Gasgrill Test 2017 – Die Top 5 im Testbericht

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Weber Genesis E-310 Gasgrill
Landmann 12901 Triton 2.0 Gasgrill
Napoleon T410SB Triumph Gasgrill
Weber 386079 Baby Q100 Gasgrill
Outdoorchef 18.127.21 Leon 570 Gasgrill
Modell Weber Genesis E-310 Landmann 12901 Triton 2.0 Napoleon T410SB Triumph Weber 386079 Baby Q100 Outdoorchef 18.127.21 Leon 570
Bewertung
Testergebnis 1.0 1.5 1.7 1.8 2.0
Maße 163 x 150 x 83,5 cm 57 x 123 x 121 cm 114,3 x 128 x 56 cm 69,5 cm x 40,5 cm x 36 cm Outdoorchef 18.127.21 Leon 570
Gewicht ca. 70 kg ca. 42 kg ca. 45 kg ca. 11 kg ca. 24 kg
Grillfläche 66 x 50 cm 24 x 44 cm 59 x 43 cm 43 x 32 cm ø 54 cm
Plattenmaterial Porzellanemaillierte Gussgrillroste Emaillierte Gussgrillroste Gusseisen Porzellanemailliertes Gusseisen Emailliert
mögl. Temp.-Zonen 3 2 3 1 1
inklusive Deckel
Extra Thermometer, Warmhalterost, Seitentische, Tropfschale Seitentische, Thermometer, Warmhalterost integr. Flaschenöffner, 1 Seitenbrenner außen Fettfangschale, Thermometer Thermometer
Preis

1.149,85 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

363,10 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

999,95 €

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349,97 €

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449,00 €

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Das Wichtigste auf einen Blick

Ganz gleich, ob es Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist – echte Fans können auf gelungene Grillabende zu keiner Jahreszeit verzichten. Damit hundertprozentiger Grillspaß garantiert ist, wird natürlich ein passender Grill benötigt. Während die einen auf den guten alten Holzkohlegrill schwören, wissen die anderen die Vorzüge eines Gasgrills zu schätzen. Fakt ist, ein Gasgrill ist ein Allrounder, denn mit ihm können Sie nicht nur Grillen, sondern auch Braten, Schmoren, Rösten und sogar Backen. Entsprechend gleicht ein Gasgrill einer kleinen Freiluftküche, in der alle Arbeitsschritte – angefangen von der Vorbereitung über die Zubereitung bis hin zur Bewirtung – zusammenlaufen.

Obschon das Grillen durch Erfindungen wie den Gasgrill weitaus innovativer ist als früher, hat es eine lange Tradition, denn schon vor mehr als 300.000 Jahren haben die Menschen gegrillt. Beim Grillen handelt es sich demnach um die älteste Zubereitungsart von Lebensmitteln. An ihren Feuerstellen grillten die Menschen neben Fisch und Fleisch auch weitere Vitualien. Gegrillt wurde damals auf einer traditionellen Feuerstelle, wobei das Grillgut auf Speere oder Stöcke gespießt und über die Glut gehalten wurde. Im folgenden Gasgrill Test 2017 erklären wir Ihnen, wie ein Gasgrill funktioniert, welche verschiedenen Gasgrill-Varianten es gibt, welches Zubehör sinnvoll ist und wie Sie einen Gasgrill reinigen. Zudem stellen wir Ihnen im vorliegenden Gasgrill Test 2017 einige sehr empfehlenswerte Modell vor und beantworten die häufigsten Fragen rund um das Thema Gasgrill.

Schild mit Aufschrift: Heute wird gegrillt

Der Gasgrill – Ein kleiner Überblick

In Bezug auf Gasgrills wird zwischen Modellen, die mit Propangas und solchen, die mit Butangas befeuert werden, differenziert. In der Regel sind die jeweiligen Gasbehälter in Baumärkten oder an Tankstellen käuflich zu erwerben. Mithilfe eines speziellen Schlauchsystems wird die Gasflasche mit dem sogenannten Brenner verbunden, wodurch der Gasgrill den benötigten Brennstoff bezieht. Gasgrills verfügen in Abhängigkeit von Preisklasse und Modell über unterschiedliche Funktionen. Wird ein Gasgrill in Betrieb genommen, strömt das Gas über ein Röhrensystem unter den Grillrost bzw. die Grillplatte.

Dort wird es entweder mithilfe eines Streichholzes bzw. Feuerzeugs oder aber eines Funkens, der per Knopfdruck erzeugt wird, entflammt. Schließlich können die Gaszufuhr und somit auch Temperatur der Grillplatte mithilfe eines Ventils reguliert werden. Verfügt ein Gasgrill über mehrere Brenner – in der Regel differiert die Anzahl zwischen einem und sechs Gasbrennern – ist es möglich, die Grillplatte in mehrere Temperaturzonen zu untergliedern. Dank dieser Funktion kann das Grillgut wie in einem Umluft- bzw. Heißluftherd schonend gegart werden. Bei manchen Gasgrill-Modellen befindet sich unter dem Brenner eine sogenannte Tropfschale, in der sich Wasser befindet und die das aus dem Grillgut heraustropfende Fett aufnimmt.

Welche Arten von Gasgrills gibt es?

Wie bereits angesprochen, können Gasgrills in zahlreichen unterschiedlichen Varianten erworben werden. In unserem Gasgrill Test 2017 werden wir Ihnen später noch eine Auswahl an empfehlenswerten Gasgrills vorstellen. Grundsätzlich wird zwischen zwei Gasgrill-Arten differenziert. So verfügt der Gasgrill entweder über eine emaillierte oder gusseiserne Platte, welche zum Grillen erhitzt wird, oder es befinden sich unter dem Rost des Grill Lavasteine bzw. keramische Briketts.
Ein besonderer Vorteil von Gasgrills, die über Briketts oder Steine verfügen, ist, dass diese meist eine poröse Struktur aufweisen und aus dem Grillgut heraustropfendes Fett aufnehmen. Auf diese Weise gelangt das Fett nicht in die Gasflamme und der Entstehung gesundheitsschädlicher Stoffe, die sich im Grillgut ablagern, wird vorgebeugt. Im Idealfall befindet sich unter den Briketts bzw. Steinen zudem eine Tropfschale.

Ein derartiger Gasgrill bedarf allerdings eines etwas höheren Reinigungsaufwands. Alternativ können Sie sich natürlich auch für einen Emaille- oder Gusseisengrill aus unserem Gasgrill Test 2017 entscheiden. Haben Sie vor, für zahlreiche Personen oder sogar im professionellen Bereich zu grillen, sollten Sie den Kauf eines großen, rechteckigen Grills in Erwägung ziehen. Ein solcher Gasgrill benötigt zwar ein wenig mehr Platz und ist etwas schwerer, aber Sie können viele Personen auf einmal mit leckerem Grillgut versorgen. Große Rechteckgasgrills verfügen meist auch über mehrere Platten, sodass Sie Grillgut warmhalten können. Daneben ermöglichen mehrere Platten direktes und indirektes Grillen mit unterschiedlichen Temperaturen. Oftmals handelt es sich bei derartigen Gasgrills um eine Art Grillwagen, die auch Besteckbehälter, Ablageflächen und Unterschränke besitzen. Ähnlich wie in einer kleinen Freiluftküche haben Sie als Grillmaster alles, was Sie benötigen, griffbereit zur Hand.

Worauf Sie beim Online-Kauf achten sollten

Wenn Sie einen Gasgrill erwerben möchten, sollten Sie verschiedene Aspekte berücksichtigen. Neben Ihren persönlichen Anforderungen sollte ein Gasgrill aus robusten und hochwertigen Materialien bestehen, einen festen Stand und natürlich einen geringen Gasverbrauch haben. Relevant sind zudem folgende Punkte: die Größe der Grillfläche, das verfügbare Zubehör, die Anzahl der verbauen Brenner und – je nach Einsatzzweck – die Mobilität des Grills. Darüber hinaus sollten Sie beim Gasgrill-Kauf darauf achten, dass das jeweilige Modell über eine CE-Kennzeichnung verfügt. Im besten Fall besitzt Ihr Wunschmodell daneben auch eine TÜV-Prüfplakette.

Beide Zertifizierungen geben Aufschluss darüber, ob der Gasgrill den gängigen Sicherheitsstandards genügt. Überlegen Sie sich vor dem Kauf eines Grills unbedingt, welchen Einsatzzweck er erfüllen soll. Dabei spielen folgende Fragen eine Rolle: Wie oft möchten Sie den Gasgrill verwenden? Soll er bei gelegentlichen Grillabenden mit Freunden für leckeres Essen sorgen oder ist er für den Dauereinsatz vorgesehen? Unser Gasgrill Test 2017 hat gezeigt, dass für gelegentliches Grillen ein Gasgrill mit geringerer Leistung durchaus genügt, während bei einem Dauereinsatz der Kauf eines hochwertigeren, wahrscheinlich auch preisintensiveren Gerätes ratsam ist.

Achten Sie beim Kauf eines Gasgrill zudem auf das Material. Insbesondere in Bezug auf die Grillplatte ist es ratsam, auf rostfreien Stahl oder Gusseisen zu setzen. Aufgrund der Tatsache, dass Gusseisen Wärme speichert, ist ein besonderer Grillgenuss garantiert.

Vorteile & Besonderheiten eines Gasgrills

Frau mit Gasgrill im Garten

Ein Gasgrill bietet gegenüber anderen Grills vor allem in Bezug auf die Sicherheit einen wesentlichen Vorteil. So ist die Verletzungsgefahr deutlich geringer als bei einem traditionellen Holzkohlegrill, denn ein Gasgrill besitzt ein Sicherheitsventil, vermittels dem die Gaszufuhr unterbunden wird, sobald die Flamme erlischt. Des Weiteren kühlt ein Gasgrill nach Abdrehen der Flamme innerhalb von etwa 30 Minuten ab. Ein herkömmlicher Holzkohlegrill benötigt hierfür weitaus mehr Zeit – es sei denn, Sie verwenden Hilfsmittel. Wird ein Holzkohlegrill mit Wasser abgelöscht, kommt es zudem zu einer starken Rauchbildung. Auch in Bezug auf den Grillgenuss kann ein Gasgrill punkten.

In unseren Gasgrill Test 2017 haben wir festgestellt, dass das Grillgut, sobald es auf dem Gasgrill platziert ist, gleichmäßig geröstet wird. Auch ein müßiges Vorwärmen entfällt bei einem Gasgrill. Während bei einem traditionellen Holzkohlegrill die Kohle erst vollständig erhitzt werden muss, bevor der Grill einsatzbereit ist, zünden Sie einen Gasgrill einfach an und bereits nach wenigen Minuten können Sie das Grillgut auflegen. Weitere Pluspunkte sammelt der Gasgrill aufgrund der geringen Rauchentwicklung.

Allerdings gibt es bei einem Gasgrill auch einen gewichtigen Nachteil, denn wenn Sie mobil sein möchten, gilt es stets, auch die Gasflasche dabeizuhaben. Für die Nutzung eines Gasgrills sollte ein ebener Untergrund vorhanden sein. Am besten stellen Sie Ihren Gasgrill deshalb auf der Terrasse oder dem Balkon auf. Und Achtung: Ein Gasgrill sollte niemals in geschlossenen Räumen betrieben werden!

Die Vorteile eines Gasgrills im Überblick

  • kurze Anlaufzeit
  • hohe Sicherheit
  • kaum Rauchentwicklung
  • leichte Reinigung
  • geringe Kosten

Nützliches Zubehör

Spezielle Reinigungsutensilien

Im Allgemeinen werden zum Reinigen eines Gasgrill exakt die gleichen Hilfsmittel und Utensilien benötigt, wie zur Reinigung eines Holzkohlegrills auch. Allerdings sind im Fachhandel für die Reinigung von Gasgrills spezielle Reinigungsbürsten erhältlich. Mittels dieser Grillbürsten können Sie auch die Rostzwischenräume sowie Stellen, die schwer zugänglich sind, von Speiseresten und Fett reinigen. Achten Sie beim Kauf der Reinigungsutensilien jedoch darauf, dass diese aus hochwertigen Materialien hergestellt wurden, sodass die Oberfläche nicht beschädigt wird.

Grillroste, Grilleinsätze und Ergänzungen

Wer einen Gasgrill sein eigen nennt, benötigt auch verschiedene Grillroste. Im Allgemeinen ist im Lieferumfang eines Grills ein Grillrost enthalten. Möchten Sie jedoch für mehrere Personen oder sogar eine Personengruppe grillen, sollten Sie mehrere Grillroste besitzen. Neben herkömmlichen Grillrosten können Sie im Fachhandel auch Grillroste, die über spezielle Einsätze verfügen, erwerben. Der Gasgrill Test 2017 hat gezeigt, dass mit diesen Einsätzen auch die Zubereitung von Muffins, Waffeln oder Sandwiches auf dem Grillrost ausgezeichnet gelingt.
Zudem können Sie sich einen sogenannten Pizzastein anschaffen, um mit Ihrem Gasgrill Pizza zu backen. Besitzen Sie die passenden Einsätze, können Sie Ihren Gasgrill in den Sommermonaten als Freiluftküche verwenden und auch Suppen, Soßen oder Wokgerichte zubereiten.

Das passende Grillbesteck

Schaffen Sie sich zudem das passende Grillbesteck an, haben Sie am Grillen erst so richtig Freude. Neben Zangen und Spießen benötigen Sie für den ultimativen Grillspaß natürlich auch einen Fisch– und einen Fleischwender. Damit Ihnen das Grillbesteck lange gute Dienste leistet, sollten Sie sich für hochwertige Materialien entscheiden. Dies natürlich auch, um die Gasgrill-Oberfläche nicht zu beschädigen.

Die richtige Gasgrill-Abdeckhaube

Aufgrund der Tatsache, dass ein Gasgrill meist an einem bestimmten Ort – sei es auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten – platziert wird, macht sich die Investition in eine qualitativ hochwertige Abdeckhaube bezahlt. Diese können Sie entweder direkt vom Hersteller passend zum jeweiligen Modell oder aber im Baumarkt erwerben, wo sie ebenfalls zwischen differenten Ausführungen und unterschiedlichen Größen wählen können.

Der passende Gasgrill-Unterschrank

Zahlreiche Gasgrills besitzen von Haus aus einen passenden Unterschrank, in dem alle notwendigen Utensilien griffbereit verstaut werden können. Ganz gleich, ob Grillbesteck, Einsätze und Roste oder Geschirr – in einem Unterschrank findet alles seinen Platz. So erspart Ihnen ein Gasgrill-Unterschrank überflüssige Wege in die Küche und ist deshalb besonders praktisch. Möchten Sie Ihre Grillutensilien dauerhaft in Ihrem Gasgrill-Unterschrank aufbewahren, lohnt es sich, in eine wasserdichte Abdeckhaube zu investieren, um die Utensilien vor Wasser zu schützen und Rostbildung zu vermeiden.

Die richtige Reinigung und Pflege eines Gasgrills

Sie möchten, dass Ihr Gasgrill Sie zahlreiche Grillsaison begleitet? Dann sollten Sie ihn nach jedem Einsatz gründlich reinigen und sorgfältig pflegen. Auch wenn Sie ihn eine längere Zeit nicht benutzen, dieser aber im Freien steht und Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, sollten Sie ihn regelmäßig pflegen.

So reinigen Sie den Grillrost Ihres Gasgrills
Grundsätzlich sollten Sie den Grillrost gleich nach dem Grillen von Speise- und Fettresten befreien. Führen Sie diese Arbeit direkt nach dem Grillen, also so lange der Rost noch warm ist, aus, lassen sich die Reste im Handumdrehen entfernen. Nachdem Fett- und Speisereste angetrocknet sind, gestaltet sich die Reinigung weitaus schwieriger. Ein weiterer Vorteil: Ihr Gasgrill ist bei der nächsten Grillparty sofort einsatzbereit. Zum Entfernen der Reste verwenden Sie am besten eine Edelstahlbürste. Im Anschluss an die Grobreinigung des Rosts ist es ratsam, ihn mit einem milden Reinigungsmittel abermals zu säubern.

Eine praktische Alternative – Brennen Sie den Grillrost sauber
Verfügt Ihr Gasgrill über einen Deckel, ist das Sauberbrennen des Grillrostes eine praktische Alternative. Hierfür müssen Sie das Gerät mit geschlossenem Deckel so stark erhitzen wie möglich. Infolgedessen lösen sich die am Grillrost verbliebenen Speise- und Fettreste fast von allein. Mithilfe einer Edelstahlbürste lässt sich der Grillrost nun kinderleicht reinigen.
Achten Sie jedoch darauf, dass alle abnehmbaren Teile anschließend in einer milden Seifenlauge gereinigt werden sollten. Reinigungsmittel mit Zitronenzusatz eignen sich hervorragend, denn durch die Zitronensäure wird verbliebenes Fett gelöst und abgebaut. Scharfe Reinigungsprodukte sollten Sie allerdings nicht verwenden, denn mit diesen könnten Sie die Materialien sowie die Oberflächen des Gasgrill schädigen.

Die Reinigung des Hauptgeräts
Nachdem Sie den Grillrost sowie alle abnehmbaren Grillteile gereinigt haben, sollten Sie sich dem Hauptgerät widmen. Achten Sie für einen sicheren Reinigungsvorgang unbedingt darauf, dass Sie zuvor die Gasflasche abdrehen oder bestenfalls ganz entfernen. Im Anschluss müssen Sie die Aschereste auskehren und die restlichen Grillteile reinigen. Auch für das Hauptgerät sollten Sie nur qualitativ hochwertige Stahlbürsten verwenden, um das Material und die Oberflächen des Grills zu schonen.

Die monatliche Gasgrill-Grundreinigung
Sollten das Grillen eine Passion für Sie sein, dann sollten Sie Ihren Gasgrill einmal monatlich einer Grundreinigung unterziehen. Hierfür zerlegen Sie den Grill in alle Einzelteile und reinigen diese gründlich. Achtung, auch hier gilt: Entfernen Sie die Gasflasche vollständig. Legen Sie auch die entfernten Schrauben in eine milde Seifenlauge und reinigen Sie diese im Anschluss sorgfältig. Nur wenn Sie auch die Scheiben regelmäßig säubern, ist gewährleistet, dass Sie sich auch nach einem längeren Zeitraum noch problemlos lösen lassen. Ebenso gründlich sollten Sie natürlich auch die Verankerungen der Schrauben reinigen. Hierzu bietet sich die Verwendung eines Stahlwollekissens an.

Kontrollieren Sie zudem, ob der Brenner des Grills sauber ist. Obschon das Fett meist nicht bis zum Brenner gelangt, wird eine regelmäßige Überprüfung empfohlen. Auch alle Öffnungen des Gasgrills sollten Sie von Grill- und Fettrückständen befreien, und dies am besten per Hand. Gelingt dies nicht, kann ein kleines Messer nützlich sein. Nachdem Sie alle Gasgrill-Komponenten sorgfältig gesäubert haben, sollten Sie diese gut trocknen lassen, denn nur so ist garantiert, dass auch aus Rillen und Ritzen die Feuchtigkeit entweicht. Im Anschluss setzen Sie Ihren Gasgrill wieder zusammen, damit er am nächsten Grillabend wieder voll einsatzbereit ist.

Alle Top-Marken auf einen Blick

Gasgrill

Landmann

In Bezug auf Gasgrills zählt die Firma Landmann bereits seit dem Jahr 1960 in ganz Europa zu den Marktführern. Neben hochwertigen Gasgrills stellt Landmann auch erstklassige Holzkohlegrills her. In unserem Test] konnte Landmann durch sein facettenreiches Sortiment punkten. So vertreibt das Unternehmen zahlreiche differente Gasgrills, sodass sowohl für den privaten Bereich als auf für Grillprofis das passende Modell dabei ist. Auch in Bezug auf das Preis-Leistungsverhältnis der Landmann-Gasgrills kann das Unternehmen überzeugen. In unserem Gasgrill Test 2017 hat der Landmann Lavastein Piezo Gasgrill sehr gut abgeschnitten. Obschon das Grillen auf den glühend heißen Lavasteinen dieses Gasgrillmodells gefahrlos möglich ist, handelt es sich beim Landmann Lavastein Piezo zweifelsohne um einen heißen Tipp.

Dancook

Bei Dancook handelt es sich um ein Unternehmen aus Dänemark, welches sich auf die Produktion von Grillgeräten spezialisiert hat. Grundsätzlich punkten alle Dancook-Grills mit ihrem traditionell-skandinavischen Äußeren. Natürlich müssen Sie bei Dancook auch in Bezug auf Qualität und Funktionalität keinerlei Abstriche machen. Das Unternehmen produziert vorrangig Kugelgrills, wobei diese meist aus hochwertigem Aluminium oder aber aus Edelstahl gefertigt sind. Ein weiterer Pluspunkt von Dancook-Grills ist, dass fast alle Modelle sehr ansprechend aussehen und über ein geradliniges Design verfügen. Zudem hat Dancook einen speziellen – und patentierten – Grilleinsatz entwickelt, durch den die Reinigung des Grills deutlich erleichtert wird. Ebenfalls dank dieses Grilleinsatzes sinkt bei Dancook-Holzkohlegrills der Kohleverbrauch. Der Dancook Gasgrill 3000 hat im Gasgrill Test 2017 nicht nur in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend abgeschnitten.

Barbecook

Bei Barbecook handelt es sich um einen Hersteller von Grillgeräten aus Belgien. De facto ist Barbecook nicht der Name der Firma, sondern vielmehr die Bezeichnung einer Produktlinie des Unternehmens SAEY Home & Garden. Besonderes Augenmerk legt Barbecook auf die funktionalen Eigenschaften der Grills, wobei das Unternehmen stets an innovativen technischen Entwicklungen arbeitet. Neben einer ausgezeichneten Funktionalität punkten Barbecook-Gasgrills wie der Barbecook Gasgrill Siesta 612 auch durch ihre Sicherheitsmerkmale und Effizienz. Der Gasgrill Test 2017 hat gezeigt, dass alle Gasgrills von Barbecook problemlos aufgestellt werden können und einen optimalen Stand verfügen. Wie andere Firmen bietet auch Barbecook hochwertiges Grillzubehör an, welches Sie separat erwerben können.

Weber

Ein weiterer traditionsreicher Grillhersteller ist Weber. Das Unternehmen existiert bereits seit 1952. Gegründet wurde Weber von George Stephen, der als erster einen Grill, der auf drei Beinen steht, entwickelte. Mit dieser Innovation eroberte Weber schnell den US-amerikanischen Markt. Heute wird von Weber eine Vielzahl unterschiedlicher Grillgeräte hergestellt, welche teilweise mit Spezialmaterial versehen sind, das auf bis zu 870 Grad erhitzt werden kann. Unser Gasgrill Test 2017 hat gezeigt, dass Weber über ein breites Sortiment verfügt, wobei die Gasgrill-Modelle Weber Spirit E und Weber Spirit Premium besonders zu empfehlen sind. Die langjährige Erfahrung von Weber im Bereich der Grillherstellung schlägt sich zweifelsohne positiv in der Effizienz und der Qualität der angebotenen Produkte nieder.

Beliebte Gasgrill-Modelle und Alternativen

In unserem Gasgrill Test 2017 haben die folgenden Geräte sehr gut abgeschnitten:
Entscheiden Sie sich für den Brahma 4.0 Ceram von Barbecook, entscheiden Sie sich für einen hochwertigen Gasgrill, der Sie nicht nur eine Saison begleiten wird. Überzeugen kann der Brahma 4.0 Ceram unter anderem aufgrund seiner großzügig gestalteten Dimension.

Ein weiteres Produkt, das in unserem Gasgrill Test 2017  sehr gut abgeschnitten hat, ist der Weber Genesis E-310 Black. Dieser kommt nicht nur mit der 10-Jahres Garantie von Weber daher, sondern punktet zudem mit drei Edelstahlbrennern, einem elektrischen Zündsystem, einem vormontierten Thermometer, vier Lenkrollen und zwei Seitentischen sowie einem zweitürigen Unterschrank zum Verstauen aller Grillutensilien.

Wer auf der Suche nach einem eher kompakten Gasgrill ist, der dennoch Stauraum für das Grillmaterial bietet, kann sich den Landmann Triton 2 einmal genauer ansehen. In unserem Test hat sich gezeigt, dass dieses Landmann-Modell das Grillen auf dem Grillrost oder der Grillplatte möglich macht und zudem noch über ein integriertes Thermometer verfügt. Dank seiner vier Rollen lässt sich der Landmann Triton 2 zudem problemlos bewegen.

Weitere empfehlenswerte Modelle sind:
Weber 386079 Baby Q100 Gasgrill
Outdoorchef 18.127.21 Gasgrill Leon 570
Napoleon T410SB Triumph Gasgriller
– Rustler LP-0203A Edelstahl BBQ Gas Grill
– Landmann Küche 12739 Gasgrill

Alternative Holzkohlegrill
Als eine Alternative zum Gasgrill muss definitiv der Holzkohlegrill genannt werden. Jeder Grillfan weiß, dass das einzigartige Raucharoma ausschließlich beim Grillen mit einem Holzkohlegrill entsteht. Exakt hierin liegt der Grund, dass Holzkohlegrillfans in einem Elektrogrill oder einem Gasgrill keine Alternative sehen. Natürlich weisen Holzkohlegrills gegenüber Gasgrills auch Nachteile auf. So dauert es nicht nur relativ lange, bis der Grill nach dem Anzünden in Betrieb genommen werden kann, darüber hinaus kommt es bei einem Holzkohlegrill auch zur Entwicklung von Rauch, so dass sich die Nachbarn gestört fühlen könnten. Als absoluter Vorteil von Holzkohlegrills gegenüber Elektro- und Gasgrills muss allerdings die Unabhängigkeit von Strom und Gas genannt werden. Vice versa ist das Grillen mit dem Holzkohlegrill relativ zeitaufwendig und bevor der Grill – falls nicht im heimischen Garten gegrillt wird – abgebaut und verstaut werden kann, wird ebenfalls einige Zeit zum Abkühlen benötigt.

Alternative Elektrogrill
Auch die Beliebtheit des Elektrogrill hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. Ein Elektrogrill besitzt den enormen Vorteil, dass er ohne Sicherheitsrisiken auch in geschlossenen Räumen benutzt werden kann. Ist beispielsweise eine Grillparty geplant und ein Unwetter zieht auf, ist dies nicht weiter problematisch, denn Sie können den Grillabend ganz einfach ins Haus verlagern.
Hinzu kommt, dass sich ein Elektrogrill schnell aufbauen lässt und ebenso rasch einsatzbereit ist. Sie müssen den Elektrogrill lediglich einschalten und bereits nach wenigen Minuten können Sie damit beginnen, das Grillgut aufzulegen. Mit zahlreichen Elektrogrill-Modellen ist es ebenfalls möglich, indirekt zu grillen, denn sie besitzen eine Grillhaube mit der das Grillgut abgedeckt werden kann.

Und ganz gleich ob im Haus oder im Garten, ein Elektrogrill ist sehr sicher. Es existiert weder ein Verletzungsrisiko aufgrund der glühenden Holzkohle, noch müssen Sie einen Elektrogrill ebenso sorgsam handhaben wie einen Gasgrill. Ein weiterer Vorteil ist, dass beim Grillen mit einem elektrischen Grill keine gesundheitsgefährdenden Stoffe entstehen, da kein Fett in die Glut tropfen kann.

Allerdings hat ein Elektrogrill auch einen entscheidenden Nachteil, denn er kann nur dort verwendet werden, wo Sie über Strom verfügen. Obschon das im heimischen Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse keinerlei Probleme verursacht – wirklich mobil sind Sie mit einem Elektrogrill nicht. Von passionierten Grillfans wird darüber hinaus bemängelt, dass das Grillgut nicht über das richtige Raucharoma verfügt und beim Grillen auch kein echtes Grillfeeling entsteht. Letztlich sind die meisten Elektrogrills relativ klein, d.h., sie verfügen lediglich über einen kleinen Grillrost, was die Anwendungsvielfalt minimiert.

Verschluss Gasflasche für Gasgrill

Fragen & Antworten zum Thema Gasgrill

1. Welche Vorteile hat das Grillen mit einem Gasgrill?
Im Allgemeinen bieten hochwertige Gasgrills diverse Vorteile gegenüber Elektro- und Holzkohlegrills. Punkten können sie vor allem durch die kurze Anheizphase, denn ein Gasgrill ist bereits nach wenigen Minuten voll einsatzbereit. Zudem wird beim Grillen kein Grillanzünder benötigt. Überzeugen können sie daneben durch eine einfache Bedienung und die Möglichkeit, die Temperatur exakt einzustellen. Ein weiterer enormer Vorteil dieser Grills ist, dass dank der beim Grillen verwendeten Metallstäbe oder Lavasteine das Fett des Grillguts nicht direkt in die offene Flamme tropfen kann, so dass es nicht zur Bildung krebserregender Stoffe kommt.

2. Welche Nachteile hat das Grillen mit einem Gasgrill?
Zweifelsohne überwiegen die Vorteile von Gasgrills deren Nachteile, allerdings sollten dennoch bestimmte Faktoren bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. Im Gasgrill Test 2017 wurde abermals deutlich, dass ein Gasgrill keinesfalls so mobil ist, wie ein herkömmliches Holzkohlegrill-Modell der kompakten Art. Bei einem Gasgrill handelt es sich vielmehr um eine feste Grillstation, die einen dauerhaften Platz auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten bekommen sollte. Auch der Preis von qualitativ hochwertigen Produkt ist zu bedenken. Zwar gibt es bereits einfache Modelle ab einem Preis von etwa 200 Euro, wer lange an seinem Gerät Freude haben möchte, sollte allerdings etwas mehr investieren.

3. Wie kann ich auch beim Grillen mit einem Gasgrill das typische Holzkohlearoma genießen?
Sollten Sie beim Grillen auf das typische Holkohlearoma ebenso wenig verzichten wollen, wie auf einen Gasgrill, können Sie im Fachhandel sogenannte Holzchips erwerben. Holzchips gibt es in verschiedenen Aromen – auch mit Holzkohlearoma, so dass Ihr Grillgut zumindest einen Touch des unverwechselbaren Holzkohlegeschmacks erhält.

4. Wie lange hält in der Regel eine Gasflasche?
Verbraucht ihr Gasgrill in etwa 0,8 kg Gas je Betriebsstunde – und dies entspricht dem Durchschnitt – dann können Sie mit einer Propangasflache, die elf Kilogramm schwer ist, circa 15 Stunden grillen.

5. Werden Gasgrills mit Propan- oder Butangas betrieben?
In der Regel sind Gasgrills sowohl für den Betrieb mit Butan– als auch Propangas ausgelegt. Deutschlandweit können beispielsweise im Brennstoffhandel Gasflaschen mit einem Gewicht von fünf oder elf Kilogramm erworben werden. Im Allgemeinen tendieren Gasgrillfans zur Nutzung von Propangas, da es einen besseren Brennwert aufweist, d.h. die Flamme brennt heißer. Zudem existieren für spezielle Modelle sogenannte Umrüstsets, mit deren Hilfe Sie Ihren Grill so anpassen können, dass er mit Stadt- oder Erdgas betrieben werden kann.