Elektrorasenmäher Test 2017 – Die Top 5 im Test

Sie möchten Sommer, Frühling und Herbst gemeinsam mit Ihrer Familie und Ihren Freunden in einem gepflegten Garten genießen? Damit auch Ihr Rasen einen guten Eindruck macht und zu einem schönen grünen Teppich heranwachsen kann, sollten Sie ihn regelmäßig schneiden. Für die Rasenpflege empfiehlt sich ein qualitativ hochwertiger Elektrorasenmäher. Je nach Größe Ihrer Rasenfläche muss ein Rasenmäher einiges leisten. Beim Kauf sollten Sie deshalb auf bestimmte Aspekte achten.

In unserem Elektrorasenmäher Test 2017 geben wir Ihnen zuerst einen kleinen Überblick über den Elektrorasenmäher und verraten Ihnen, welche unterschiedlichen Arten es gibt. Danach erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines Elektrorasenmähers achten müssen, welche Vorteile und Besonderheiten dieses Gartengerät aufweist und welches Zubehör Sie sich eventuell anschaffen sollten. Darüber hinaus stellen wir die bekannten Elektrorasenmäher-Hersteller kurz vor. In unserem Elektrorasenmäher Test 2017 stellen wir zudem empfehlenswerte Modelle sowie mögliche Alternativen vor und beantworten alle wichtigen Fragen rund um das Thema Elektrorasenmäher.

Elektrorasenmäher Bestenliste 2017

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Gardena PowerMax 37 E Elektrorasenmäher
Einhell GE-EM 1233 Elektrorasenmäher
WOLF-Garten A 370 E Elektrorasenmäher
AL-KO 112858 Comfort 40 E Elektrorasenmäher
Bosch Rotak 43 Elektrorasenmäher
Modell Gardena PowerMax 37 E Einhell GE-EM 1233 WOLF-Garten A 370 E AL-KO 112858 Comfort 40 E Bosch Rotak 43
Bewertung
Testergebnis 1.4 1.9 1.9 2.2 2.0
Fangkorb 45 l 30 l 40 l 43 l 50 l
Leistung 1600 Watt 1250 Watt 1600 Watt 1400 Watt 6 Stufen, 20- 70 mm
Schnitthöhe 5 Stufen, 20 - 60 mm 5 Stufen, 20 - 60 cm 6 Stufen, 25 - 75 mm 6 Stufen, 28 - 68 mm 6 Stufen, 20- 70 mm
Schnittbreite 37 cm 33 cm 37 cm 40 cm 43 cm
Geräuschemission 81 dB 83 dB 86 dB 84 dB 80 dB
Gewicht 12 kg 11 kg 17 kg 19 kg 13 kg
Einklappbar
Griff verstellbar
Extra Weichkunststoffauflage am Griff, Fangkorb-Sichtfenster Füllstandanzeige Griff mit Softgrip, Mulchfunktion, Füllstandanzeige Mulchfunktion, Füllstandanzeige ergonomischer Griff
Preis

139,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

68,09 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

160,72 €

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134,95 €

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209,00 €

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Der Elektrorasenmäher: Ein kleiner Überblick

Eine Rasenfläche sollte in regelmäßigen Abständen geschnitten werden. Zum Kürzen Ihres Rasens können Sie unterschiedliche Gartengeräte wie zum Beispiel einen Elektrorasenmäher verwenden. Ist Ihre Rasenfläche nicht größer als 500 Quadratmeter, bietet sich, dies hat der Elektrorasenmäher Test 2017 gezeigt, diese Rasenmäherart sogar hervorragend an. Ein Elektrorasenmäher wird mit einem Motor angetrieben, mit dessen Hilfe die Messer zum Rotieren gebracht werden. Natürlich muss der Motor vermittels einer Energiequelle angetrieben werden. Ein Elektrorasenmäher wird entweder über ein Stromkabel an der Steckdose, d.h. also am Stromnetz, angeschlossen oder verfügt über einen Akku, der über das Stromnetz aufgeladen wird und dann für eine bestimmte Zeitdauer kabellos arbeitet.

Ein Elektrorasenmäher kann entsprechend nur dann benutzt werden, wenn eine Stromquelle in der Nähe ist. Hilfreich ist natürlich ein Verlängerungskabel, mit dessen Hilfe können Sie den Radius für die Arbeit mit dem Elektrorasenmäher vergrößern. Besitzt der Elektrorasenmäher keinen zusätzlichen Akku, kann er demnach nur betrieben werden, wenn eine Stromquelle zur Verfügung steht.
Grundsätzlich sind Elektrorasenmäher Gartengeräte, die relativ leise arbeiten, so dass Sie Ihre Nachbarn nicht stören und auch in Bezug auf ihre Wartung sowie den Unterhalt – vor allem im Vergleich zu Benzinrasenmähern – relativ preisgünstig sind und nicht viel Aufwand bedürfen.

Mann mäht Rasen mit einem Elektrorasenmäher

Welche Arten von Elektrorasenmähern gibt es?

Bevor Sie sich für den Kauf eines Elektrorasenmähers entscheiden, sollten Sie sich überlegen, welche Art von Elektrorasenmäher Sie erwerben möchten – denn wie unser Elektrorasenmäher Test 2017 zeigt, gibt es verschiedene.

Der elektrische Spindelmäher ohne Radantrieb

Eine gängige Elektrorasenmäher-Art ist der Spindelrasenmäher ohne Radantrieb. Meist handelt es sich bei Modellen dieser Art um kompakte, leichte Elektrorasenmäher, die nicht über einen eigenen Antrieb verfügen. Möchten Sie einen elektrischen Spindelmäher ohne Radantrieb erwerben, können Sie auf zahlreiche verschiedene Modelle von nahezu allen namhaften Herstellern zurückgreifen. Diese Art der Elektrorasenmäher ist in verschiedenen Schnittbreiten erhältlich. Da diese Elektrorasenmäher keinen eigenen Antrieb haben, müssen Sie manuell, also von Ihnen selbst, über die zu mähende Rasenspur geführt werden. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Elektrorasenmäher ohne Radantrieb über große Räder verfügt, denn dann können Sie mit ihm deutlich einfacher manövrieren. Auch wenn Ihr Rasen etwas höher seien sollte, ist das Mähen kein Problem.

In der Regel verfügen elektrische Spindelmäher ohne Radantrieb über eine Leistung zwischen 1.000 und 1.800 Watt und sind mit einem oder zwei Schneidemessern, die unterhalb des Chassis angesiedelt sind ausgestattet. Die meisten Modelle verfügen zudem über einen Grasauffangkorb.
Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dieser Art von Elektrorasenmähern um die Einstiegsklasse handelt, sind sie relativ preisgünstig und sowohl von namhaften Herstellern als auch im Discounter zu finden. Geeignet sind elektrische Spindelmäher ohne Radantrieb vorrangig für kleine Gärten bzw. Rasenflächen.

Die Vorteile dieser Elektrorasenmäher im Überblick:
– kompakt und leicht
– optimal geeignet für kleinere Rasenflächen
– vorteilhaft dank großer Rädern,
– meist relativ preisgünstig.

Die Nachteile dieser Elektrorasenmäher im Überblick:
– kein Radantrieb
– häufig nur eine schmale Schnittbreite
– meist schwergängig
– kabelgebunden
– in der Regel kein sehr leistungsstarker Motor

Elektrorasenmäher, Farbe: rot

Der elektrische Spindelmäher mit Radantrieb

Eine weitere Elektrorasenmäher-Art ist der Spindelmäher mit Radantrieb. Auch elektrische Spindelmäher die über einen Radantrieb verfügen, können Sie als unterschiedlichen Modelle erwerben. Bei dieser Art wird eine Achse des Rasenmähers über einen Elektromotor angetrieben. Entscheiden Sie sich für ein solches Modell, dass zudem große Räder besitzt, werden Sie beim schwergängigen Schieben hervorragend unterstützt. In der Regel verfügen Elektrorasenmäher mit Radantrieb eine größere Schnittbreite und eignen sich aus deshalb auch sehr gut für etwas größere Gärten bzw. Rasenflächen. Zudem ist diese Elektrorasenmähe-Art auch insgesamt etwas größer und verfügt über mehr Leistung, so dass Sie ohne Schwierigkeiten Rasenflächen von bis zu 1.000 Quadratmetern mähen können. Sowohl in Bezug auf den Aufbau als auch die Funktion unterscheiden sich elektrische Spindelmäher mit Radantrieb von elektrischen Spindelmähern ohne Radantrieb kaum.

Die Vorteile dieser Elektrorasenmäher im Überblick:
– einfache und leichtgängige Handhabung aufgrund des eigenen Vortriebs
– eignen sich auch für größere Rasenflächen
– vorteilhaft dank großer Rädern
– starke Motorleistung
– meist eine größere Schnittbreite

Die Nachteile dieser Elektrorasenmäher im Überblick:
– kabelgebunden
– in der Regel relativ teuer

Der elektrische Spindelmäher mit Mulchfunktion

Möchten Sie einen Elektrorasenmäher der Extraklasse erwerben, sollten Sie sich für einen elektrischen Spindelmäher mit Mulchfunktion entscheiden. Die meisten Modelle dieser Rasenmäherart verfügen über ein kreuzförmiges Doppelmesser. Dank dieses Messers wird der Rasenschnitt sehr klein gehäckselt und kann problemlos in einem Grasauffangbehälter bzw. Sack gesammelt werden. Der Rasenmulch kann dagegen auf der Oberfläche des Rasens als Dünger verbleiben. Elektrorasenmäher mit einer speziellen Mulchfunktion können Sie sowohl mit als auch ohne Radantrieb erwerben. Elektrische Spindelmäher mit Mulchfunktion gibt es in zahlreichen Schnittbreiten und mit differenten Motorleistungen.

Die Vorteile dieser Elektrorasenmäher im Überblick:
– Mulchfunktion
– wahlweise mit oder ohne Radantrieb erhältlich
– eignet sich auch für größere Rasenflächen
– vorteilhaft dank großer Rädern
– in der Regel gute Motorleistung
– in differenten Schnittbreiten erhältlich
– Die Nachteile dieser Elektrorasenmäher im Überblick:
– kabelgebunden
– meist relativ teuer

Der Akku-Rasenmäher

Eine besondere Art der Elektrorasenmäher sind die sogenannten Akku-Rasenmäher. Dem Namen entsprechend ist ein Akku-Rasenmäher nicht an ein Netzkabel gebunden, so dass sie flexibel eingesetzt werden können. Fast alle Modelle dieser Elektrorasenmäher-Art sind mit einem modernen und leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Allerdings erreichen sie dennoch nur eine Maximalleistung von etwa 90 bis 100 Watt. Aufgrund des Akkubetriebs ist natürlich auch die Laufzeit eines solchen Rasenmäher begrenzt. Aufgrund der ebenfalls dem Akkubetrieb geschuldeten niedrigen Motorleistung verfügen Akku-Rasenmäher in der Regel auch nur über eine geringe Schnittbreite. Somit eignen sich Akku-Rasenmäher vornehmlich für (sehr) kleine Rasenflächen. Vor dem Kauf eines Akku-Rasenmähers sollten Sie zudem bedenken, dass diese meist relativ teuer sind und teilweise mehr kosten als ein deutlich leistungsstärkerer kabelgebundener Elektrorasenmäher.
Aus unserem Elektrorasenmäher Test 2017 ist hervorgegangen, dass es sinnvoller ist, einen Elektrorasenmäher mit Kabel zu kaufen.

Die Vorteile dieser Rasenmäherart im Überblick:
– netzunabhängig
– wendig
– leicht und einfache Handhabung
– meist moderne Akku-Technik mit kurzer Ladezeit
– optimal geeignet für kleine Gärten

Die Nachteile dieser Rasenmäherart im Überblick:
– in der Regel schwacher Motor
– meist nur geringe Schnittbreite
– kurze Laufzeit
– in der Regel teuer
– bei höherem Gras meist Durchzugsschwierigkeiten

Der Rasenroboter

Eine weitere spezifische Art der Elektrorasenmäher ist der sogenannte elektrische Rasenroboter. Bei diesem handelt es sich um einen meist diskusförmigen, sehr flachen Rasenmäher, der vermittels eines Lithium-Ionen-Akkus angetrieben wird. Je nach Modell und Hersteller, mähen diese Elektrorasenmäher Ihren Garten automatisch. Die einfacheren Rasenroboter benötigen allerdings einen mithilfe eines Drahtes abgesteckten Rasenbereich zum Arbeiten. Vermittels dieser Grenze gelingt es dem Rasenroboter sich zu orientieren und automatisch zu mähen. Da in Rasenrobotern in der Regel nur ein sehr kleiner Auffangbehälter integriert ist, muss er zum Entleeren regelmäßig an eine vorab definierte Stelle fahren. Höherwertige und damit im Allgemeinen auch höherpreisige Modelle verfügen dagegen über eine Mulchfunktion. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei den Rasenrobotern um Akkugeräte handelt, ist die Laufzeit begrenzt und die Rasenmäher müssen häufig aufgeladen werden. Nichtsdestotrotz sind sie eine gute Hilfe für die Rasenpflege zwischendurch.

Die Vorteile eines Rasenroboters im Überblick:
– unabhängig vom Stromnetz
– wendig und leicht
– kurze Ladezeit dank moderner Akku-Technik
– automatisches Rasenmähen
– zeitsparend und praktisch
– Die Nachteile eines Rasenroboters im Überblick:
– meist nur geringe Schnittleistung
– Modelle ohne Mulchfunktion verfügen nur über einen kleinen Auffangbehälter
– kurze Laufzeit
– bei höherem Gras Durchzugsschwierigkeiten
– teils Begrenzungsdraht notwendig
– relativ teuer

Rasenroboter im Einsatz

Worauf Sie beim Online-Kauf achten sollten

Spielen Sie mit dem Gedanken sich einen Elektrorasenmäher zu kaufen, sollten Sie einige Aspekte beachten. In unserem Elektrorasenmäher Test 2017 erklären wir Ihnen, welche das sind:

Die Schnittbreite des Elektrorasenmähers

Möchten Sie einen Elektrorasenmäher kaufen, ist die Schnittbreite das wohl relevanteste Kaufkriterium. Der Grund hierfür ist zweifelsohne einleuchtend, denn mit steigender Schnittbreite verkürzt sich Ihre Arbeitszeit beim Rasenmähen, denn Sie müssen weniger Mähbahnen abfahren. Behalten Sie bei der Auswahl der richtigen Schnittbreite stets die Gesamtgröße und die Form der zu mähenden Rasenfläche im Blick. Ist diese nicht zu verwinkelt, so dass Sie mit einem Elektrorasenmäher alle Bereiche gut erreichen, ist ein Modell mit großer Schnittbreite eine ausgezeichnete Wahl. Anders gestaltet sich dies allerdings, wenn Sie einen verwinkelten und kleinen Garten besitzen, denn dann sollten Sie besser auf einen Elektrorasenmäher mit geringerer Schnittbreite zurückgreifen. Denn nur dann ist sichergestellt, dass Sie auch bequem in allen verwinkelten Bereichen Ihres Gartens mähen können oder zwischen den Blumen- und Pflanzenbeeten hindurch passen.

Handelt es sich um einen nicht verwinkelten Rasenbereich, können die folgenden Maße als Empfehlung dienen:
bis zu einer Rasenfläche von etwa 350 m²: Schnittbreite von rund 30 cm
bis zu einer Rasenfläche von etwa 800 m²: Schnittbreite von rund 40 cm
bis zu einer Rasenfläche von etwa bis 1.000 m²: Schnittbreite von rund 50 cm

Elektrorasenmäher mit einer Schnittbreite von mehr als 50 Zentimetern gibt es nur in Ausnahmefällen.

Die Schnitttiefe

In der Regel können alle modernen Elektrorasenmäher individuell auf eine bestimmte Schnitthöhe eingestellt werden und verfügen entsprechend über eine variable Schnitttiefe. Dabei kann die Schnitttiefe durch das Versetzen des kompletten Chassis – entweder nach unten oder aber nach oben – eingestellt werden. Im Allgemeinen wird die Schnitttiefe durch eine Höhenverstellung der Achsen eingestellt. Dabei können Sie dank eines Sichtfensters stets ablesen, auf welche Stufe der Elektrorasenmäher jeweils eingestellt ist. Beim Einstellen der Tiefe sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Achsen wieder richtig einrasten. In unserem Elektrorasenmäher Test 2017 hat sich gezeigt, dass es auch Modelle gibt, bei denen alle Räder abmontiert werden müssen, um die Schnitthöhenverstellung durchzuführen. Namhafte Elektrorasenmäher-Hersteller haben in ihre Geräte eine zentrale Schnitthöhenverstellung integriert, so dass Sie vermittels eines Hebels problemlos die gewünschte Schnitthöhe einstellen können.

Schneidemesser eines Elektrorasenmäher

Die Leistung

Weiter oben in unserem Elektrorasenmäher Test 2017 haben wir bereits erläutert, dass die Leistung eines Elektrorasenmähersin der Regel zwischen 1.400 und 1.800 Watt beträgt. Entscheiden Sie sich für ein Modell mit dieser Leistung, ist sichergestellt, dass auch dicht-gewachsener Rasen mit einer angemessenen Durchzugskraft gemäht wird. Je nachdem, wie groß die Rasenfläche ist, die Sie mähen möchten, können allerdings auch Elektrorasenmäher mit einer geringeren Leistung und kleinerer Schnittbreite absolut ausreichend sein. Entscheiden Sie sich für ein leistungsschwächeres Modell, ist es sinnvoll, den Rasen in regelmäßigen Abständen zu kürzen, denn auf diese Weise erleichtern Sie dem Elektrorasenmäher die Arbeit. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Elektrorasenmäher auf diese Weise seltener verstopft oder es zu einem Stau des Rasenschnittes kommt.

Die Bedienung

Ein weiteres Kaufkriterium ist die Bedienung bzw. Handhabung des Elektrorasenmähers, denn diese sollte so einfach wie möglich sein. Hochwertige Elektrorasenmäher punkten diesbezüglich durch einen höhenverstellbaren Holm, der auf die individuelle Körpergröße eingestellt werden kann. Hierdurch wird die Handhabung deutlich erleichtert.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in Bezug auf die Bedienung ist das Einschalten des Elektrorasenmähers. Unser Elektrorasenmäher Test 2017 hat gezeigt, dass alle Modelle über eine Sicherheitsschaltung verfügen, durch die ein ungewolltes Starten des Motors verhindert wird. Bei den meisten Elektrorasenmähern gilt es zunächst den Startknopf zu betätigen, durch den die Stromzufuhr eingeleitet wird. Zeitgleich muss ein Hebel gedrückt gehalten werden. Bei vielen Modellen befindet sich dieser Hebel an der Querstange des Holms. Halten Sie diesen Hebel gedrückt, arbeitet der Motor des Elektrorasenmähers. Den Startknopf müssen Sie natürlich nicht während der gesamten Arbeitszeit gedrückt halten.

Obschon es bezüglich dieser Handhabung von Hersteller zu Hersteller und Modell zu Modell Unterschiede gibt, kann grundsätzlich festgehalten werden, dass das Einschalten eines Elektromotors deutlich einfach ist als beispielsweise eines Benzinrasenmähers.
Beim Kauf sollten Sie zudem auf die Führung des Elektrokabels achten. Bei vielen Modellen wird es vom Motor entlang des Holmes geführt.

Mann überprüft Elektrorasenmäher

Man cutting grass in his yard with lawn mower.

Vorteile & Besonderheiten eines Elektrorasenmähers

Ein wesentlicher Vorteil von Elektrorasenmähern ist, dass sie im Vergleich zu Benzinrasenmähern deutlich leiser sind. Aus diesem Grund eignet sich ein Elektrorasenmäher hervorragend in Ballungsgebieten, in denen sich zahlreiche Gärten nebeneinander befinden, denn die Nachbarn werden weniger mit Lärm belästigt.

Empfehlenswert ist ein Elektrorasenmäher vor allem für kleinere bis mittelgroße Rasenflächen, für die ein Benzinrasenmäher meist etwas überdimensioniert wäre. Ein weiterer Vorteil ist, dass Elektrorasenmäher meist über eine kleinere und kompaktere Bauweise verfügen und leichter sind als Benzinrasenmäher. Aufgrund der Tatsache, dass diese Rasenmäherart mit Strom betrieben wird, besteht für das Rasenmähen selbst kein Zeitlimit, denn sofern eine Steckdose und damit Strom vorhanden ist, kann das Gartengerät betrieben werden. Hierdurch ergibt sich in der Regel ein Zeitvorteil, denn lästige Unterbrechungen, beispielsweise um den Akku aufzuladen oder Benzin nachzufüllen, fallen weg.

Zudem benötigen Elektrorasenmäher einen geringeren Pflegeaufwand und auch der Wartungsaufwand hält sich in Grenzen. So existiert kein Luftfilter, der sich mit Staubpartikel zusetzen könnte, der Ölstand muss nicht regelmäßig überprüft werden und auch ein Ölwechsel ist nicht notwendig. Und letztlich können die verschiedenen Elektrorasenmäher-Modelle – dies hat der Elektrorasenmäher Test 2017 gezeigt – in der Regel durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis punkten.

Alle Vorteile von Elektrorasenmähern im Überblick:
– einfache Handhabung
– kein Zeitlimit beim Rasenmähen
– relativ leise, d.h. kaum Lärmbelästigung
– optimal für kleine bis mittelgroße Rasenflächen geeignet
– geringer Wartungsaufwand,
– ebenfalls mit Mulchfunktion erhältlich,
– dank hoher Leistung wird eine gute Durchzugskraft garantiert
– meist sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis

Wie nahezu alle Gartengeräte weisen auch Elektrorasenmäher Nachteile auf. Der wohl größte Nachteil eines solchen Rasenmähers ist das Stromkabel. Vor allem wenn eine sehr große Rasenfläche, die möglicherweise auch noch verwinkelt ist, gemäht werden soll, erweist sich das Stromkabel als störend. Abhilfe in Bezug auf die durch das Kabel bedingte begrenzte Reichweite kann zumindest Teilweise durch ein Verlängerungskabel geschaffen werden.

Nützliches Zubehör eines Elektrorasenmähers

Im vorliegenden Elektrorasenmäher Test 2017 möchten wir Sie natürlich auch über nützliches Zubehör für einen Elektrorasenmäher informieren.

Auffangkorb des Elektrorasenmäher wird geleert

Ein Rasentrimmer oder eine Grasschere

In jedem Garten sind Rasenkanten oder Bereiche zu finden, in denen ein Elektrorasenmäher nur unter Schwierigkeiten verwendet werden kann. An diesen Stellen kann der Einsatz einer Grasschere oder eines Rasentrimmers hilfreich sein. Beide Gartenwerkzeuge ermöglichen es, die Rasenkanten sauber und sorgfältig zu beschneiden. Entscheiden Sie sich für einen einfachen Rasentrimmer, der lediglich für kleinere Arbeiten vorgesehen ist, können Sie diesen schon ab 20 Euro erwerben. Eine akkubetriebene Gartenschere kostet in etwa ebenso viel. Möchten Sie etwas mehr investieren, dann empfiehlt sich der Kauf eines Rasentrimmers oder einer elektrischen Gartenschere von einem bekannten Hersteller. Diese sind in der Regel bereits ab etwas 50 Euro zu haben.

Eine Kabeltrommel

In der Regel müssen zum Rasenmähen im Garten vom Hausstromanschluss einige Meter überbrückt werden. Möchten Sie einen Elektrorasenmäher kaufen, ist es zudem ratsam, wenn Sie sich eine Kabeltrommel zulegen. Im besten Fall sollte das Kabel eine Signalfarbe aufweisen, damit Sie es beim Rasenmähen nicht übersehen und aus Versehen durchtrennen.

Ein passendes Verlängerungskabel

Bei zahlreichen Elektrorasenmäher-Modellen ist lediglich ein Steckeranschluss vorhanden. An diesen Anschluss muss ein Verlängerungskabel angeschlossen werden, so dass der Elektrorasenmäher mit dem Hausstromanschluss oder aber einer Kabeltrommel verbunden werden kann. Auch in Bezug auf die Verlängerungsschnur sollten Sie sich für ein Kabel in Signalfarbe entscheiden.

Alle Top-Marken auf einen Blick

Elektrorasenmäher, Farbe: orange, grau

Einhell

Das deutsche Unternehmen Einhell wurde im Jahr 1964 als Einhell Germany AG gegründet und hat seinen Hauptsitz in Landau an der Isar. Einhell hat sich einerseits auf die Produktion von Werkzeugmaschinen und andererseits auf die Herstellung von Freizeit- und Gartenartikeln spezialisiert. Differenziert werden alle Produkte von Einhell in Bezug auf ihre Qualität: nämlich einerseits in die sogenannte rote Serie, die High-End-Produkte umfasst und für den professionellen Bereich bestimmt ist und in die etwas preisgünstigere sogenannte blaue Serie für den Privatgebrauch.

Dieser Einteilung entsprechend existieren auch zwei differente Elektrorasenmäher-Produktserien. Als Einstiegsmodelle gelten hierbei die Elektrorasenmäher der Einhell-BG-EM-Serie. Für den professionellen Bereich dagegen sind die Elektrorasenmäher der Einhell GC-EM-Serie bestimmt. Während die Einsteigermodelle im unteren bis mittleren Preissegment angesiedelt sind, bewegen sich die Profi-Elektrorasenmäher in der gehobenen Preisklasse.

Gardena

Das Unternehmen Gardena wurde im Jahr 1961 in Ulm gegründet. Zunächst produzierte Gardena Gartenutensilien unterschiedlicher Art wie zum Beispiel Gartenschläuche. Bekannt wurde das Unternehmen aufgrund des innovativen Gardena-Schlauch-Stecksystems, dass heutzutage aus deutschen Gärten nicht mehr wegzudenken ist. Überzeugen konnte Gardena zudem durch die Entwicklung einer sicheren Drehverbindung für Wechselaufsatzgeräte mit Stiel. Dank dieser Innovation kann der Gerätewechsel problemlos vollzogen werden. Neben den genannten Artikeln produziert Garden mittlerweile auch elektrische Gartengeräte wie zum Beispiel LaubsaugerLaubbläserRasenroboter sowie Heckenscheren und Elektrorasenmäher, so dass Hobby- und Profigärtner im breiten Produktsortiment von Gardena alle Utensilien, die zur Strauch-, Baum- und Rasenpflege benötigt werden, finden.

Gärtner mäht Rasen mit einem Elektrorasenmäher vor einem Bürogebäude

Bosch

Das deutsche Unternehmen Robert Bosch GmbH wurde bereits im Jahr 1886 gegründet und ist seitdem zu einem der größten und bedeutendsten Automobilzulieferer, einer führenden Größe in der Verpackungsindustrie sowie einem Globalplayer bei der Herstellung von Elektrowerkzeugen und Haushaltsgeräten avanciert. Somit kann Bosch auf eine erfolgreiche und lange Firmengeschichte zurückblicken. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Gerlingen. Bosch hat sich zu einem Mischkonzern entwickelt, der heute in zahlreiche Bereiche unterteilt ist.

Für diesen Elektrorasenmäher Test 2017 sind vor allem die innovativen Bosch-Gartengeräte interessant. Der Bereich Bosch Home and Garden offeriert neben Heckenscheren und Rasentrimmern auch Laubbläser, leistungsstarke KettensägenHäcksler und unterschiedliche Arten von Rasenmähern. Neben Rasenrobotern produziert Bosch auch akkubetriebene Rasenmäher und Elektrorasenmäher in vielen verschiedenen Ausführungen und Größen. Gemeinsam ist allen Bosch-Geräten die dunkelgrüne Gehäusefarbe sowie ein ansprechendes Design. Unterschiede gibt es jedoch in Bezug auf die Leistung der jeweiligen Geräte. Die Elektrorasenmäher der Rotak-Serie variieren in ihren Schnittbreiten und Motorleistungen. In Abhängigkeit des jeweiligen Modells sind Elektrorasenmäher von Bosch im mittleren bis gehobenen Preissegment angesiedelt.

Wolf Garten

Die US-amerikanische MTD-Gruppe vertreibt unter dem Markenlabel Wolf Garten verschiedene jedoch ausnahmslos hochwertige Gartenmaschinen und Gartenwerkzeuge. Ursprünglich wurde die Wolf Garten GmbH & Co. KG im Jahr 1922 gegründet, musste jedoch Insolvenz anmelden und wurde von der MTD-Gruppe 2009 übernommen. Unter dem Markennamen Wolf Garten werden neben manuellen Schneidwerkzeugen wie zum Beispiel Heckenscheren auch andere Gartenwerkzeuge wie BenzinrasenmäherAkku-Rasenmäher sowie Rasentraktoren und Elektrorasenmäher verkauft. Alle Wolf Garten Elektrorasenmäher überzeugen durch eine gute Verarbeitung, eine lange Lebensdauer und hochwertige Qualität. Elektrorasenmäher von Wolf Garten gibt es in allen Preisbereichen – natürlich stets in Abhängigkeit der jeweiligen Gerätemerkmale.

AL-KO

Die AL-KO Kober SE wurde im Jahr 1931 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Kötz. Bei AL-KO handelt es sich um ein global agierendes Technologieunternehmen, dessen Spezialgebiete die Lufttechnik und Fahrzeugtechnik sind. Zudem produziert AL-KO verschiedene Hobby- und Gartenartikel wie zum Beispiel Kettensägen, Heckenscheren, Holzscheren, aber auch Tauchpumpen, Holzspalter und differente Rasenmäher-Modelle. Das Sortiment von AL-KO reicht von traditionellen Benzinrasenmähern über Akku-Rasenmäher und Rasenroboter bis hin zu Elektrorasenmähern und Rasentraktoren. Die AL-KO Elektrorasenmäher überzeugen durch ein hochwertiges Stahlblechgehäuse sowie einen integrierten Fronttragegriff und ergonomisch geformte Holme. Je nachdem, um welches Modell es sich handelt, sind die Elektrorasenmäher von AL-KO im mittleren bis oberen Preissegment zu finden.

Beliebte Elektrorasenmäher Modelle & Alternativen

Der Bosch Rotak 43 Elektrorasenmäher
Der Elektrorasenmäher Test 2017 hat gezeigt, dass ein sehr empfehlenswertes Modell der Bosch Rotak 43 ist. Dieser Elektrorasenmäher kann mit einer Motorleistung von 1.800 Watt als das Highlight der Rotak-Serie bezeichnet werden. Punkten kann der Bosch Rotak 43 zudem dank seines innovativen Ergoflex-Systems, wodurch die Ermüdung beim Arbeiten deutlich später einsetzt. Zusätzlich integrierte Rasenkämme sorgen zudem dafür, dass auch entlang von Kanten und Mauern sauber gemäht werden kann.

Die Merkmale des Bosch Rotak 43 im Überblick:
– leichte Bedienung, entweder mit einer Hand oder mit zwei Händen
– zentrale Schnitthöhenverstellung
– sehr leicht
– kantentauglich
– Quickclick, d.h. werkzeuglose Montage der Mäher-Holme)
– LeafCollect, d.h. spezielles gezacktes Messer zum Zerkleinern und Aufsammeln von Blättern
– Motorleistung von 1800 Watt
Nachteil: keine Fangkorb-Füllstandsanzeige vorhanden

Der Gardena PowerMax 37 E Elektrorasenmäher
Bei dem Gardena PowerMax 37 E Elektrorasenmäher handelt es sich um ein sehr leistungsstarkes Gerät, das durch eine einfache Bedienung überzeugt und über eine Schnittbreite von 37 Zentimetern verfügt. Ideal geeignet ist der GardenaPowerMax 37 E Elektrorasenmäher für Rasenflächen von einer Größe bis zu 500 Quadratmetern.

Die Merkmale des Gardena PowerMax 37 E Elektrorasenmähers im Überblick:
– zentrale Schnitthöhenverstellung
– leistungsstarker Motor mit 1600 Watt
– Doppelter Start-/Stopp-Bügel
– komfortabler Tragegriff
– Mulchkit inklusive
– 5-fach verstellbarer Handgriff
Nachteil: keine optimale Kabelzugentlastung

Der Wolf Garten A 370 E Elektrorasenmäher
Einer der stärksten Elektrorasenmäher aus der sogenannten A-Serie von Wolf Garten ist der A 370 E. Dieses Gerät überzeugt durch eine sehr gute Verarbeitung, eine hohe Qualität und einen leistungsstarken 1.600 Watt Motor. Empfehlenswert ist dieses Modell vor allem für kleinere Rasenflächen von einer Große bis zu 350 Quadratmetern.

Die Merkmale des Wolf Garten A 370 Elektrorasenmähers im Überblick:
– patentierte Zugentlastung durch das innovative Flick-Flack-System
– zentrale Schnitthöhenverstellung
– leistungsstarker 1.600 Watt Motor
– klappbarer Bügelschalter
– komfortabler Tragegriff
– für ein besseres Verstauen ein abnehmbarer Führungsholm
Nachteil: die Bedienungsanleitung ist eher dürftig

Weitere laut Elektrorasenmäher Test 2017 empfehlenswerte Modelle:
AL-KO Comfort 40 E
Bosch Rotak 37
Einhell GE-EM 1233
WOLF-Garten A 340 E
Bosch ARM 34

Rasenroboter fährt an Hund vorbei

Alternativen zu einem Elektrorasenmäher
Der Benzin Rasenmäher
Sollten Sie über einen größeren Garten verfügen, ist ein Benzinrasenmäher zweifelsohne eine gute Alternative. Moderne Benzinrasenmäher punkten nicht nur durch ihre extrem starken Leistungen, sondern in Folge auch durch einen starken Durchzug, so dass mit ihnen auch bereits hoch gewachsenen Rasenflächen problemlos gemäht werden können.

Benzinrasenmäher haben den großen Vorteil, dass sie kabellos betrieben werden können und daher äußerst flexibel einsetzbar sind. Als Nachteile gelten dagegen, dass Benzinrasenmäher einen gewissen Geräuschpegel verursachen, d.h. nicht gerade leise sind, und in der Regel auch recht schwer. Verfügt das jeweilige Benzinrasenmäher-Modell über einen eigenen Radantrieb, kann natürlich einfacher bedient werden. Alles in allem sind Benzinrasenmäher – jeweils in Abhängigkeit des Einsatzzweckes – eine gute Alternative gegenüber Elektrorasenmähern.

Rasentraktor und Aufsitzmäher als Alternativen zum Elektrorasenmäher
Müssen größere Rasenflächen oder sogar Wiesen gemäht werden, kann dies nur mit einem Rasentraktor gelingen, denn mit einem herkömmlichen Rasenmäher – und zwar ganz gleich, ob mit Elektro- oder Benzinmotor – wäre dies enorm zeitaufwendig und anstrengend.
Aufgrund der hohen Anschaffungskosten für einen Rasentraktor werden diese Gartenmaschinen in der Regel erst ab einer Rasenfläche von 1.000 Quadratmetern und mehr empfohlen. Natürlich kann ein Rasentraktor auch auf kleineren Rasenflächen eingesetzt werden, nämlich dann, wenn Sie für die Rasenpflege nur sehr wenig Zeit haben. Empfehlenswert ist ein Rasentraktor oder ein Aufsitzmäher auch für Senioren, für die das Rasenmähen gerade in den Sommermonaten sonst sehr anstrengend werden kann.

Ob Sie sich für einen Aufsitzmäher oder einen Rasentraktor entscheiden, liegt natürlich ganz bei Ihnen. Obschon sich beide Modelle auf den ersten Blick nicht unterscheiden, differieren sie in Bezug auf die Position des Motors. Während sich der Motor bei einem Rasentraktor vor Sitz und Lenker befindet, ist er bei einem Aufsitzmäher unter dem Sitz des Fahrers positioniert. Entsprechend sind Aufsitzmäher etwas wendiger, also sehr gut geeignet, wenn Büsche oder Bäume etc. pp. umfahren werden müssen. Der Rasentraktor ist dagegen empfehlenswert, wenn die Rasenfläche über Unebenheiten oder sogar steile Hänge verfügt, denn er hat einen starken Antrieb. Allerdings gestaltet sich das Fahrverhalten von Rasentraktoren etwas schwieriger.

Die Vor- und Nachteile von Rasentraktoren und Aufsitzmähern im Überblick:
Rasentraktor
– sehr leistungsstark
– geringe Kippgefahr
– kann auch an steileren Hängen gut eingesetzt werden
– weniger wendig
– im Lenkverhalten schwieriger

Aufsitzmäher
– sehr wendig
– einfach zu lenken und zu fahren
– in der Regel günstiger in der Anschaffung als ein Rasentraktor
– bei unebenen Rasenflächen und steileren Hängen schlechteres Fahr- und Mähverhalten

Fragen & Antworten zum Thema Elektrorasenmäher

Ist es sinnvoll einen Elektrorasenmäher mit Radantrieb zu kaufen?
Durch einen Radantrieb wird die Bedienung des Elektrorasenmähers aufgrund des Vortriebs deutlich erleichtert. Sie müssen beim Schieben des Rasenmähers weitaus weniger Kraft aufwenden als bei einem Elektrorasenmäher ohne Radantrieb. Vielmehr gilt es den Rasenmäher nur in der Spur zu halten.

Ist die Radgröße von Relevanz?
Ja, denn umso größer die Räder des Elektrorasenmähers sind, desto leichter ist es, ihn zum Beispiel durch höheres Gras oder einen unebenen Gartenboden zu bewegen.

Gibt es Alternativen, um das häufige Entleeren des Gras-Fangkorbes zu vermeiden?
Es besteht die Möglichkeit beim Mähen einer größeren Rasenfläche in bestimmten Abständen separate Grasfangbehälter zu platzieren. Hierfür wurden zum Beispiel selbstaufstellende, aus Polyester bestehende Gartensäcke mit Federkern konzipiert, die bereits für wenig Geld käuflich erworben werden können. Dank dieser Körbe müssen Sie nicht jedes Mal den Grasfangkorb des Elektrorasenmähers zum weiter entfernt liegenden Kompost bringen.

Was passiert, wenn das Netzstromkabel überfahren und durchtrennet wird?
Natürlich kann es passieren, dass Sie im Eifer des Gefechts das Stromkabel mit dem Elektrorasenmäher überfahren und dabei durchtrennen. Geschieht dies, kommt es zwangsläufig zu einem Kurzschluss, so dass Sie alle Sicherungen überprüfen und das Stromkabel reparieren müssen. Beim Rasenmähen sollten Sie versuchen das neben dem Elektrorasenmäher verlaufende Kabel manuell immer so zu führen, dass es möglichst weit entfernt vom Mähwerk ist. Im Idealfall verwenden Sie ein Stromkabel in Signalfarbe.

Muss die Schnitthöhe in den Sommermonaten auf eine andere Stufe eingestellt werden?
Grundsätzlich sollten Sie Ihren Rasen in den heißen Sommermonaten nicht zu kurz mähen, denn längere Grashalme sorgen auch in der Nähe des Bodens dafür, dass etwas Schatten vorhanden ist. Auf diese Weise kann die restliche Feuchtigkeit länger im Wurzelwerk verbleiben. Ist der Rasen sehr kurz gemäht, führt dies dazu, dass er austrocknet. Erkennen können Sie dies daran, dass der Rasen bräunliche oder Helle Verfärbungen aufweist.