Elektroscooter Test 2017 – Die 4 besten E-Scooter im Test

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
E-Scooter Roller Original E-Flux Freeride PRO 1600 Watt 48 V EXCLUSIV EDITION mit Licht und Freilauf, Holztrittbrett
SXT SCOOTER Elektroroller SXT1000 Turbo
Takira Tank Type 1000TTX E-Scooter Cross, schwarz
Razor Elektroroller E300, grau
Modell E-Flux Freeride PRO 1600 SXT Turbo 1000 Takira Tank 1000TTX Razor E300
Bewertung
Testergebnis 1.2 1.7 2.0 1.5
Straßenzulassung
Führerschein benötigt
Gewicht 38 kg 41 kg 43 kg 25 kg
Leistung 1600 Watt 650 Watt eco / 1000 Watt 1000 Watt 300 Watt
Reichweite ca. 17 km 25 km eco/ 16 km ca. 20 km ca. 7 km
Beladung max. 118 kg 120 kg 115 kg 100 kg
Geschwindigkeit max. 55 km/h ca. 32 km/h max. 40 km/h max. 24 km/h
Akku 48 Volt 36 Volt 36 Volt 24 Volt
Ladezeit 6-8 h - ca. 6-8 h ca. 12 h
Sitz
Reifen 12 Zoll 11 Zoll 10 Zoll 10 Zoll
Bremse Scheiben Scheiben Scheiben rückwärts, manuell
Zündschloss
Schutzblech
Extra LED Lichtanlage Eco-Modus, Lichtanlage Stoßdämpfer, Federgabel -
Preis

589,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

558,95 €

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499,90 €

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Mobil dank Elektroscooter: Worauf Sie vor dem Kauf unbedingt achten sollten!


Moderne Tretroller werden in der heutigen Zeit als Scooter bezeichnet. Diese gibt es nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene und ermöglichen eine schnelle und elegante Mobilität. Mit dem Elektroscooter steht Ihnen eine weitere Option zur Verfügung. Denn der Elektroscooter bietet Ihnen die Vorteile eines herkömmlichen Scooters und erweitert diese deutlich. Dank der integrierten Batterien beziehungsweise aufgrund des Akkus und einer Antriebseinheit im Elektroscooter, müssen Sie sich bei der Fortbewegung deutlich weniger anstrengen. Somit können Sie mit Ihrem Elektroscooter merklich weitere Strecken zurücklegen. Elektroscooter gibt es sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten sollten und in welcher Preisspanne die Elektroscooter erhältlich sind.

Der Elektroscooter: Eine Definition

Der Elektroscooter ist eine Weiterentwicklung des klassischen Tretrollers. Der Elektroscooter wird unter anderem auch unter folgenden Begriffen verkauft und beworben: Elektro-TretrollerElektro-RollerElektrorollerElektroscooter oder E-Scooter. Grundsätzlich kann der Elektroscooter sowohl mit als auch ohne Sattel angeboten werden. Ein Scooter mit Sattel ist oftmals deutlich bequemer, aber bei weitem nicht so elegant und so einfach zu steuern wie ein Modell ohne Sattel. Der Elektroscooter muss zwar immer noch klassisch mit dem Fuß angeschoben werden, fährt anschließend allerdings aus eigener Kraft weiter. Somit können weitere Strecken mit dem Elektroscooter problemlos überwunden werden. Aus diesem Grund sind diese Geräte nicht nur bei Kindern äußerst beliebt, sondern auch bei Erwachsenen und Senioren, welche sich durch den elektrischen Antrieb deutlich einfacher fortbewegen können. Unterscheiden sollte man den Elektroscooter jedoch in jedem Fall vom Hoverboard, welches aktuell in Mode ist und dem Mini-Segway, welche beide ein deutlich stärkeres Balance-Gefühl benötigen und anders angetrieben werden.

Welche unterschiedlichen Formate gibt es?

Tretroller gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Während in diesem Bereich vor allem die Cityroller, das Kickboard, der Stunt-Roller und der Kinderroller vertreten sind werden nicht alle Modelle als Elektroscooter angeboten. Elektroscooter sind zumeist entweder klassische Cityroller oder Kinderroller, welche durch einen elektrischen Antrieb ergänzt werden. Doch selbst bei einer Beschränkung auf diese beiden Kategorien ist die Auswahl im Bereich der Elektroscooter enorm groß und für Laien oftmals verwirrend.

Elektroscooter, Hoverboard oder Mini-Segway?

Der Elektroscooter unterscheidet sich deutlich vom Hoverboard und dem Mini-Segway. Hoverboard und Mini-Segway werden nicht nur durch Gewichtsverlagerung gesteuert, sondern auch in ihrer Vorwärtsbewegung über die Körperhaltung und den Körperschwerpunkt bewegt. Dies ist zum einen sehr anstrengend, zum anderen erfordert diese Nutzung einiges an Übung. Mit einem E-Scooter hingegen kann man auch ohne viel Übung und ohne ein exzellentes Gleichgewichtsgefühl bereits nach kurzer Zeit sicher fahren, da hier die Lenkung durch den Lenker übernommen wird und nur das Gleichgewicht auf dem Roller gehalten werden muss. Somit ist der Elektroroller in vielen Belangen dem Hoverboard und dem Mini-Segway überlegen.

Darauf sollten Sie bei einem Elektroscooter-Kauf achten

Wie bei vielen anderen Geräten auch ist die Angebotspalette bei den Elektroscootern enorm groß. Dies macht es für Sie als Käufer enorm schwierig, schnell und einfach den passenden Scooter für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Sie können bereits ab einem Preis von 80 Euro einen nutzbaren E-Scooter finden, welcher auch von Erwachsenen problemlos genutzt werden kann. Doch je teurer die Geräte werden, umso leistungsstärker und oftmals sicherer werden diese. Aus diesem Grund sollten Sie vor dem Kauf auf verschiedene Merkmale besonders achten.

Die Stromversorgung

Elektroscooter werden sowohl mit Akku als auch mit Batterien angeboten. Während Sie die Batterien nach einer Fahrt einfach austauschen können, müssen Sie den Akku oftmals über einen langen Zeitraum laden. Der große Nachteil liegt vor allem in der geringen Akku- und Batteriekapazität. Die Hersteller haben sich hier auf keine einheitlichen Angaben einigen können. Einige Hersteller geben eine maximale Nutzungsdauer in Stunden, andere eine maximale Laufleistung in Kilometern an. Grundsätzlich müssen Sie bedenken: Je schneller Sie mit dem Elektroscooter unterwegs sind, umso größer ist der Stromverbrauch des Antriebs. Oftmals können Sie das Fahrzeug weniger als eine Stunde am Stück nutzen, ehe die Stromspeicher leer sind. Aus diesem Grund sind sie vor allem für kurze Strecken optimal geeignet.

Leistung und Höchstgeschwindigkeit

Die Leistung der Elektroscooter wird in Watt angegeben. Je höher die Watt-Zahl, umso höher auch die maximale Endgeschwindigkeit Scooter. Die Maximalgeschwindigkeit kann durchschnittlich zwischen 10 und 35 Kilometern pro Stunde liegen.

Eigengewicht und maximale Traglast

Aufgrund ihrer Konstruktion sind Elektroscooter relativ schwer. Einige Modelle wie beispielsweise der Razor Elektroroller E300 wiegen an die 25 Kilogramm und sind daher nur schwer zu transportieren. Viel wichtiger ist jedoch die maximale Traglast der Fahrzeuge. Modelle für Kinder sind oftmals auf eine maximale Traglast von 45 Kilogramm begrenzt. Hochwertige Elektroscooter für Erwachsene können zumeist mit einem Gewicht zwischen 100 und 120 Kilogramm belastet werden. Diese Grenzen sollten definitiv nicht überschritten werden, da die Sicherheit der Geräte nicht mehr gewährleistet werden kann.

Besonders wichtig! Die Betriebserlaubnis

Da Sie mit einem Elektroscooter am Straßenverkehr teilnehmen möchten und das Gerät die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 6 Kilometern pro Stunde überschreitet, muss der Elektroscooter über eine Betriebserlaubnis verfügen. Dies sollten Sie in jedem Fall vor dem Kauf prüfen. Mit Fahrzeugen ohne eine solche Betriebserlaubnis dürfen Sie nur auf Privatgrundstücken fahren und diese auf keinen Fall im Straßenverkehr benutzen. Darüber hinaus müssen Sie für den Betrieb eine Mofa-Prüfbescheinigung oder einen normalen Führerschein besitzen. Auch eine Haftpflichtversicherung ist für das Führen eines Elektroscooters im Straßenverkehr notwendig. Erreicht Ihr neues Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit über 20 Kilometern pro Stunde, so sind Sie verpflichtet beim Gebrauch einen Helm zu tragen. Auf Gehwegen dürfen Sie ihn ebenfalls nur nutzen, wenn der Scooter mit ausgeschaltetem Motor von Ihnen geschoben wird. Das Fahren auf dem Gehweg ist in jedem Fall untersagt.

Beliebte und bekannte Hersteller von Elektroscooter

ElektroscooterWenn Sie sich für einen Elektroscooter entscheiden, sollten Sie vor allem auf die Angebote der bekannten und beliebten Hersteller achten. Produzenten wie SXTVida XLRazorMACH1E-Flux und Nitro Motors sind ebenso beliebt wie der Hersteller Kymco. Je nach Modell und Ausführung können Sie Scooter selbstverständlich auch gebraucht erwerben. Allerdings haben Sie keine Garantie, wie mit dem Roller und seiner Antriebseinheit umgegangen wurde. Vor allem bei Fahrzeugen mit fest verbauten Akku sollten Sie sehr vorsichtig sein. Im Idealfall sollten Sie Ihren neuen Elektroscooter neu kaufen und somit von der Garantie der Hersteller profitieren. Denn wie auch bei anderen Fortbewegungsmitteln wie dem Hoverboard oder dem Mini-Segway ist eine solche Garantie von jedem bekannten Hersteller gegeben.

Große Preisspanne bei den Elektroscooter

Auch wenn die Preisspanne enorm hoch ist, so sollten Sie sich dennoch darauf einstellen, einen gewissen Mindestbetrag zu investieren. Vor allem die Testsieger im Bereich der E-Scooter sind nicht unbedingt günstig, zeichnen sich dafür aber auch durch eine sehr hohe Qualität und eine lange Lebensdauer aus. Im Gegensatz zum Hoverboard oder dem Mini-Segway müssen Sie für einen hochwertigen Elektroscooter wie den SXT Scooter SCT 1000 Turbo gute 300 Euro auf den Tisch legen. In einem ähnlichen Preisgefüge befindet sich der ebenfalls beliebte Razor E300.

Wenn Sie eine lange Laufleistung und eine hohe Sicherheit zu schätzen wissen, können Sie allerdings auch auf den E-Flux Freeride Pro 1600 Watt zurückgreifen. Dieser Elektroscooter ist für 590 Euro erhältlich und bietet einen enormen Fahrkomfort und eine hohe Sicherheit durch besonders breite Reifen, eine Beleuchtung und einen bequemen Sattel. Preislich sind nach oben kaum Grenzen gesetzt. Sie können problemlos auch einen vierstelligen Betrag für Ihr Fahrzeug ausgeben. Ob sich diese Investition lohnt ist wiederum ein anderer Aspekt. Wenn Sie allerdings stattdessen ein Mini-Segway bevorzugen, so können wir den Ninebot Segway-Roller Mini Pro empfehlen. Dieser ist mit knapp 700 Euro zwar nicht günstig, aber enorm leistungsstark. Beim Hoverboard hingegen hat vor allem der SXT Duo überzeugt, welcher mit einem Preis von 550 Euro nur wenig darunter liegt

Unsere Empfehlungen für jeden Geldbeutel

Wenn Sie beim Kauf sparen möchten, gibt es einige Modelle, die für weniger Geld ebenfalls viel Spaß bieten. “Der Revoluzzer” beispielsweise ist bereits ab 250 Euro erhältlich und bietet eine maximale Endgeschwindigkeit von satten 30 km/h. Für Kinder hingegen können Sie beruhigt auf den Electronic Star V8 E-Scooter zurückgreifen. Dieser ist mit 140 Euro angenehm günstig und dennoch leistungsstark genug, dass Ihre Kinder an diesem Elektroscooter viel Freude haben werden. Optimal, wenn Sie gemeinsam mit ihrer Familie mit den Scootern Ausflüge machen.

Fragen & Antworten zum Thema Elektroscooter

Was ist ein Elektroscooter?
Ein Elektroscooter ist eine Art Cityroller, der mit einem Motor ausgestattet ist. Unter diese Bezeichnung vielen ursprünglich drei- bis vierrädrige Gefährte, die vor allem von Menschen benutzt werden, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Mittlerweile zählen auch sehr schick designte Cityroller mit Motor oder auch Segways unter den Begriff Elektroscooter. Vor allem in der Tourismusbranche haben die Hersteller ihre Nische gefunden.

Wie funktioniert ein Elektroscooter?
Ein Elektroroller ist ein Roller, der nicht analog, sondern elektrisch funktioniert. Er ist deshalb mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet. Die Energieversorgung erhält der E-Scooter über eine Traktionsbatterie, die aus mehreren Akkumulatorzellen besteht. Die Schaltung ist meist eine Automatikschaltung. Aufgeladen werden die Akkus über das mitgelieferte Ladegerät, das wiederum einfach am Haushaltsstrom angeschlossen werden kann.

Welche Zielgruppe spricht der E-Scooter an?
Die Zielgruppe der E-Scooter ist von jedem Hersteller, je nach Ausführung, selbst definiert. Es gibt Modelle, die über einen Sitz verfügen und 3-4 Rädern. Diese Ausführungen sind auf die Zielgruppe älterer Menschen ausgerichtet, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Schicke designer E-Scooter hingegen haben entweder einen oder nur einen kleinen Sitz und ähneln einem Cityroller. Diese Modelle sind vor allem auf Berufspendler ausgelegt, die so bequem und schnell von A nach B kommen. Besonders praktisch sind die Elektroroller in der Stadt.

Was kostet ein Elektroscooter?
Je nach Geschwindigkeit, Ausstattung, Design und Reichweite des Akkus unterscheiden sich die Anschaffungskosten von Elektroscootern enorm. E-Scooter mit einer Reichweite von 15 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gibt es in der Preisklasse 500-800 Euro. Modelle mit einer Reichweite von 60km hingegen liegen zwischen 1200 und 1500 Euro. Es gilt die Faustregel: Je mehr Leistung der Akkus besitzt, desto mehr steigt der Preis.

Wo darf man mit einem Elektroscooter fahren?
Die Nutzung der Fahrzeuge ist seit einiger Zeit in der Deutschen Straßenverkehrsordnung geregelt. Im Privaten Bereich können die E-Scooter überall ohne Zulassung genutzt werden. Auf öffentlichem Raum sieht das ganz anders aus. E-Scooter werden je nach Bauart, Betriebsform und Leistung drei unterschiedlichen Gruppe zugeordnet: Fm/H 25, Leichtmofas oder Kleinkrafträdern. Aus diesem Grund besteht eine Zulassungs- und Versicherungspflicht. Helmpflicht besteht erst ab 20 km/h. Führerscheinpflichten gelten genau wie in den drei genannten Gruppen, denen E-Scootern zugeordnet werden.