. Die Sitzplätze sind so angeordnet, dass die Insassen sich gegenübersitzen und sich beim Schaukeln anschauen können. Die Schiffschaukel ist vor allem von Kirmes und Jahrmärkten bekannt. Es gibt sie aber auch für den Hausgebrauch, in kleineren Abmessungen.

Die Nestschaukel

Eine Art der Kinderschaukel, die Sie als Eltern sogar zusammen mit Ihren Jüngsten nutzen können, ist die Nestschaukel. Sie besitzt eine meist
runde, nestartig gewölbte Schaukelfläche, die zum Hineinlegen einlädt, aber auch im Sitzen, Stehen und jeder anderen Körperhaltung zum Schaukeln genutzt werden kann.

Das Trapez

Das Trapez ist eine Schaukelart, die seltener als Kinderschaukel, sondern vorwiegend von Artisten im Zirkus und in Shows genutzt wird. Seine runde Stange ist weniger bequem zu sitzen, eignet sich dafür aber für das Schaukeln im Hängen, entweder an den Händen oder über Kopf, durch Einhängen mit den Kniekehlen. Die Kinderschaukel lässt sich auch ganz ohne Sitzbrett oder Trapezstange nutzen, wenn die beiden Halteseile mit zwei großen Ringen am unteren Ende ausgestattet sind. Dort können Sie sich zum Schaukeln mit den Händen oder auch den Füßen einhängen. Ohne feste Verbindung muss der Abstand der Seilenden durch Muskelkraft kontrolliert werden. Diese Art, die Schaukel zu nutzen, ist damit die Königsklasse, für die Schaukelprofis unter den Kleinen.
Trapez und Ringe erfordern einen wesentlich größeren Abstand zum Boden und sind deshalb nur mit stark verkürzten Seilen oder einem besonders hohen Schaukelgestell nutzbar. Letzteres ist aber wegen der erhöhten Unfallgefahr im Allgemeinen keine Option für die Kinderschaukel. Schaukelbrett, Ringe, Trapez und längenverstellbare Seile finden Sie auch im Kinderschaukel Test 2017 als Set zusammen mit einem passenden Kinderschaukel-Gestell. Bei manchen Systemen lässt sich das Sitzbrett auch in die Ringe einhängen, sodass der Wechsel zwischen diesen beiden Schaukelarten besonders einfach ist.

Die Kinderschaukel für den Garten und auch die Indoor-Schaukel gibt es häufig als Kombi-Gestelle mit mehreren Schaukeleinheiten und auch kombiniert mit weiteren Spielgeräten, wie StrickleiternKletterseilen oder Kletternetzen, Leitern, Türmen und Rutschen.

Worauf ich beim Online-Kauf achten sollte

Beim Kauf einer Kinderschaukel sollten Sie zuallererst auf eine ausreichend hohe zulässige Belastung, auf Prüfsiegel für die Gerätesicherheit und, bei Schaukelgestellen für den Garten, auf eine Möglichkeit zur soliden Verankerung im Boden achten. Lediglich bei sehr massiven Holzgestellen ist die Verankerung in einem Fundament nicht unbedingt notwendig. Auch wenn das Verletzungsrisiko relativ gering ist, gibt es bei der Kinderschaukel typische Gefahren, die bereits durch die Konstruktion begrenzt werden können. Dass hierbeil auf eine risikoarme Konstruktion wert gelegt wurde, können Sie gerade beim Kauf online an Zertifikaten und Prüfsiegeln erkennen, die von anerkannten Prüfinstitutionen ausgestellt sind. Beispiele sind TÜV-GS– oder CE-Kennzeichnungen.

Ein beachtenswerter Aspekt für den Online-Kauf von Spielgeräten aus dem Kinderschaukel Test 2017 ist das Gerüstmaterial. Holz ist als natürlicher Werkstoff besonders angenehm im Hautkontakt. Bei der Kinderschaukel aus Holz sollten Sie aber viel Wert auf eine hohe Werkstoffqualität legen, um das Verletzungsrisiko durch Splitter oder Risse zu minimieren. Die Schaukel aus Stahl vermeidet solche Nachteile, ist aber mehr oder weniger anfällig für Rost, da Edelstahl in der Regel aus Kostengründen ausfällt. Guten Korrosionsschutz bietet neben einer Verzinkung in ausreichender Schichtstärke vor allem die Pulverbeschichtung.

Vorteile & Besonderheiten von Kinderschaukeln

Die Kinderschaukel bietet entscheidende Vorteile als ein Spielgerät, das die Bewegung fördert. Einerseits ist das Schaukeln bei Kindern besonders beliebt. Neben den vielfältigen Sinneseindrücken spielt dabei auch der stetige Wechsel zwischen Anstrengung und Entspannung eine Rolle, und dass sich der Kraftaufwand in weiten Grenzen variieren lässt. Andererseits sind die Kleinen auf einer Schaukel vergleichsweise leicht zu beaufsichtigen, gerade bei den Jüngeren ein wesentliches Argument. Beachtenswerte Besonderheiten bei den Spielgeräten aus dem Kinderschaukel Test 2017 sind Ausstattungsmerkmale, die ihre Eignung für den Einsatz in verschiedenen Altersgruppen erhöhen. Die Jüngsten können sich zum Beispiel auf einer einfachen Brettschaukel noch nicht halten und benötigen daher Schaukelsitze, die ihnen an allen Seiten Halt geben. Einige Modelle aus dem Kinderschaukel Test 2017 sind auch mit Sicherheitsgurten ausgestattet, um bei den ganz Kleinen einen Absturz aus der Schaukel zu verhindern.

Nützliches Zubehör

Mit Zubehör lassen sich die Einsatzmöglichkeiten der Spielgeräte aus dem Kinderschaukel Test 2017 erweitern. Manche Schaukelgestelle sind für den Ausbau mit anderen Spielgeräten vorgesehen, zum Beispiel Wippen, Rutschen oder Strickleitern. Solche Anbauteile gehören teilweise zum Lieferumfang, sind aber auch als Schaukel-Zubehör lieferbar. Auch Bodenanker für Schaukelgestelle, die Sie im Garten einbetonieren können, sind zum Teil als Zubehör lieferbar. Sie sind gerade für ältere Kinder zu empfehlen, die gerne die Möglichkeiten des Spielgerätes bis an ihre Grenzen ausreizen. Das erzeugt große Kräfte am Schaukelgestell, selbst wenn ein Überschlagen einer normalen Kinderschaukel nicht möglich ist, da die flexible Verbindung zwischen Sitzbrett und Gerüststange ab einem Ausschlag von 90° die weitere Verstärkung der Bewegung behindert.

Manche Kinderschaukel-Modelle können Sie durch Zubehör auch für jüngere Altersklassen erweitern. Dazu gehören zum Beispiel Rückenlehnen für geeignete Brettschaukeln und Bügel, die ein Herausfallen des Kindes verhindern. Umgekehrt ist eine entsprechende Altersanpassung zum Teil auch bei Kleinkindschaukeln in Form der Korbschaukel möglich, die sich durch Abbauender Halt gebenden Elemente in eine klassische Brettschaukel verwandeln lassen. Weiteres Zubehör für die Schaukel im Garten sind Anbauteile, wie Steuerräder, Fernrohre oder Periskope, mit denen Sie vor allem Schaukelgestelle aus Holz zum Beispiel zu einem Piratenschiff umbauen können.

Kinderschaukel aus Holz im Kinderschaukel Test

Die richtige Wartung und Pflege

Welche Pflege und Wartung Ihre Kinderschaukel benötigt, hängt vor allem von der Bauart ab. Die Schaukel im Garten ist Witterungseinflüssen ausgesetzt und wird dadurch noch stärker beansprucht als eine Indoor-Schaukel. Bei der Gartenschaukel sollten Sie Halteseile regelmäßig kontrollieren oder besser noch, nach der Benutzung abnehmen, falls das möglich ist. Befestigungsmittel aus Edelstahl sind dagegen wartungsfrei. Lediglich in bestimmten Küstenregionen, zum Beispiel an der Nordsee, oder in unmittelbarer Nähe von Schwimmbecken mit stark gechlortem Wasser können auch manche Edelstähle (V2A) von Korrosion betroffen sein. In solchen Umgebungen sind Edelstähle nötig, die zur Gruppe der V4A-Stählegerechnet werden.
Falls vorhanden, sollten Sie auch Sicherheitsgurte an der Kinderschaukel kontrollieren, und zwar nicht nur auf Beschädigungen. Bei falscher Lage können die Gurte selbst zu einer Unfallgefahr werden.

Alle Top Marken auf einen Blick

Die traditionsreichsten und bekanntesten deutschen Marken für Spielgeräte wie die Kinderschaukel sind Hudora und Kettler.

Hudora

Der Name Hudora setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Hugo Dornseif und Radevormwald zusammen. Dabei handelt es sich um den Namen des Unternehmensgründers und dem Ort, an dem er bereits 1919 die ersten Schlittschuhe produzierte.
1956 brachte Hudora die ersten Rollschuhe mit Gummirollen auf den deutschen Markt, die Vorläufer der Roller-Skates. 1990 war Hudora hier einer der ersten Anbieter von Inlinern. Mit der Jahrtausendwende zog Hudora vom traditionellen Standort Radevormwald nach Remscheid um.

Kettler

Die Firma Kettler ist 30 Jahre jünger als Hudora und stellte zunächst hochwertige Gartenmöbel her. Seinen Erfolg im Bereich Sport- und Spielgeräte begründete Heinz Kettler 1962 mit dem Kettcar. Das Kettcar entwickelte sich in der Folgezeit zum Inbegriff für die vierrädrigen Kleinfahrzeuge mit Tretantrieb. Über 56 Jahre leitete der Firmengründer das Geschick und machte Kettler zu einem weltweit erfolgreichen Unternehmen dessen Schwerpunkt im Bereich hochwertiger Sportgeräte liegt. Im Jahr 2005 übernahm seine Tochter Karin das Steuer.

Gartenpirat

Viel jünger, aber besonders engagiert, zeigt sich Jürgen Sedlmayrs Olchinger Unternehmen mit seiner Marke Gartenpirat. Es ist 2003 mit dem eBay-Handel groß geworden und bietet inzwischen ein umfangreiches Sortiment an Gartenspielgeräten und weiteren Gartenartikeln. Die eigenen Kinder waren es, die den Firmengründer zur Entwicklung der Produktfamilie inspirierten. Worauf es bei Gartenpirat ankommt, zeigt deutlich die zwölfjährige Haltbarkeitsgarantie auf Artikel aus druckimprägniertem Holz, wie es auch bei der Kinderschaukel zum Einsatz kommt.

Weitere wichtige Marken im Bereich Kinderschaukel sind, in alphabetischer Reihenfolge HabaUltrasport und Wickey.

Beliebte Kinderschaukeln und Alternativen

Zu den Spielgeräten aus dem Kinderschaukel Test 2017, die zu den Bestsellern bei Amazon gehören, zählt die Hudora Nestschaukel 72126/01 sowie die Brettschaukel aus Holz, an deren Unterseite zwei Handgriffe als Turnringe befestigt sind. Ein Testsieger von Stiftung Warentest lässt sich nicht benennen, da die Spielgeräte hier noch nicht getestet wurden. Im Kinderschaukel Test beim Online-Magazin Eltern Testsieger am besten abgeschnitten hat die Gartenpirat Doppelschaukel mit Klettergerüst, Strickleiter und Kletterseil, die zusätzlich mit einer Rutsche ausgestattet werden kann. Die Bestnote im gleichen Test, in der Kategorie Preistipp, erhielt die Hudora HD 700. Sie bietet an einem Stahlrohrgestell mit A-Stützen jeweils eine Brettschaukel und eine Gondelschaukel, kann also bis zu drei Kindern gleichzeitig einen Spielplatz bieten. Noch mehr Spielraum bietet die Ultrasport Multi Schaukelkombination aus dem Kinderschaukel Test 2017, die neben zwei Brettschaukeln eine Wippschaukel und eine zusätzliche Kinderwippe bereitstellt.

Nestschaukel im Kinderschaukel Test

Fragen & Antworten zum Thema Kinderschaukel

Wie beschleunige ich eine Schaukel?

Beim normalen Schaukeln im Sitzen wird die Verstärkung der Bewegung der Kinderschaukel dadurch bewirkt, dass die Person auf dem Sitz an den beiden oberen Totpunkten der Bewegung jeweils eine entgegengesetzte Drehbewegung ausführt. Erreicht die Schaukel bei der Vorwärtsbewegung die höchste Stelle, an der die Bewegung stoppt, dann muss der Oberkörper nach vorne verlagert und die Beine nach hinten gedrückt werden. Bei der Rückwärtsbewegung erfolgt die Drehung umgekehrt. Eine andere Art der Beschleunigung ist im Stehen möglich.

Wie kann ich im Stehen schaukeln?

Auf einer normalen Kinderschaukel mit Sitzbrett ist das Schaukeln auf zwei verschiedene Arten möglich. Zum einen lässt sich die Schaukel auf die gleiche Weise wie im Sitzen durch Gewichtsverlagerung antreiben. Zum anderen lässt sie sich auch Beschleunigen, indem die Person beim Herabschwingen der Schaukel in die Knie geht und beim Aufschwingen wieder aufsteht. Der Schwerpunkt wird bei dieser Art zu schaukeln also nicht vor und zurück verlagert, sondern radial, senkrecht zur Bewegungsrichtung. Der Schaukler macht sich dabei einen ähnlichen Effekt zunutze, wie ein Schlittschuhläufer, der bei einer Pirouette die Arme ausstreckt und wieder anzieht, um seine Drehgeschwindigkeit zu verändern.

Gibt es noch andere Arten zu schaukeln?

Neben dem vor und zurück schaukeln im Sitzen und im Stehen kann eine Kinderschaukel auch seitlich zum Schaukeln gebracht werden. Dazu muss der Schwerpunkt ebenfalls seitlich verlagert werden. Der Effekt ist etwas davon abhängig, ob das Brett an zwei parallelen Strängen aufgehängt ist oder die Stränge nach oben auseinander laufen. In diesem Fall neigt sich das Brett in der Richtung nach unten, in der die Schaukel ausschwingt.

Welches Risiko ist beim Schaukeln zu beachten?

Abhängig von der Gestaltung der einzelnen Bestandteile einer Kinderschaukel, kann eine Gefahr bestehen, dass Finger oder andere Körperteile eingeklemmt werden. So etwas ist in der Regel als Konstruktionsfehler zu werten. Schon beim Kauf sollte auf eine entsprechende Mängelfreiheit geachtet werden. Gegebenenfalls hilft der Blick auf einen Kinderschaukel Test 2017. Unabhängig von Konstruktionsdetails ist beim Benutzen das Sturzrisiko nicht ganz auszuschließen. Ältere sollten sich an den Seilen festhalten und nicht aus der Bewegung abspringen. Jüngere Kinder können mit dafür vorgesehenen Einrichtungen einer Kinderschaukel für die entsprechende Altersgruppe gesichert werden.