Elektrogrill Test 2017 – Die Top 5 im Test

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Weber Q 2400 Elektrogrill
Outdoorchef CITY 420 E Elektrogrill
Medion MD 16235 Elektrogrill
Severin PG 2792 Elektrogrill
Steba VG 400 Elektrogrill
Modell Weber Q 2400 Outdoorchef CITY 420 E Medion MD 16235 Severin PG 2792 Steba VG 400
Bewertung
Testergebnis 1.5 1.7 2.1 2.5 2.0
Art Standgrill Stand-/Kugelgrill Stand- und Tischgrill Standgrill Stand-/Kugelgrill
Material Porzellanemaillierter Guss-Grillrost Porzellanemaillierter Guss-Grillrost Alu Grillplatte verchromter Grillrost keramikbeschichtete Grillplatte
Leistung 2200 W 2000 W 1400 - 1600 W 2500 W 2200 W
Grillfläche 54 x 39 cm ⌀ 39,5 cm 44 x 33 cm 41 x 26 cm ⌀ 53,5 cm
wassergefüllte Grillwanne
Temperaturregler
Kontrollleuchte
Spülmaschinenfest
Antihaftbeschichtung
Fettablauf
Preis

649,97 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

162,49 €

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100,48 €

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64,99 €

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235,78 €

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Das Wichtigste auf einen Blick

Was gibt es Schöneres, als sich nach Feierabend mit einer Flasche Bier auf die Terrasse zu setzen, während am Elektrogrill bereits die ersten Steaks brutzeln? Oder auf einer Gartenparty den Gästen Schweinerippchen, Maiskolben und Kartoffeln im Speckmantel zu servieren, die schonend und umweltfreundlich auf dem elektrisch erhitzten Rost gegart wurden? Das Zubereiten von Fleisch, Fisch, Gemüse und verschiedenster anderer Spezialitäten auf einem Elektrogrill entwickelt sich immer mehr zum Lifestyle-Trend und ist ein Zeichen für bewusstes, nachhaltiges Kochen und für eine vitale, gesunde Lebensweise. Da die individuellen Ansprüche an einen Elektrogrill sehr unterschiedlich sind, sollten Sie sich vor der Anschaffung Gedanken zu Häufigkeit und Art der Verwendung machen und dann das Modell auswählen, das am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Mit dem folgenden großen Elektrogrill Test 2017 verschaffen wir Ihnen einen gut strukturierten Überblick, geben Ihnen wertvolle Tipps an die Hand und beantworten außerdem die wichtigsten Fragen zum Thema Elektrogrill.

Der Elektrogrill: Ein kleiner Überblick

Als Elektrogrill werden thermische Geräte bezeichnet, die man zum schonenden und gesunden Braten von Speisen mittels elektrischer Wärmestrahlung benutzt. Mit dem Aufkommen der ersten Elektrogeräte zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde auch er erste Elektrogrill präsentiert, der allerdings erst einmal große Skepsis hervorrief und das Herz der Hausfrauen anfänglich nur zögerlich eroberte. Damals wurden zum Erhitzen der Auflageflächen allerdings noch Glühdrähte verwendet. Erst ab den 1960er Jahren, als die Geräte bereits wesentlich robuster gebaut und damit auch wesentlich leistungsfähiger wurden, begann sich der Elektrogrill zunehmend großer Beliebtheit zu erfreuen.

Die Vorteile des Allroundtalents liegen laut Elektrogrill Test 2017 auf der Hand: Der Elektrogrill ist schnell jederzeit einsatzbereit – ob im Garten, in der Küche oder im Urlaub. Die Zubereitung der Steaks, Würstchen, Spieße und Gemüsestücke erfolgt wesentlich schonender, und damit gesünder, als beispielsweise auf dem konventionellen Holzkohlegrill. Fast jeder Elektrogrill kann zerlegt und damit ganz einfach gereinigt werden, fast alle Teile sind Spülmaschinen tauglich.

Jeder Elektrogrill, egal, für welches Gerät Sie sich letztlich entscheiden, besteht aus den gleichen Komponenten: Gehäuse, Grillfläche, Heizelement, Fettauffangbehälter und Kabel für die Stromversorgung. Weiteres Zubehör und Extras werden weiter unten im Elektrogrill Test 2017 noch besprochen. Bei der Benutzung wird der elektrische Strom über eine Heizspirale im Elektrogrill in Wärme umgewandelt. Die Fleischstücke, Würstchen, Spieße und anderes Grillgut befinden sich für eine optimale Zubereitung auf einer Platte oder einem Rost, die bzw. der über der Heizspirale positioniert ist. Mithilfe eines Reglers werden der Strom und damit auch die Wärmezufuhr reguliert, wodurch das Grillgut schnell oder langsam, je nach Art des Lebensmittels oder persönlichem Geschmack, gebraten wird.

Grillabend auf der Terrasse

Welche Arten von Elektrogrills gibt es?

Was hat der eine Elektrogrill zu bieten, was der andere nicht leisten kann? Welche Unterscheidungsmerkmale gibt es bei den verschiedenen Modellen und Ausführungen, und worauf sollte beim Kauf geachtet werden? Fragen, die der Elektrogrill Test 2017 für Sie beantwortet. Egal ob professioneller Partygriller, leidenschaftlicher Gelegenheitsgriller oder ambitionierter Laiengriller – die Wahl des richtigen Geräts beim Neukauf ist nie einfach.

Besonders wichtig für einen sinnvollen und zielführenden Vergleich sind Art, Größe und Leistung. Anhand dieser Kriterien können Sie am besten entscheiden, welcher Elektrogrill am besten zu Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Gartenfesten passt. Eine der wichtigsten Fragen, die Sie vor dem Kauf zu beantworten haben, ist, ob Sie lieber eine Grillplatte (auf dem Teflon bleibt nichts kleben und es ist leicht zu reinigen) oder einen Grillrost (charakteristisches Muster und mehr “Grillfeeling”) mögen.

Die zweite Frage, die sich allerdings nur beim Erwerb des Standgrills stellt, ist: mit oder ohne Deckel? Die Vorteile werden weiter unten im Elektrogrill Test 2017 noch beantwortet. Danach geht es auch schon weiter: Grob unterschieden werden die Geräte in Tisch– und Standgrills, wobei der Elektrogrill ohne Gestell eher für den Gebrauch in der Küche oder auf dem kleinen Balkon, der Elektrogrill mit Gestell ausschließlich für den Einsatz auf der Terrasse oder im Garten gedacht ist.

Beim Elektrogrill für den Tisch, rechteckig oder oval, reichen die Preise von ca. 20 bis etwa 100 Euro und die Leistung von 1.800 bis 2.200 Watt. Die kleinste Grillfläche beträgt dabei 35,5 x 25, die größte 40 x 29 Zentimeter. Alle Modelle verfügen über einen Thermostat, heben fast ausschließlich Platten, das Zubehör variiert. Der Elektrogrill für den standfesten Einsatz, ebenfalls in rechteckig oder oval erhältlich, kostet zwischen 50 und 550 Euro. Das stärkste Gerät leistet satte 2.600 Watt. Die Auflagefläche für Fleisch, Würstel & Co. beträgt von 37 x 23 bis 55 x 41 Zentimeter. Fast jeder Elektrogrill dieser Art hat einen Grillrost und bietet ausreichend Zubehör. Einige Standgrills lassen sich auch als Tischgrill verwenden.

Worauf ich beim Online-Kauf achten sollte

Es muss nicht unbedingt immer der teuerste Elektrogrill sein, wenn Sie das Gerät vielleicht nur zwei Mal im Jahr aus dem Keller holen: wenn Sie Freunde auf ein Gartenfest einladen und mit der Familie Ihren Geburtstag feiern. Wie beim Kauf jedes anderen Produkts auch, kommt aus den Verwendungszweck und die Häufigkeit des Einsatzes an – und natürlich auf das dafür vorgesehene Budget. Der große Elektrogrill Test 2017 empfiehlt, sich vor den Online-Kauf folgende fünf Fragen zu stellen:

Wie oft soll der Elektrogrill zum Einsatz kommen und wie viele Personen sollen auf dem Grillevent mit Essen versorgt werden?
Was soll auf dem Gerät zubereitet werden?
Wie viel Platz steht für den Elektrogrill während der Verwendung zur Verfügung?
Wie viel Zeit für die Zubereitung der Speisen und für die anschließende Reinigung ist man bereit, zu investieren?
Wie viel darf der Elektrogrill maximal kosten?

Generell gilt: Wenn Sie zu den Menschen zählen, die in der warmen Jahreszeit nach Feierabend und am Wochenende daheim gar nicht schnell genug ins Freie kommen können und als Partylöwe gerne Gartenfeste veranstalten, benötigen Sie einen guten Standgrill. Auch den Personen, die gerne richtig dicke Steaks auf den Rost schmeißen, rät der große Elektrogrill Test 2017 vom Erwerb eines kostengünstigen Tischgrills ab. Ebenso ist ein etwas teureres Gerät empfehlenswert, wobei es in diesem Fall kein Standgerät sein muss, wenn Sie zu jeder Zeit im Jahr mehrmals pro Woche Gegrilltes essen möchten. Billige Modelle sind ausschließlich jenen Personen zu empfehlen, die nur hin und wieder ein saftiges Stück Fleisch auf die Platte oder den Rost werfen und sich mit diesem seltenen Erlebnis zufrieden geben.

Im Allgemeinen ist darauf zu achten, dass der Elektrogrill, der im Freien verwendet werden soll, über einen sicheren Stand und eine Abdeckhaube verfügt. Darüber hinaus sollte die Heizspirale verdeckt und die Leistung an die jeweiligen Anforderungen angepasst sein. Lässt sich nicht ausreichend Hitze erzeugen, gart das Fleisch sehr lange, wird außen nicht schön kross und irgendwann zäh wie eine Schuhsohle. Genügend Power sollte das “Stromfeuer” also schon haben – der große Elektrogrill Test 2017 empfiehlt ein Gerät mit mindestens 2.000 Watt. Fast immer sinnvoll ist ein regelbarer Thermostat, um die verschiedensten Speisen mit unterschiedlicher Hitzezufuhr richtig zubereiten zu können. Außerdem sollte der Elektrogrill über eine Auffangschale für abtropfendes Fett verfügen – so raucht das Gerät fast gar nicht und lässt sich außerdem leichter reinigen.

Grillparty, Grillgut auf Elektrogrill

Vorteile & Besonderheiten von einem Elektrogrill

– Die Hitze kommt aus der Steckdose – somit ist die Energiezufuhr sauber und fast überall verfügbar (auch auf nahezu jedem Campingplatz in Mitteleuropa).
– Der Elektrogrill ist schnell überall einsetzbar, sein Einsatz benötigt keine lange Vorbereitung. Und sollte einmal das Wetter nicht mitspielen, kann die Party samt geplanter Grillerei in die Wohnung verlegt werden (mit Tischgrill, wobei sich fast jeder Standgrill zum Tischgrill umfunktionieren lässt).
– Es muss kein Vorrat von Kohle oder Gasflaschen angelegt werden.
– Es ist kein langwieriges “Vorglühen” notwendig. Anders als beispielsweise beim Holzkohlegrill, lässt sich die Wärmezufuhr regeln, weshalb verschiedene Speisen individuell zubereitet werden können.
– Es entsteht kein stinkender Qualm – somit werden weder die Nachbarn belästigt, noch müssen nach dem Grillen sofort die Klamotten in die Waschmaschine gesteckt werden.
– Die Zubereitung von Fleisch, Würstchen & Co. ist schonend, gesund und nahrhaft. Fett tropft in eine Wasserschale, über die jeder etwas bessere Elektrogrill verfügt, und kommt nicht mit heißer Glut in Berührung. So können auch keine schädlichen Dämpfe aufsteigen und in die Speisen eindringen – das Essen bleibt sozusagen sauber.
– Dank der meist stufenlos einstellbaren Hitze kann bei vielen Geräten die Temperatur so weit minimiert werden, dass die Grillplatte nur noch eine warmhaltende Funktion erfüllt.
– Sollte der Elektrogrill aus irgendeinem Grund umfallen, besteht keine Brandgefahr, weil es kein offenes Feuer gibt.
– Tischgrills sind meist sehr klein und kompakt, eigenen sich daher auch für den Einsatz auf einem ganz kleinen Balkon oder für die Mitnahme auf einen Ausflug oder in den Urlaub. Durch das fehlende Gestell lassen sich diese Geräte sogar in einer Mini-Küche verstauen.
– Standgrills sind stabil, befinden sich ohne Zusatzmöbel auf einer angenehmen Arbeitshöhe und verfügen über praktische Ablageflächen für das Grillbesteck, Tiegel mit Gewürzen oder diverse Zutaten.
– Nach der Verwendung muss nicht erst beispielsweise eine Glut gelöscht und Kohle entsorgt werden.
– Die Reinigung dieser Geräte ist ganz einfach – fast jeder Elektrogrill kann zerlegt und auf diese Weise leicht geputzt werden, wobei die beschichteten Einzelteile größtenteils sogar spülmaschinenfest sind. Es gilt: Eine Platte ist noch einfacher von den Bratrückständen zu befreien, als ein Rost.
– Ein Elektrogrill ist in der Regel zusammenklappbar und kann somit platzsparend verstaut werden.
– Last, but not least: Ein Elektrogrill ist in der Regel günstiger in der Anschaffung und Verwendung, als jedes andere Gerät.

Nützliches Zubehör

Der große Elektrogrill Test 2017 rät: Beim Erwerb sollten Sie sich überlegen, über welches Zubehör der Elektrogrill Ihrer Wahl verfügen soll bzw. wie viel Geld Sie noch in sinnvolle Begleitartikel investieren. Folgende Dinge sollten Sie unbedingt besitzen, wenn Sie vorhaben, den Elektrogrill öfter als einmal pro Jahr anzuwerfen:

Sollte Ihr Elektrogrill über eine Platte oder einen Rost verfügen, empfiehlt sich der Kauf des jeweils anderen Stücks. Die glatten Flächen eignen sich nämlich besser zum Braten von Meeresfrüchten, Fisch und Beilagen wie Zwiebelringe, die Stäbe hingegen für die Auflage von großen Fleischstücken. Ein Deckel sorgt im Freien dafür, dass keine Tiere, Blätter oder Schmutzpartikel auf Ihrem Essen landen. Darüber hinaus kann damit “indirekt” gegrillt werden: heikles Fleisch, wie beispielsweise Hähnchen, kann schonend von allen Seiten gegart werden, ohne es drehen und wenden zu müssen. Wie in einem Backofen bleibt die Hitze innerhalb des Deckels, wodurch auch große Fleischstücke oder ein ganzes Hähnchen gegrillt werden können. Der Wetterschutz, beispielsweise in Form einer Abdeckhaube, bewahrt den Elektrogrill im Ruhezustand vor ungünstigen Witterungsverhältnissen und Umwelteinflüssen.

Ein Zusatz- bzw. Verlängerungskabel sorgt für mehr Flexibilität beim Grillen. Sollte es nicht standardmäßig beim Elektrogrill Ihrer Wahl mit dabei sein, kann ein Untergestell zugekauft werden. In manchen Fällen ist es möglich, dem Elektrogrill einen Fettauffangbehälter hinzuzufügen, sollte das von Ihnen gewünschte Modell keinen beinhalten. Die Schale fängt den abtropfenden Saft von Fleisch, Fisch oder Gemüse bzw. das Fett des Grillguts auf. Gute Dienste leisten dem Profi bei der Zubereitung spezieller Gerichte ein Thermostat zur Temperaturregulierung – der kann ebenfalls separat gekauft und montiert werden, so er am Elektrogrill Ihrer Wahl nicht bereits installiert ist.

Ebenso nützlich für die Zubereitung schmackhaften Grillguts ist das Grillthermometer. Mit diesem Zubehör können Sie die Kerntemperatur eines Fleischstücks exakt ermitteln und so Ihren Gästen das Steak auf Wunsch rare, medium oder well done servieren. Ein ganz spezieller Tipp vom großen Elektrogrill Test 2017: das Hitzeschild! Dieses Stück Blech bzw. Edelstahl schirmt die Hitze gekonnt ab und ermöglicht auf einfachem Weg eine indirekte Zubereitung der Speisen. Dieses Utensil wird vor allem dann verwendet, wenn die Montage eines Deckels auf dem Elektrogrill nicht möglich ist.

Gegrillte Forelle

Die richtige Reinigung und Pflege

Mit einem Elektrogrill können Sie das ganze Jahr über Speisen zubereiten. Das funktioniert nahezu rauchfrei auch in der Küche oder im Urlaub sogar auf dem Hotelzimmer. Doch wie bei allen Kochutensilien kommt nach dem Vergnügen das Putzen – auch beim Elektrogrill. Auf der Platte bzw. dem Rost bleibt fast immer eine Kruste aus verbrannten Flüssigkeiten wie Marinade, Saft und Fett zurück, die hartnäckig am Material klebt. Ebenso setzt sich im Auffangbehälter Fett ab, wie auch durch Herumspritzen beim Krossbraten auf dem gesamten Gerät. Selbst wenn das Reinigen einfacher ist, als beispielsweise beim Holzkohlengrill, benötigt es dennoch Zeit, Sorgfalt, die richtige Technik und ein gutes Mittel, um den Elektrogrill wieder auf einen hygienisch einwandfreien Standard sowie zum Strahlen zu bringen. Ebenso sollte das Gerät ordentlich gepflegt werden, damit es auch bei häufiger Verwendung lange hält und kulinarische Hochgenüsse zaubert.

Tipps für eine effiziente Reinigung

Sie sollten den Elektrogrill spätestens am Tag nach dem Einsatz reinigen, so der Elektrogrill Test 2017, sollten Sie direkt nach der Grillsession zu müde für eine ausführliche Säuberung sein.
Bevor Sie mit dem Putzen beginnen, stellen Sie sicher, dass der Netzstecker gezogen ist, sonst kann es bei der Verwendung von Wasser zu einem Kurzschluss kommen. Der Elektrogrill sollte vollständig ausgekühlt sein, wenn Sie mit der Säuberung beginnen. Zuvor stellen Sie das Gerät auf die höchste Stufe, damit die Rückstände der zubereiteten Lebensmittel ausbrennen können – sie sind dann einfacher zu entfernen. Je nach Modell verfügt der Elektrogrill über eine Fettauffangschale, die immer zuerst gereinigt werden sollte.

Das Gehäuse des Elektrogrills wird mit einem handelsüblichen Schwamm (ohne Scheuerbestandteile aus Stahl, Keramik oder hartem Plastik) oder einem Tuch und etwas Spülmittel gereinigt. Verwenden Sie keine aggressiven Chemikalien oder harten Bürsten, rät der Elektrogrill Test 2017. Die Fettauffangschale spülen Sie unter fließendem Wasser mit Spülmittel aus. Sie können diese aber auch in die Geschirrspülmaschine stellen (Bitte zuvor die Gebrauchsanweisung Ihres Geräts lesen!)

Achten Sie schon beim Kauf darauf, dass Ihr Elektrogrill über beschichtete Einzelteile verfügt, da diese einfacher zu säubern sind. Sowohl Platte als auch Rost sind üblicherweise spülmaschinenfest. Sind die Rückstände besonders hartnäckig, weichen Sie das Teil über Nacht in Seifenwasser ein. Achtung: Die Heizelemente sind empfindlich! Kratzen Sie Rückstände vom Grillen vorsichtig ab, verwenden Sie dabei eine Holzspachtel und ein feuchtes Tuch, aber kein Putzmittel. Nicht unter fließendes Wasser halten oder in die Geschirrspülmaschine stellen! Allerdings lassen sich an dieser Stelle dauerhafte Verschmutzungen nur selten vermeiden, da sich die herab tropfenden Flüssigkeiten einbrennen. Wenn Sie den eingebrannten Resten am Elektrogrill gar nicht Herr werden, können Sie zu alten Tricks und vielfach erprobten Hausmitteln greifen: verschmutzte Teile über Nacht in nasses Zeitungspapier wickeln und am Folgetag sanft abbürsten, Kaffeesatz oder Waschsoda ins Spülwasser geben.

Hilft gar nichts mehr, rücken Sie der Verschmutzung mit Backofenreiniger zu Leibe: Teile (NICHT das Heizelement!) einsprühen und nach ein paar Stunden Einwirkzeit feucht abwischen. Erst danach abspülen (und das sorgfältig, damit Ihr Fleisch beim nächsten Grillen nicht nach Chemie schmeckt).
Nach dem Reinigen oder auch zwischendurch pflegen Sie den Elektrogrill mit ein wenig Speiseöl: ein paar Tropfen auf ein weiches Tuch geben und damit über die Einzelteile wischen, danach polieren.
Säubern Sie auch hin und wieder die Deckelinnenseite, da sich dort nach einiger Zeit Fettdunst ansammelt und absetzt.

Vorbeugen = Pflegen

Schützen Sie Ihren Elektrogrill im Freien unbedingt mit einer Abdeckung vor Feuchtigkeit, Flugsand und Flugrost. Tipp vom Elektrogrill Test 2017: Platzieren Sie Ihren Elektrogrill an einer Stelle, wo der Wind ihn nicht umwerfen kann. Verzichten Sie auf zu viel Marinade – tupfen Sie das Grillgut unbedingt mit einem Papiertuch ab, bevor Sie es auf die Platte oder den Rost legen. Besonders starke Verschmutzungen rufen zucker- und honighaltige Marinaden hervor. Tragen Sie diese daher unbedingt erst gegen Ende des Garvorgangs auf. Sollten die Teile Ihres Geräts nicht beschichtet sein, können Sie Antihaft-Spray verwenden – das erleichtert die Säuberung nach dem Grillen ungemein!

Alle Top-Marken auf einen Blick

Weber

Der Name Weber ist jedem Fan selbst gegrillter Leckereien ein Begriff – er steht für Premiumgeräte im Bereich Elektrogrill, die sich durch höchsten Komfort in der Handhabung, maximale Leistungsfähigkeit und beste Grillqualität auszeichnen. Das Unternehmen zelebriert seit 1952, als George Stephen in Chicago aus einer Schiffsboje den Kugelgrill erfunden hat, das perfekte Grillergebnis und entwickelt sein Know how Tag für Tag weiter. Laut Elektrogrill Test 2017 ist jeder Elektrogrill von Weber qualitativ hochwertig verarbeitet und pflegeleicht. In Sachen Elektrogrill gilt die Q-Serie (Tisch- und Standgrill) dieses Herstellers zu den besten Produkten, die auf dem Markt zu haben sind. Die Geräte bestehen aus pflegeleichtem Gussrost und verfügen über eine langlebige Glasfaserverstärkung, ihre Leistung beträgt 2.200 Watt.

Outdoorchef

Auch mit jedem Elektrogrill von Outdoorchef holen Sie sich ein erstklassiges Produkt ins Haus. Diese Geräte mit dem Design des klassischen Kugelgrills zeichnen sich durch eine hervorragende Güte aus. Als Mike Lingwood vor etwa zwanzig Jahren den innovativen Gas-Kugelgrill erfand, träumte er von einer abwechslungsreichen und zugleich gesunden Barbecue-Kultur mit einzigartigen Geschmacks-Erlebnissen. Der gasbetriebene Kugelgrill wurde zum Welterfolg, und dank weiterer Innovationen wie dem Schutzschild gegen Fettflammenbrand zählt das Unternehmen zu den erfolgreichsten auf dem Markt. Unter den Produkten besonders hervorzuheben sind, so der Elektrogrill Test 2017, der Standgrill/Kugelgrill City 420 E und der Tischgrill/Kugelgrill P-420 E Minichef, beide mit einer Leistung von 2.000 Watt. Jeder Elektrogrill von Outdoorchef zeichnet sich durch die porzellanemaillierten Teile wie durch eine 7-stufige Temperaturregelung aus.

Steba

Die Geräte der Firma Steba zählen laut Elektrogrill Test 2017 zur gehobenen Mittelklasse. Die Modellreihe VG Haubengrillsbefriedigt mit ihren Ergebnissen jeden Grillgourmet, hat allerdings den kleinen Nachteil, dass die Säulenkonstruktion ein wenig wackelig ist. Das Unternehmen wurde 1919 in Bamberg gegründet und existiert gegenwärtig in der dritten Generation. Mittlerweile lassen zahlreiche Firmen in der Kleinelektroindustrie ihre Geräte bei Steba entwickeln und auch produzieren. “Made in Germany” stellt das Unternehmen auch Grillbacköfen, Brotbackautomaten, Raclettes, Dampfdruckgarer, Eierkocher und Fritteusen her. Im Bereich Elektrogrill gilt der Steba VG 400 mit einer Leistung von 2.200 Watt als Premiummodell des Unternehmens. Der Standgrill/Kugelgrill verfügt über eine abnehmbare, antihaft beschichtete Grillplatte, stufenlose Temperaturregelung, Dampfventil, Fettauffangschale mit Füllstandsanzeige und wärmeisolierte Griffe.

Severin

Zu den beliebtesten Marken der Deutschen, die auf das Braten mittels Elektrogrill schwören, zählt laut Elektrogrill Test 2017auch Severin mit ihrer Modellreihe PG, die hinsichtlich Qualität und Preis alle Wünsche des Grillfans erfüllt. Das deutsche Unternehmen steht seit rund 120 Jahren für erstklassige Produkte, die hohe Qualitätsstandards erfüllen. Einst 1892 als Einmannbetrieb in einer kleinen Schmiede gegründet, produzieren heute etwa 2.000 Mitarbeiter innovative Elektrogeräte wie Kaffeemaschinen, Toaster und andere Küchenhelfer, Staubsauger, Haartrockner und Gefrierschränke. Als Ergänzung zum Elektrogrill produziert das Unternehmen außerdem einen Wurster, der Würstchen auf den Punkt brät. Seit mehr als 20 Jahren bringt Severin Elektrogrills in verschiedensten Formen und Farben auf den Markt, die beiden solidesten Modelle sind der Standgrill PG 8534 mit 1.600 Watt und der Tischgrill PG 2794 mit 2.500 Watt. Beide Geräte verfügen über Gusseisen-Grillplatten und einen abnehmbaren Windschutz.

Beliebte Elektrogrill-Modelle und Alternativen

Wenn Sie für Ihr Eigenheim einen Elektrogrill anschaffen wollen, den Sie voraussichtlich regelmäßig benutzen und damit auch ausgefallenere Speisen zubereiten wollen, sollten Sie ein erprobtes Qualitätsgerät kaufen. Lassen Sie daher am besten die Finger von “No-name”-Grills, die es häufig sehr günstig im Discounter zu erwerben gibt, denn damit werden Sie nicht lange eine Freude haben.

Bestseller

Severin PG 1511 (Tischgrill): wassergefüllte Grillwanne, daher wenig Rauchentwicklung, Thermostat, schnelles Aufheizen, 2.300 Watt
Philips HD 4419/20 (Tischgrill): Antihaftbeschichtung, Thermostat, Platte mit gerippter und glatter Oberfläche, Fettablauf, Teile Spülmaschinen fest, 2.300 Watt
Medion MD 16235 (Standgrill): mit Deckel für indirekte Zubereitung, Cool-Toch-Griff, Ablage, Fettauffangschale, Antihaftbeschichtung, stabiles Fußgestell, 1.400 bis 1.600 Watt
Severin PG 2792 (Standgrill): stabiles Gestell mit Ablage, geringe Rauchentwicklung, leichte Reinigung durch abnehmbare Elemente, 2.500 Watt
Tefal BG 9018 (Tischgrill): zerlegbar für die leichte Reinigung, Thermostat, 2.200 Watt

Alternativen zum Elektrogrill

Holzkohlegrill
Die normalen Holzkohlegrills auf Rollen, vom Hochleistungsgerät bis hin zum einfachen Kugelgrill, zählen nach wie vor zu den beliebtesten Grills. Echte BBQ-Liebhaber schätzen einerseits das Zelebrieren des Feuermachens vor der Zubereitung, andererseits das unverwechselbare Raucharoma. Allerdings braucht die Vorbereitung seine Zeit – kurzentschlossenes Grillen ist daher kaum möglich. Darüber hinaus brennen Fleisch, Fisch und Gemüsen beim Garen auf Kohle gerne an, wodurch sich krebserregende Stoffe bilden. Und auch die sich durch die abtropfenden Flüssigkeiten entwickelnden Dämpfe sind ungesund. Ein weiterer Nachteil ist das Beschaffen und permanente Nachlegen von Kohle.

Gasgrill
Gegrillt wird hier gesund, rasch und genau. Zum einen können Fleischsäfte und Fett hier nicht in ein Feuer tropfen, zum anderen entwickelt sich die Temperatur rasch und exakt bis auf 300 Grad Celsius. Das Anheizen dauert nur etwa eine Viertelstunde. Der entstehende Rauch ist minimal, weswegen sich der Gasgrill auch für den Einsatz auf Balkonen eignet. Eine eingebaute Räucherfunktion erfreut alle, die auf das typische rauchige Aroma nicht verzichten wollen. Geschmacklich reicht der Gasgrill aber nicht an die Ergebnisse des Holzkohlegrills heran. Im Vergleich zum Elektrogrill ist er eher unbeweglich und auch teurer.

Fragen & Antworten zum Thema Elektrogrill

1. Was ist besser: Tischgrill oder Standgrill?
Die erste und wichtigste Frage, wenn Sie einen Elektrogrill kaufen wollen, ist, ob Sie einen Tischgrill oder einen Standgrillbevorzugen. Ausschlaggebend dafür ist, wo und wie oft Sie das Gerät nutzen wollen. Das Standgerät ist für den Einsatz im Garten und auf der Terrasse, das Tischgerät für Balkon und Küche gedacht. Das Standgerät eignet sich eher für Profis und ambitionierte Hobbygriller, die öfter auch BBQ-Partys schmeißen, das Tischgerät mehr für den familiären Grillgenuss.

2. Elektrogrill mit oder ohne Deckel?
Ein Deckel bietet beim Grillen nicht nur Schutz vor Staub und umherfliegenden Blättern, es wird beim Zubereiten der Speisen die Wärme besser gehalten und daher das Grillgut schneller und besser gegart. Man spricht dabei auch vom indirekten Grillen. Natürlich ist ein Elektrogrill mit Deckel nur als Standgerät erhältlich und etwas teurer.

3. Woran erkennt man beim Elektrogrill die Qualität?
Die Qualität spielt, wie bei jedem anderen Gerät, auch beim Elektrogrill eine große Rolle. Die Unterschiede sind anhand der Materialien von Gehäuse, Grillplatten bzw. -rosten, des Konzepts zum Auffangen der abtropfenden Flüssigkeiten wie Fett, Marinade oder Fleischsaft, der Handhabung und Reinigung sowie der Heizleistung erkennbar.

5. Wie hoch ist der Stromverbrauch beim Elektrogrill?
Die verbrauchte Strommenge ergibt sich aus Leistungsfähigkeit, die üblicherweise zwischen 1.800 und 2.500 Watt liegt, und Betriebsdauer. Nach dem Aufheizen, bei dem der Elektrogrill die Maximalleistung erbringt und dadurch den meisten Strom verbraucht, senkt und hält das Thermostat bei Erreichen der Grilltemperatur die Hitze. Dabei reduziert sich der Stromverbrauch natürlich erheblich. Der Elektrogrill mit Deckel verbraucht weniger Energie, da die Wärme im Garraumgehalten wird.

6. Kann der Elektrogrill in der Wohnung verwendet werden?
Wer bei Schlechtwetter Heißhunger auf ein schönes, saftiges Steak vom Grill verspürt, kann sein Lieblingsgericht auch in der Wohnung zubereiten – allerdings nur mit einem Tischgerät. Es sollte bedacht werden, das auch beim Zubereiten auf dem Elektrogrill Essensdampf und ein wenig Rauch entsteht. Es empfiehlt sich daher, das Gerät in der Küche zu verwenden und während des Betriebs auf den kalten Herd unter die Dunstabzugshaube zu stellen.