Gewächshaus Test 2017 – Die Top 5 im Testbericht

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Tepro Silver Mythos Berlan BGH186X120-PE Zelsius Beckmann PLH Relaxdays 10018891
Bewertung
Testergebnis 1.3 1.7 1.4 1.5 1.9
Typ Haus Haus Haus Schrank Schrank
Maße (Länge x Tiefe x Höhe) 185 x 179 x 209 cm 186 x 120 x 190 cm 310 x 190 x 195 cm 160 x 77 x 162 cm 50 x 36 x 19 cm
Innenraum 5,9 m³ 3,6 m³ 8,3 m³ 1,9 m³ 0,56 m³
Gestellmaterial rostbeständiges Aluminium Stahl rostbeständiges Aluminium rostbeständiges Aluminium Stahl
Wandmaterial Polycarbonat Gitterfolie Polycarbonat Polycarbonat Gitterfolie
Dachfenster
Regenablaufrinne
Wärmeisolation sehr gut gut sehr gut sehr gut mittel
Lichtdurchlässigkeit hoch hoch hoch hoch hoch
Montage leicht leicht mittel leicht leicht
Gewicht 30 kg 8,3 kg 30 kg 12 kg 5,1 kg
Stabilität sehr gut gut sehr gut sehr gut gut
Eingang Schwingtür Aufrolltür Schiebetür Schwingtür Aufrolltür
Aufbauort Garten Garten Garten Garten Balkon, Garten
Preis

232,13 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

38,95 €

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219,95 €

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Das Wichtigste auf einen Blick

Das Gewächshaus ist für Gärtner ein praktisch unverzichtbares Werkzeug: Es erleichtert die Arbeit mit Pflanzen, sorgt für Klimaregulation und lässt sich mit allerlei Zubehör aufrüsten. Ob Sie nur rein dekorative Pflanzen züchten oder zum Selbstversorger mit Obst und Gemüse werden möchten, ist dabei nebensächlich: Ein hervorragendes Gewächshaus unterstützt Sie bei allen Aufgaben im Garten. Es gibt sie in klein und groß, aus Glas, Kunststoff und Folie, mit Heizung oder ohne. Die Auswahl ist gigantisch und stellt gerade Hobbygärtner immer wieder vor Probleme. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir den Gewächshaus Test 2017 entworfen. Hier finden Sie ein empfehlenswertes Gewächshaus, sowohl für den Balkon als auch für weitläufige Gärten. Sie wissen noch gar nicht genau, welches Gewächshaus Sie suchen und wo die Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten liegen? Dann sollten Sie jetzt schnell weiterlesen und sich über alle Fakten in Bezug auf Gewächshäuser informieren!

Close-up image of person planting strawberry in greenhouse

Das Gewächshaus: Ein kleiner Überblick

Im Kern übernimmt das Gewächshaus die Aufgabe, ein optimales Klima für die darin befindlichen Pflanzen bereitzustellen. Je nach Anwendungszweck schafft dies unterschiedlichen Möglichkeiten: Beispielsweise können Sie Pflanzensamen früher aussäen, eine deutlich längere Gartensaison erwarten oder auch gute Bedingungen für Pflanzen schaffen, die einen Winter unter normalen Umständen unter freiem Himmel nicht überleben. Um dieses Ziel zu erreichen, bestehen die meisten Produkte im Handel und im Gewächshaus Test 2017 aus Kunststoff (und genauer gesagt Polycarbonat): Sonnenlicht dringt fast ungehindert in das Gewächshaus und heizt darin nicht nur die Luft, sondern auch alle Objekte auf. Da ein solches Haus im Winter immer geschlossen ist (mit Ausnahme des kurzen Augenblicks, in dem Sie es betreten), bleibt die aufgeheizte Luft im Inneren und versorgt jegliche Pflanzen auch in kalten Wintermonaten mit Wärme. Eine zusätzliche Heizung ist dann unter normalen Umständen nicht notwendig. Es ist daher bei kalten Temperaturen auch sehr wichtig, das Glashaus niemals offen zu lassen. Es würde sofort ein Luftaustausch mit der Winterluft stattfinden und der gewünschte Effekt würde verpuffen.

Zusätzlich hat ein Gewächshaus weitere Vorteile zu bieten:

– Die geschlossenen Glas- oder Kunststoffwände und das Dach schützen vor heftigen Niederschlägen, Schnee, Hagel und weiteren Wetterphänomenen.

– Da das Haus zum großen Teil aus durchsichtigem Polycarbonat besteht, kann Photosynthese fast ungehindert stattfinden. Dem Wachstum der Pflanzen steht somit nichts im Wege.

Ebenso wichtig ist jedoch eine gute Lüftung, die in den Sommermonaten einem Hitzetod der Pflanzen vorbeugt. Im Gewächshaus Test 2017 finden Sie geeignete Modelle, die sich öffnen lassen, um eine Luftzirkulation zu gewährleisten.

Was genau Sie am Ende in Ihrem Gewächshaus anbauen, bleibt Ihnen überlassen. Von rein dekorativen Gewächsen bis hin zu Obst und Gemüse sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Dadurch, dass Sie am Ende 365 Tage im Jahr perfekte Bedingungen für Ihre Pflanzen bereitstellen, ernten Sie etwa Tomaten & Co. wesentlich schneller als der Nachbar, der seine Tomaten unter “natürlichen Bedingungen” wachsen lässt.

Welche Arten von Gewächshäuser gibt es?

Gewächshaus ist nicht gleich Gewächshaus: Ebenso wie bei allen anderen Produkten gibt es auch hier große Unterschiede. Im Gewächshaus Test 2017 erfahren Sie, welche das sind.

Größe

Zunächst werden Sie beim Gewächshaus starke Unterschiede hinsichtlich der Größe wahrnehmen: Sehr kleine Modelle im Gewächshaus Test 2017 decken etwa nur eine Fläche von 2 bis 3 Quadratmetern ab und sind höchstens für den Anbau von Tomaten oder einfachen Zimmerpflanzen geeignet. Sie können jedoch auch mehr Geld in die Hand nehmen und ein Gewächshaus mit einer Fläche von 50 Quadratmetern kaufen – nur die Fläche des eigenen Gartens gibt die Grenze vor.

Freistehen oder anlehnen?

Ebenfalls wichtig: Soll das Gewächshaus freistehen oder angelehnt sein? An ein Mauerwerk angelehnte Modelle im Gewächshaus Test 2017 stehen stabiler, aber dafür kann die Sonne von der Mauerseite nicht an die Pflanzen dringen. Ob das wirklich schlimm ist, hängt wiederum von den Pflanzen ab, die Sie anbauen möchten. Lassen Sie sich am besten von einem Gärtner beraten.

Material

Die Wahl haben Sie auch zwischen einem Gewächshaus, das vollständig aus Glas oder Kunststoff gefertigt ist, und Modellen mit Folienüberspannung. Diese Modelle im Gewächshaus Test 2017 bestehen aus einer Metallkonstruktion, die anschließend mit Folie überspannt wird – Sie kennen das vielleicht aus Gärtnereien. Der Vorteil ist das wesentlich geringere Gewicht, sodass Sie das Gewächshaus bei Bedarf auch von A nach B transportieren können. Bei einem Modell aus Glas ist das nicht ohne eine gewisse Anstrengung möglich. Bei der Materialwahl sollten Sie am besten auf Hohlkammerplatten oder Folien setzen: Glas ist, wie bereits erwähnt, sehr schwer und daher wenig flexibel. Kunststoffplatten hingegen sind wesentlich leichter und bringen alle positiven Eigenschaften von Glas ebenfalls mit. Möchten Sie vor allem sehr lichthungrige Pflanzen im Gewächshaus anbauen – wie vielleicht Zitronen oder auch Kakteen -, sollten Sie spezielle Platten einsetzen, die möglichst viel UV-Licht ins Innere lassen.

Ausstattung

Möchten Sie im Inneren des Gewächshauses auch arbeiten – also etwa Kübelpflanzen umtopfen oder Gemüse pflegen -, sollten Sie auf ein Modell mit einer Arbeitsfläche und Wandregalen achten. Regale und Schränke können Sie bei Bedarf aber auch einfach selbst im Gewächshaus aufstellen.

Fenster und Türen

Wichtig sind zu guter Letzt Fenster oder Türen, die Sie bei Bedarf schnell und einfach öffnen können. Im Sommer ist ein Gewächshaus ohne Belüftung praktisch nicht einsetzbar.

Welches Gewächshaus passt zu mir?

Größe

Das kommt ganz darauf an, was Sie vorhaben. Zuerst gilt, dass Sie sich über die Größe im Klaren sein müssen. Bereits ein kleines Gewächshaus reicht aus, um etwa Tomaten, Paprika und ähnliches Gemüse anzubauen. Möchten Sie gleichzeitig vielleicht Topfpflanzen anbauen, die nach einem ganz anderen Klima verlangen, sollten Sie in ein Gewächshaus mit unterschiedlichen Klimazonen investieren – und die sind natürlich auch größer.

Qualität

Ebenfalls wichtig: Greifen Sie im Baumarkt nicht einfach zum erstbesten Modell, das besonders preiswert ist. Wie bei allen anderen Produkten gilt auch hier: Qualität gibt es nicht umsonst. Sie kaufen sich ein Gewächshaus wahrscheinlich, um daran viele Jahre Spaß zu haben. Achten Sie also darauf, ein Modell von einem renommierten Hersteller aus unserem Gewächshaus Test 2017 zu erwerben. Ein Gewächshaus bekommt beispielsweise eine deutlich höhere Stabilität, wenn es mit Aluminiumprofilen gefertigt wird (im Vergleich zu eher wackeligen Kunststoffvarianten, die bei günstigen Produkten gerne eingesetzt werden).

Höhe

Ebenfalls wichtig ist die Höhe: Schauen Sie sich ein Gewächshaus im Handel an und betreten es kurz, wird es Sie nicht stören, dass Sie sich für ein paar Minuten bücken müssen. Wollen Sie darin aber vielleicht mehrere Stunden verbringen, ist dieser Zustand unzumutbar. Kaufen Sie also gleich ein Gewächshaus, das Ihrer Körpergröße entspricht und problemloses, aufrechtes Stehen ermöglicht.

Klimatisierung

Ebenfalls wichtig ist die Klimatisierung. Hier gibt es verschiedene Modelle, deren Ziel jedoch immer dasselbe ist: das perfekte Klima für Pflanzen. Kleine Heizungen hören oft auf den Namen Frostwächter. Sie sind nicht besonders leistungsstark, aber dafür stromsparend und ausreichend dimensioniert, um Frost und Kälte im Winter den Kampf anzusagen. Eine Alternative sind ältere Modelle, die mit Petroleum betrieben werden. Heute ist das aber nicht mehr ganz zeitgemäß. Die beste Lösung, die auch viele Modelle im Gewächshaus Test 2017 bieten, sind Umluftheizungen. Sie halten das gesamte Gewächshaus auf einer konstanten Temperatur und lassen sich bequem per Thermostat regeln. Das hat nicht nur den Vorteil, dass es im Winter schön warm bleibt: Schimmel beispielsweise kann sich dadurch ebenfalls nicht bilden, da Feuchtigkeit keine Chance hat.

Organic hydroponic vegetable garden

Worauf sollte ich beim Onlinekauf achten?

Wenn Sie sich an die Modelle aus unserem Gewächshaus Test 2017 halten, machen Sie bereits alles richtig. Damit Sie trotzdem einen kleinen Überblick über die wichtigsten Punkte erhalten, haben wir die folgenden Punkte für Sie zusammengestellt:

Qualität & Komfort

Achten Sie unter anderem auf das Material der Wände: Polycarbonat und ähnliche Kunststoffe sind für ein Gewächshaus gut geeignet. Folie ist ebenfalls eine Alternative, aber diese isolieret etwas schlechter und “flattert im Wind”. Das kann recht laut werden, was bei der Aufstellung des Gewächshauses auf dem Balkon beispielsweise ein Problem sein könnte. Dafür ist das entsprechende Gewächshaus meist auch preiswerter. Weiterhin unterscheiden sich die verschiedenen Produkte im Gewächshaus Test 2017 hinsichtlich der Öffnung: Schiebe- und Schwingtüren sind bequem, bei der Variante mit Folie müssen Sie sie meistens aufrollen. Besser oder schlechter ist keine Variante, es handelt sich eher um eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Fundament

Möchten Sie ein Gewächshaus frei im Garten aufstellen, brauchen Sie ein Fundament. Sie können Gewächshäuser nicht einfach auf freistehendem Rasen aufstellen, da auf diese Weise Feuchtigkeit eindringt und auch pflanzenfressende Schädlinge und andere Insekten ins Innere gelangen könnten. Bei vielen Modellen im Gewächshaus Test 2017 ist das Fundament fester Bestandteil der Lieferung. Möchten Sie Ihr Gewächshaus zu Hause einrichten – etwa auf dem Balkon -, brauchen Sie kein Fundament.

Garantie & Lieferumfang

Anfänger profitieren von einer mitgelieferten Anleitung, die den Umgang mit dem Gewächshaus genau beschreibt. Als erfahrener Hobbygärtner können Sie darauf natürlich verzichten. Ebenfalls wichtig: Eine langjährige Garantie ist ein Beweis für Qualität. Mit einem Gewächshaus, das nach zwei Jahren auseinander fällt, können Sie nichts anfangen.

Öffnungen

Gerade im Sommer ist es wichtig, dass Sie das Gewächshaus gut lüften können. Ab einer gewissen Größe sind zwei Öffnungen plus Tür sinnvoll, um eine schnelle Luftzirkulation zu ermöglichen. Achten Sie auch darauf, dass sich diese Öffnungen – also Fenster und Türen – am besten komplett abnehmen lassen. So haben Sie mehr Flexibilität bei der späteren Nutzung des Gewächshauses.

Vorteile & Besonderheiten von Gewächshäusern

Der größte Pluspunkt eines Gewächshauses ist natürlich die ganzjährige Kontrolle des Klimas. Sie bestimmen, wie warm oder kalt es im Gewächshaus ist und nehmen damit auch direkten Einfluss auf das Wachstum der Pflanzen. Gerade bei der Zucht von Obst und Gemüse kann das ein großer Vorteil sein. Im einem gewöhnlichen Beet im Garten gibt es reife Erdbeeren nur im Juli und August? Sie ernten mit Ihrem Gewächshaus vielleicht schon im Juni und bis in den September hinein. Zusätzlich wächst das Gemüse schneller, wird größer und kräftiger, sieht besser aus – und schmeckt auch noch besser. Schäden durch eine schlechte Wetterperiode, wie etwa ein stark verregneter Sommer, sind in Ihrem Gewächshaus praktisch unmöglich. Tomaten beispielsweise dürfen nicht mit Regen in Kontakt kommen, wenn sie besonders groß und schön werden sollen. In Ihrem eigenen Gewächshaus droht diese Gefahr nicht. Zusätzlich säen Sie Pflanzensamen früher, wodurch sich die Erntezeit noch einmal verlängert. Tomaten im November? In einem Gewächshaus ist das kein Problem. Ein weiterer Vorteil der Arbeit in einem Gewächshaus ist die Tatsache, dass Sie nicht nass werden. In einem “echten” Garten müssen Sie sich auch bei Wind und Wetter um Ihre Pflanzen kümmern. Dazu sind Sie vor allzu heftigen Winden geschützt. Noch deutlicher profitieren aber die Pflanzen: Durch den Kauf eines Modells aus unserem Gewächshaus Test 2017 verwehren Sie Insekten Zugang zu Ihren kostbaren Pflanzen. Schmierläuse, Tomatenmotten & Co. haben keine Chance, wenn Sie sich ein gut schließendes Gewächshaus anschaffen. Schnecken, die sich gerne über Salat in Bodennähe hermachen, bleiben ebenfalls vor verschlossenen Türen. Damit der Insektenschutz wirklich funktioniert, müssen Sie jedoch darauf achten, ein wirklich absolut dichtes Gewächshaus zu erwerben. Haben sich Insekten doch im Inneren ausgebreitet, hilft nur noch eine weitreichende Bekämpfung der unerwünschten Gäste.

Nützliches Zubehör

Ein modernes Gewächshaus ist nicht einfach ein Stück Kunststoff und Aluminium, das im Auslieferungszustand komplett ist. Wir stellen Ihnen jetzt ein wenig Zubehör vor, das Sie zusammen mit den Produkten aus unserem Gewächshaus Test 2017 verwenden können, um noch mehr aus Ihrem Gewächshaus herauszuholen. Die Auswahl ist unglaublich vielfältig, weshalb wir Ihnen leider nur einen kurzen Ausschnitt aus sinnvollem Zubehör zeigen können:

Tropfbewässerung

Durch einen Tropf können Sie Pflanzen den ganzen Tag über eine gleichmäßige Zufuhr von geringen Wassermengen zukommen lassen. Nicht jede Pflanzengattung möchte mit einem Wasserfall aus der Gießkanne begrüßt werden. Eine Tropfbewässerung im Gewächshaus ist dann die ideale Lösung.

Ventilatoren

Die Luftzufuhr in einem Gewächshaus beugt Schimmel vor. Gleichzeitig verhindert sie den Pilzbefall an empfindlichen Pflanzen und sorgt für eine Beseitigung des typischen Fäulnisgeruchs bei Schimmel. Alle größeren Modelle aus unserem Gewächshaus Test 2017 sind für die Installation eines Ventilators geeignet.

Regale und Tische

Gerade in einem größeren Gewächshaus können Sie nur dann in Ruhe arbeiten, wenn Sie eine ausreichende Menge Regale und Tische besitzen. In Regalen platzieren Sie WerkzeugePflanzensamen, Töpfe und andere Utensilien, auf einem Tisch hingegen können Sie sich um die Saat kümmern, Kübelpflanzen umtopfen und weitere Aufgaben bequem erledigen. Praktisch: Vielleicht haben Sie noch ältere Regale oder kleine Tische vorrätig, sodass Sie kein Geld für neue Produkte ausgeben müssen.

Wachstumsleuchten

Wenn die Tage kürzer werden, das Sonnenlicht ausbleibt und die Photosynthese für Pflanzen immer schwieriger wird, sind Wachstumsleuchten die richtige Investition. Sie senden Licht aus, das dem natürlichen Sonnenlicht nahekommt, und unterstützen damit das Heranwachsen der Pflanzen. Das funktioniert sowohl für dekoratives Gewächs als auch bei Gemüse und Obst.

Thermometer und Thermostate

Wärme ist schön und gut, aber Sie sollten auch wissen, wie warm es genau in Ihrem Gewächshaus ist. Empfindliche Pflanzen, wie zum Beispiel Zitrusfrüchte, reagieren deutlich auf selbst kleinste Temperaturschwankungen. Entsprechend kommen Sie um ein Thermometer und ein hochwertiges Thermostat nicht herum. Neben diesem Zubehör gilt: Erlaubt ist, was den Pflanzen gefällt! Statten Sie Ihr Gewächshaus ruhig so aus, wie Sie es für richtig halten, solange die Pflanzen darunter nicht leiden.

Top-Marken auf einen Blick

Wie bereits erwähnt, sollten Sie sich nicht einfach ein x-beliebiges Gewächshaus zulegen. Bei No-Name-Produkten haben Sie keinen Ansprechpartner im Problemfall, außerdem wird es mit der Qualität des Hauses nicht zum Besten bestellt sein. Typische Produktfehler bei schlechten Marken umfassen etwa einen sehr wackeligen Stand auf dem Fundament. Bei Herbststürmen droht dann höchste Gefahr. Mangelhafte Scharniere an Türen rosten schnell, hier und da ist es vielleicht undicht – greifen Sie also lieber gleich zur Markenware. In unserem Gewächshaus Test 2017 finden Sie dafür geeignete Modelle: Beckmann oder Tepro stellen beispielsweise bewährte Produkte her. Sie glänzen durch eine makellose Verarbeitung und viel zusätzlichen Komfort – wie vielleicht einen Magnetverschluss für die Tür, der auch starken Winden trotzt. Ebenfalls nichts falsch machen Sie mit einem Gewächshaus von Deuba: Der Hersteller ist größtenteils in derselben Nische tätig wie Beckmann und Tepro. Für folienbasierte Gewächshäuser sind hingegen etwa Relaxdays oder Berlan zuständig: Die Hersteller bieten günstigere Alternativen an, die sich auch auf einem Balkon verwenden lassen. Weitere bekannte Marken sind beispielsweise Horstmannoder und Gaissy, von denen Sie ebenfalls fast blind ein Gewächshaus kaufen können. Für welche Marke Sie sich letztendlich entscheiden, liegt bei Ihnen. Mit keiner Marke aus dem Gewächshaus Test 2017 machen Sie keinen Fehler. Die Marken garantieren für Ihr Gewächshaus außerdem einen erstklassigen Kundensupport, der Sie gerne beraten wird, wenn etwas mit Ihrem Gewächshaus nicht stimmt.

Beliebte Modelle und Alternativen

Sehr beliebt und mit einer hohen Bewertung im Gewächshaus Test 2017 ausgezeichnet, ist etwa das Modell PLH von Beckmann. Es bietet ein Volumen von fast 2 m³ im Inneren und lässt sich durch die Schwing-Tür perfekt schließen. Geeignet ist dieses Gewächshaus für praktisch alle Pflanzen, die Sie darin züchten möchten. Nur besonders hochwachsende Grünpflanzen sollten Sie darin nicht anbauen, da die Höhe mit 1,62 m doch etwas begrenzt ist. Dazu gewährt Beckmann auf das PLH zehn Jahre Garantie, die Türen können Sie bei Bedarf außerdem vollständig abnehmen. Die kompakte Bauweise macht das Gewächshaus auch zur idealen Investition in kleineren Gärten.

Eine deutlich größere Alternative inklusive Fundament kommt von Tepro: Das Silver Mythos bietet fast drei Mal so viel Stauraum im Inneren und ist problemlos begehbar. Durch die Höhe von 2,02 m müssen Sie sich bei der Arbeit außerdem nicht bücken (es sei denn, Sie sind sehr groß). Dazu gibt es eine Regenrinne, die Wasser ablaufen lässt und zur weiteren Verwendung bereitmacht.

Im Bereich der Folienhäuser ist das Gewächshaus BGH186X120-PE von Berlan eine gute Wahl: Es bietet 3,6 m³ Platz im Inneren, ist begehbar und 1,90 m hoch. Die Tür können Sie einfach aufrollen. Ein Fundament ist, wie bei den meisten Modellen aus Folie, nicht enthalten. Dieses Gewächshaus ist eine kluge Investition, wenn Sie es hin und wieder an einen anderen Ort setzen möchten: Das BGH186X120-PE ist sehr leicht und somit schnell zu transportieren.

Sie haben gar keinen Garten? Wie wäre es dann mit dem Relaxdays 10018891: Es bietet 0,5 m³ Innenraum und passt damit beispielsweise auf einen Balkon. Sie benötigen für die Montage kein Werkzeug, sodass das Gewächshaus auch als erster Gehversuch in der Pflanzenzucht geeignet ist. Sie können alles abnehmen: Von den Gittern im Inneren bis zur Folie können Sie dieses Gewächshaus in Windeseile zusammenbauen und wieder auseinandernehmen. Für die Zucht von Tomaten & Co. auf dem Balkon ist das Relaxdays 10018891 eine sehr gute Alternative zum wesentlich größeren Modell von Berlan.

Cute little girl collects crop cucumbers and tomatos in the greenhouse

 Fragen & Antworten zum Thema Gewächshaus

– Ist ein Gewächshaus für die Pflanzenzucht notwendig?
Nein, aber Sie können Obst, Gemüse und auch dekorative Pflanzen dadurch wesentlich schneller wachsen lassen. Sie verlängern den Zeitraum der Ernte und beugen Gefahren für die Pflanzen vor (schlechtes Wetter, Schädlingsbefall).

– Kunststoff, Glas oder Folie – was ist besser?
“Besser” gibt es in diesem Zusammenhang nicht. Alle Materialien haben eigene Vor- und Nachteile. Ein Gewächshaus aus Polycarbonat ist stabiler, aber schwerer und aufwendiger zu montieren. Folie hingegen isoliert weniger gut, aber ist dafür auch für Anfänger leicht zu verarbeiten.

– Ist ein Markenprodukt notwendig?
Absolut: Mit minderwertigen No-Name-Produkten gehen Sie zu viele Risiken ein. Außerdem gilt auch hier: Wer billig kauft, kauft zwei Mal. Investieren Sie gleich in ein Gewächshaus, das keine Wünsche offen lässt. Die Produkte aus unserem Gewächshaus Test 2017 sind dafür eine gute Wahl.

– Ist ein Gewächshaus im Auslieferungszustand “fertig”?
Nein: Sie können es dann zwar sofort nach dem Aufbau verwenden, wichtiges Zubehör – Tische, Regale, Werkzeug, Lampen, Luftzufuhr und Heizung beispielsweise – fehlt dann aber. Statten Sie Ihr Gewächshaus also ruhig mit allerlei Zubehör aus, das am Ende Ihren Pflanzen zugutekommt.

– Onlinekauf oder im Handel?
Wir empfehlen den Onlinekauf: So können Sie sich Ihr neues Gewächshaus direkt an die Haustür liefern lassen. Es handelt sich schließlich um doch recht sperrige Güter, die sich selbst in größeren Autos nicht so einfach transportieren lassen. Indem Sie Ihr Gewächshaus über eine Online-Bestellung liefern lassen, umgehen Sie dieses Problem.

– Groß oder klein – wo wachsen Pflanzen besser?
Hier gibt es keine eindeutige Antwort: In kleineren Gewächshäusern staut sich die Wärme schneller, was je nach Jahreszeit entweder gewünscht sein kann oder zu Problemen führt. Achten Sie auf eine ausreichende Ventilation und die richtige Temperatur, können Sie Pflanzen aber unabhängig von der Größe in jedem Gewächshaus problemlos züchten.