Fritteuse Test 2017 – Die 5 besten Fritteusen im Test

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Tefal ActiFry YV 9601 Tefal FR8040 Tristar FR-6935 DeLonghi F 28.311.W1 Clatronic FR 3587
Bewertung
Art Heißluftfritteuse Kaltzonenfritteuse Kaltzonenfritteuse Kaltzonen Roto (rotierender Frittierkorb) Kaltzonenfritteuse
Testergebnis 1.2 1.5 2.1 2.5 2.8
Material Kunststoff Edelstahl Emmaille Kunststoff Edelstahl
Personenzahl 6 5 5 5 6
Fassungsvermögen 1,5 kg 1,2 kg 1 kg 1 kg 1,5 kg
Benötigte Fettmenge wenig 3,2 l 3 l 1,2 l 3 l
Garebenen 2 1 1 1 1
Programme 4 Automatik-Programme (Fleisch, Geflügel, Fisch und Dessert) - - - -
Timer
Spülmaschinentauglichkeit
Abschaltautomatik
Leistung 1400 Watt 2300 Watt 2000 Watt 1800 Watt 2000 Watt
Maße 49 x 38,9 x 30 cm 46,2 x 39,2 x 34,8 cm 42,5 x 22,5 x 26,5 cm 36,1 x 31 x 23,9 cm 40,5 x 21,5 x 24 cm
Gewicht 6 kg 1 kg 3 kg 3,4 kg 2,4 kg
Preis

203,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

106,99 €

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31,08 €

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Die Fritteuse: Perfekt sowohl für den kleinen als auch den größeren Hunger

Mit einer Fritteuse lassen sich Chicken Nuggets ebenso wie Pommes Frites, Hühnchen oder knusprige Bananen zubereiten. Ein großer Vorteil ist die schnelle und unkomplizierte Zubereitung, die durch eine Fritteuse möglich wird. Neben den größeren Modellen, die in der Gastronomie nicht wegzudenken sind, existieren für den privaten Haushalt auch kompaktere Fritteusen. Abstriche in der Qualität müssen deshalb noch lange nicht in Kauf genommen werden. Differenziert wird unter anderem zwischen einer Heißluftfritteuse und einer Kaltzonenfritteuse. Der folgende Fritteusen Test 2017 zeigt Ihnen Unterschiede, Vor- und Nachteile, gekrönte Testsieger sowie günstige Alternativen für den kleinen Geldbeutel auf.

Die Konstruktion einer Kaltzonen- und Heißluftfritteuse

Wie bereits eingangs erwähnt, wird bei der Fritteuse zwischen dem klassischen Kaltzonenmodell (Kaltzonenfritteuse) und der etwas moderneren Heißluftfritteuse differenziert. Bei dem Klassiker bildet ein Korpus aus widerstandsfähigem und pflegeleichtem Edelstahl das Grundgerüst. In diesen wird das Öl, bei der Kaltzonenfritteuse zum Frittieren zwingend notwendig, großzügig hineingegeben. In den Korpus passt ein mitgelieferter Frittierkorb, in welchem schließlich die ausgewählten Lebensmittel landen und zubereitet werden. Dank dem am Korb befindlichen Griff, lässt sich dieser jederzeit innerhalb kürzester Zeit einführen und wieder herausnehmen, ohne in direkten Kontakt zu dem erhitzten Öl zu kommen. Für die notwendige Hitze sorgt schließlich der Heizkreislauf, welcher sich fest verankert in der Bodenplatte der Fritteuse befindet. Ältere Modelle nutzen einen Tauchsiedler, mittlerweile ist dieser in der Praxis aber wesentlich seltener geworden. Über Temperaturfühler kann die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Diese beziffert, wie stark das Öl erhitzt wird. Zeitgemäße Fritteusen nutzen eine maximale Obergrenze, wodurch das versehentliche Überhitzen des Öls verhindert wird. Sobald das Gerät angeschaltet und der Heizkreislauf in Gang gesetzt wurde, beginnt sich dieses Öl nun zu erhitzen, die im Korb befindlichen Speisen werden zubereitet. Die Heißluftfritteuse vertraut auf eine etwas andere Konstruktion. Sie ist nicht direkt als Weiterentwicklung der Kaltzonenfritteuse zu verstehen, sondern viel mehr als eine moderne Alternative. Öl wird in dieser nicht länger zwingend notwendig, das herkömmliche Fett wird durch das verbaute Heißluftgebläse vollständig ersetzt. Dieses befindet sich während des Betriebs in kontinuierlicher Zirkulation, um eine gleichmäßige Zubereitung der einzelnen Speisen zu garantieren. Das integrierte Heizelement arbeitet mit Halogen-Infrarot, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Vor- und Nachteile der beiden Fritteusenvarianten

Wer sich für den Kauf einer Fritteuse entscheidet, muss sich zwingend für eine der beiden Technologien entscheiden – eine Variante mit beiden Technologien zugleich existiert nicht. Welche Fritteuse das überlegene Modell ist, bleibt aber nach wie vor strittig. Die Vor- und Nachteile der Fritteusen variieren, weshalb im Folgenden eine Übersicht der Pros und Contras beider Optionen geliefert wird. Diese sollten Sie beim Kauf der Fritteuse stets im Hinterkopf zu behalten. Ein großer Vorteil der Kaltzonenfritteuse ist die schnelle Aufheizung der Fritteuse, vom Beginn des Prozesses bis hin zum Verzehr vergeht also wenig Zeit. Das Fett besitzt eine längere Standzeit, was oftmals mit einem satteren, kräftigeren Geschmack verbunden wird. Es wird zudem weniger Acrylamid freigesetzt. Der typische Geschmack von frischen Pommes lässt sich mit einer Kaltzonenfritteuse in der Regel also eher erreichen. Zwei Nachteile sind prägnant bei dieser Fritteuse. So gilt das Endprodukt aufgrund der hohen Menge an Fett als eher ungesund und besitzt eine hohe Zahl von Kalorien. Zudem muss viel Öl verwendet werden, was aus finanzieller Sicht zu berücksichtigen ist. Die Vor- und Nachteile der Heißluftfritteuse stehen in direktem Zusammenhang zu denen des Klassikers mit Kaltzonen. Die mit Heißluft betriebene Fritteuse erlaubt Einsparungen vom genutzten Öl zwischen 80 und 100 Prozent – je nach Modell und eigenen Präferenzen wird gar kein Öl benötigt. Das Endprodukt wird schonend bei rund 150 Grad Celsius Umluft zubereitet. Die fertigen Lebensmittel haben zudem, da wenig bis gar kein Fett benötigt wird, wesentlich weniger Kalorien, sie gelten folglich als “gesünder”. Nachteile sind insbesondere in der längeren Zubereitungszeit dieser Fritteuse zu suchen. Zudem sind diese Modelle aufgrund des konsequent genutzten Gebläses relativ laut. Pommes und Co werden von vielen Menschen als weniger geschmacksecht oder weniger intensiv wahrgenommen.

Pommes aus der Fritteuse

Pommes – Eine beliebte Beilage aus der Fritteuse

Individueller Kaufratgeber: Darauf sollten Sie beim Kauf der Fritteuse achten

Anhand der Vor- und Nachteile ergibt sich bereits ein guter Ansatz für die spätere Kaufentscheidung. Sie sollten sich überlegen, ob Sie lieber “geschmacksintensive” oder eher gesündere Speisen bevorzugen. Ihre eigene Verträglichkeit hinsichtlich größerer Mengen Fett spielt ebenfalls eine Rolle. Ist Ihr Magen etwas sensibler, dann kommt wahrscheinlich eher eine Heißluftfritteuse in Frage. Unabhängig der Unterscheidung zwischen den Techniken, spielen natürlich weitere allgemeine Faktoren in die Wahl der richtigen Fritteuse ein. So sollten Sie überlegen, wie viele Menschen im Haushalt mit der Fritteuse “bekocht” werden sollen. Wer nur gelegentlich eine kleine Portion Pommes zubereiten möchte oder in einem Single-Haushalt wohnt, ist mit einer Fritteuse mit einem maximalen Fassungsvermögen von rund 500 g gut beraten. Familien oder Menschen, die die Fritteuse regelmäßig einsetzen möchten, benötigen eine etwas größere Variante. Das Gerät sollte dann ein Frittiergutvolumen von rund 1,2 kg fassen können. Das gilt natürlich auch dann, wenn Sie häufiger für Gäste Speisen zubereiten. Eine Fritteuse selbst ist zudem überhaupt nicht notwendig, wenn sie uneingeschränkt auf klassische Gar- und Kochmethoden vertrauen. Dann verzichten Sie aber auch auf einige Speisen und den für eine Fritteuse typischen Geschmack. Ein Backofen kann Pommes Frites, Kroketten und Co nicht wirklich adäquat ersetzen. Wenn Sie sich eine Fritteuse anschaffen, sollten Sie noch einige individuelle Eigenschaften dieser analysieren. Darunter unter anderem, ob sie spülmaschinenfest ist, mitunter über mehrere Garzonen verfügt und ob diese vielleicht einen Timer für eine komfortablere Nutzung besitzt. Ob bei der jeweiligen Fritteuse derartige Extras und Eigenschaften vorzufinden sind, erfahren Sie immer in den genaueren Beschreibungen des Modells. Eine Heißluftfritteuse sollte zudem mindestens eine Leistung von 1.300 Watt ihr Eigen nennen. Eine Fritteuse die mit Fett arbeitet, muss sinnvoll die Füllmenge mit der bereitgestellten Leistung kombinieren. Bei Füllmengen von rund 4 Litern sollte die Fritteuse mindestens 2.000 Watt Leistung verzeichnen, selbst dann ist die Zeit beim Aufheizen des Öls aber noch eher lang bemessen. Kompaktere Modelle mit Füllmengen von einem bis zwei Litern sollten mindestens 1.800 Watt Leistung vorweisen. Unter einem Liter sind auch nur 800 Watt adäquat.

Testsieger, günstige Alternativen und Kaufempfehlungen im Fritteusen Test 2017

Anhand der hier genannten technischen Daten, Unterschiede, sowie der Vor- und Nachteile lässt sich bereits ein eindeutiges Bild einer Fritteuse zeichnen, die für Ihre Ansprüche bestens geeignet wäre. Hergestellt werden diese sowohl von renommierten Top-Marken als auch von eher günstigeren Herstellern. Die High-End-Fritteuse in der eigenen Küche ist demnach ebenso denkbar wie ein Modell für den kleinen Geldbeutel und ein begrenztes Budget.

Das Tefal YV 9601 Modell aus dem Hause Tefal gilt als vielfach genannter Testsieger. Hierbei handelt es sich um eine Heißluftfritteuse, welche sich für bis zu 6 Personen eignet und kaum Fett benötigt. Das Fassungsvermögen umfasst 1,5 kg. Das Gerät ist zum Beispiel bei Amazon für rund 169,- Euro zu haben, hier erhält das Produkt 4,5 Sterne bei mehr als 450 Rezensionen von Kunden. Garen ist auf zwei Ebenen möglich.

Ebenfalls von Tefal, ist das Modell FR8040 eine sehr gute Kaltzonenfritteuse, welche sich für bis zu 5 Personen eignet und eine Füllmenge von 3,2 Litern bei einem Fassungsvermögen von 1,2 kg verlangt. Das Gerät arbeitet mit 2.300 Watt, besitzt entgegen dem der 9601 Fritteuse aber keine Abschaltautomatik. Spülmaschinenfest und mit einem Timer sind beide ausgestattet. Für einen authentischen Pommes Geschmack, ist dieses Modell super geeignet. Im Amazon Shop ist es stark reduziert mitunter schon für rund 110,- Euro zu haben, die UVP beträgt 219,99 Euro. Die Fritteuse besitzt aktuell 4,5 Sterne bei mehr als 140 Rezensionen.

Für den kleinen Geldbeutel empfiehlt sich beispielsweise die Tristar FR 6935 Fritteuse, welche schon für rund 32 Euro zu haben. DeLonghi, eine der bekannteren Marken im Haushaltsbereich, bietet ihre Modelle für rund 60, Euro an, beispielsweise das F28.311.W1 Gerät. Die Kaltzonenfritteuse Clatronic FR 3587 ist bereits ab 33 Euro zu haben. Auch sie erhält gute Bewertungen, unter anderem von Amazon Kunden, die dem Produkt mehr als vier Sterne verleihen.