Action-Cam Test 2017 – Die 5 besten Action-Cams im Test

Die Action-Cam ist des Abenteurers liebstes Kind. Oder besser gesagt ein Begleiter, der voll im Trend liegt. Ob wilder Wellenritt, rasanter Run oder beeindruckender Parcours – die Action-Cam ist bei vielen stets dabei und zeichnet dabei bestandene Herausforderungen auf. Dabei muss sie sich jedoch selbst einigen Herausforderungen stellen und passend zum Einsatz ausgewählt werden.

Action-Cam Bestenliste 2017

Testsieger Preis-Leistungs-Sieger
Actionpro 200004 X8 Sport- und Actionkamera (12 Megapixel, 2 Zoll, LCD) silber/schwarz
Hieha® 4K Full HD WiFi Duale Bildschirme 1080P 12MP 2 Zoll 170° Weitwinkel-Objektiv Wasserdichte Mini DV Actioncam Sports Camera Camcorder mit Fernbedienung, Schwarz
Drift Actionkamera Ghost-S,
GoPro HERO4 Silver Adventure Actionkamera (12 Megapixel)
GoPro HERO Session Actionkamera (8 Megapixel,
Modell Actionpro 200004 X8 Hieha 4K Drift Ghost-S GoPro HERO4 Silver GoPro HERO Session
Bewertung
Testergebnis 1.3 1.5 1.7 1.9 2.2
Fotoauflösung 12 MP 12 MP 12 MP 12 MP 8 MP
Videoqualität 4K 24 fps / Full HD 60 fps 4K 25 fps / Full HD 60 fps 60 fps Full HD 4K 15 fps / Full HD 60 fps Full HD 60 fps / SD 120 fps
Zeitlupenfunktion
Zeitrafferfunktion
Weitwinkel 135° 170° bis 160° 170° 170°
Bedienung Fernbedienung Fernbedienung/ App Fernbedienung App App
Akkulaufzeit ca. 1,5 h ca. 45 min ca. 3,5 h ca. 1,5 h ca. 1 h
Maße 61 x 41 x 21 mm 59 x 41 x 21 mm 105 x 52 x 33 mm 105 x 103 x 247 mm 37 x 37 38 mm
Display LCD LCD LCD LCD-Touch -
Speicher micro SD micro SDHC (exkl.) micro SD/SDHC/SDXC micro SD/SDHC/SDXC micro SD/SDHC/SDXC
Gewicht 75 g 500 g 171 g 147 g 74 g
Wasserdichte bis 50 m bis 30 m bis 3 m bis 40 m bis 10 m
Preis

160,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

82,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

271,68 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

379,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

209,00 €

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Die Action-Cam – Was kann sie leisten?

Die Action-Cam ist ein Aufnahmegerät der schnellen Sorte. Durch eine hohe Aufzeichnungsrate gelingt es ihr auch rasante Bewegungen festzuhalten. Dadurch wird es möglich, beispielsweise einen Fallschirmsprung aufzunehmen oder die Radfahrt durch anspruchsvolles Gelände festzuhalten. Aber die Action-Cams sind nicht nur für Sportler optimal. Sie wollen mit dem RC Auto die Strecke neu erfahren? Mit einem Quadrocopter oder einer Drohne die Welt aus der Vogelperspektive erleben? Auch hierbei können sich die kleinen Kameras bewähren. Besonderes Highlight und sehr spannend ist die Möglichkeit einiger Action-Cams, Aufnahmen im Zeitlupen-Modus anzufertigen. Diese Funktion ist wiederum ideal, um beispielsweise eine Technik zu studieren, anschließend zu optimieren und damit neue Bestleistungen zu erreichen.

Action-Cam Test 2017

Vor- und Nachteile der Action-Cam in der Übersicht

Die Action-Cams sind schnell und ermöglichen die Betrachtung von Abläufen in Zeitlupe. Dazu haben sie einige weitere Vorzüge zu bieten. Allerdings stehen diesen Vorteilen auch potenzielle Nachteile gegenüber, denen Sie sich bewusst sein sollten. Darunter:

+schnelle Bewegungen und Abläufe werden mit vergleichsweise guter Bildqualität aufgenommen
+Zeitlupenaufnahmen möglich
+teilweise wasserdicht und daher auch bei Tauchgängen oder im Regen geeignet
+kompakt, leicht und beispielsweise als Helmkamera einsetzbar
+teilweise ist eine Bedienung und Veränderung der Einstellungen über eine App möglich
-Qualität von Bild und Ton können zu wünschen übrig lassen
-teilweise keine direkte Wiedergabe der Aufnahmen zur Überprüfung möglich
-oftmals fehlt eine Bildstabilisierung, was zu verwackelten Ergebnissen führen kann

Voraussetzungen für den Einsatz einer Action-Cam

Damit sich der Einsatz einer Action-Cam lohnt, sollten entsprechend schnelle Bewegungen gegeben sein. Anderenfalls sind Sie mit dem Einsatz eines Camcorders deutlich besser beraten.  Auch sollten Sie keinen allzu hohen Wert auf die Qualität von Auflösung und Ton legen. Das ist bei Tauchgängen, einem Drohnenflug oder einem Rennen aber ohnehin zu vernachlässigen.

Action Cam vs. Camcorder

Action-Cam oder Camcorder – Die Unterschiede

Sie wollen ein Familienfest, den Tanzabschlussball oder eine Geburtstagsfeier auf Film festhalten? Setzen Sie dazu lieber auf einen Camcorder. Vor allem, wenn Musik und Gespräche klar verständlich aufgenommen werden sollen. Bei der Tonqualität schneidet die Action-Cam deutlich schlechter als ein Camcorder ab. Das trifft anteilig auch auf die Bildqualität zu.

Zudem finden sich zwischen diesen Kamera-Arten Unterschiede hinsichtlich:

-Der Bedienung: Camcorder sind in der Regel einfacher zu bedienen als Action-Cams. Die Action-Cam erfordert also etwas Übung vor dem eigentlichen Einsatz.
-An vielen Action-Cams ist eine Wiedergabe der gemachten Aufgaben nicht direkt möglich. Bei einem Camcorder gehört diese Funktion zur Grundausstattung. Eine Überprüfung der Videos gestaltet sich bei den Action-Cams also aufwendiger und umständlicher.
-Die meisten Action-Cams sind zumindest bis zu einer Tiefe von einem Meter wasserdicht und können zusätzlich mit einer Hülle versehen werden. Dadurch werden Aufnahmen im Regen, beim Schwimmen, Surfen und Tauchen möglich. Sie können sich freier bewegen und die Kamera nimmt selbst bei nassem oder feuchtem Wetter nicht so schnell Schaden. Camcorder sind in diesem Bereich deutlich empfindlicher.
-Action-Cams sind widerstandsfähig. Immerhin sind sie dafür konzipiert, Abenteuer mit Ihnen zu bestehen. Sie erweisen sich in aller Regel also als robuster.
-Ans Bein geschnallt, am Bike befestigt oder an den Helm geklemmt: Die Action-Cam zeigt sich auch in der Möglichkeit der Befestigung flexibel. Camcorder sind hier weitaus weniger vielseitig.

Was kostet eine gute Action-Cam?

Action-Cams sind bereits für weniger als 100 Euro zu haben. Geräte ohne Sonderausstattungen und bemerkenswerte Leistungen passen also auch in kleine Budgets. Besonders hochwertige Modelle mit Zeitlupenmodus, langen Akkulaufzeiten und hoher Speicherkapazität schlagen hingegen mit mehreren hundert Euro zu Buche. Hinzu kommen Speicherkarten als Wechseloption und Zusatzakkus, wenn Sie die Action-Cam auf längere Ausflüge mitnehmen möchten.

Alle Top-Marken auf einen Blick

GoPro

GoPro ist das vermutlich bekannteste Unternehmen, das Action Cams herstellt. Der Gründer und CEO ist Nicholas Woodman. Der Hauptsitz der Firma GoPro befindet sich in den Vereinigten Staaten. Doch längst ist das Unternehmen über den Garagenladen hinausgewachsen. In alle möglichen Länder weltweit wird exportiert. Die ersten GoPros ermöglichten es den Sportlern endlich während des Sportes aus eigener Sicht zu filmen. Vor allem Extremsportler gehörten zu Beginn zu den Hauptkunden des Unternehmens. Mittlerweile werden die Action Cams von Laien ebenso genutzt wie von Spitzensportlern. Die Action Cams von GoPro sind besonders robust. Auch die Bildqualität ist sehr gut, wobei die Bildstabilität für gute Aufnahmen auf während actionreichen Bewegungen sorgt. Wer also gute Qualität haben möchte, verknüpft mit viel Zubehör und praktischen Features, der ist bei GoPro genau richtig.

ACTIONPRO

Das Unternehmen ACTIONPRO gehört zum Mutterkonzern CI IMAGEWEAR activSport GmbH. Das noch junge Unternehmen hat bereits drei verschiedene Action Cams auf den Markt gebracht. Neben den Action Cams ist außerdem jegliches Zubehör zur optimalen Nutzung der Action Cam über ACTIONPRO erhältlich. So kann die Kamera zum Beispiel mit einem Spezialgehäuse ausgestattet werden, sodass man auch Unterwasser perfekte Aufnahmen erzielen kann. Neben dem Online Support bietet ACTIONPRO auch einen telefonischen Kundenservice an, der jeder bei Problemen oder Fragen kompetent berät. Eine preiswerte Alternative zu teuren Konkurrenz Unternehmen.

Drift

Das Unternehmen Drift stellt hochwertige Kameras her. In erster Linie geht es dabei um Videokameras, doch die meisten besitzen außerdem eine Foto-Funktion. Das Team um Drift ist ein junges und kleines Team. Qualität und Innovation sind die grundlegenden Markenzeichen der noch jungen Firma. Die Videokameras sind dazu konzipiert, um perfekte bewegte Bilder einzufangen. Egal, ob die Aufnahme im ruhigen oder bewegten Zustand erfolgt. Zusätzliche Bildstabilisatoren sorgen für ein scharfes Bild auch während actionreichen Momenten. Drift ist in Großbritannien gegründet worden, exportiert aber mittlerweile in die ganze Welt. Um eine optimale Nutzung der Action Cams zu gewährleisten gibt es auch von Drift jede Menge Zubehör, um die Kameras so vielseitig wie möglich zu gestalten. Drift bietet gute Qualität zu einem angenehmen Preis.

Action-Cam: Testsieger & günstige Alternativen

GoPro Modelle, wie GoPro Hero4 Silver oder Hero4 Black, sind wunderbare und verlässliche Begleiter. Aber durchaus nicht für jeden Zweck nötig. Schauen Sie bei Tests und der Kaufauswahl daher auch mal am anderen Ende der Ergebnisse nach. Für viele reicht beispielsweise die deutlich günstigere Drift Ghost-S Action-Cam aus. Wichtig ist, dass die Action-Cam zu Ihrem Bedarf passt. So ist beispielsweise ein Wasserschutz nicht nötig, wenn die Kamera ausschließlich im Trocknen zum Einsatz kommt.

Worauf sollten Sie beim Kauf der Action-Cam achten?

-Auf die Bildrate: Mindestens 25 Frames pro Sekunde – oder auch fps genannt – sollten es sein. Deutlich besser sind 120 fps.
-Eine möglichst hohe Auflösung: 1080 p sind das Mindestmaß für eine fließende Wiedergabe.
Wasserdichte: Spritzwasserschutz ist fast allen Action-Cams gemein. Dazu sind die meisten Modelle wasserdicht bis zu einem Meter. Damit wertvolle Aufnahmen nicht verloren gehen, empfiehlt sich eine höhere Wasserdichte oder ein optionaler Schutz.

Fragen & Antworten zum Thema Action-Cam

Was ist eine Action-Cam?

Eine Action-Cam ist eine Kamera, die sich durch ihre kompakte Bauweise und das geringe Gewicht auszeichnet. Meist werden Action-Cams bei sportlichen Aktivitäten eingesetzt, da sie bequem an Personen oder deren Ausrüstung befestigt werden kann und so beide Hände frei sind. Action-Cams können sowohl Bilder als auch Videos produzieren. Durch die robuste Bauweise sind sie vielseitig einsetzbar.

Was muss beim Kauf einer Action-Cam beachtet werden?

Beim Kauf einer Action-Cam ist vor allem der Einsatzbereich wichtig. Sie muss den actionreichen Aktivitäten des Nutzers standhalten können, ob Unterwasser, in den Bergen oder in der Luft. Essentiell ist daher ein stabiles Gehäuse oder auch die Möglichkeit der Nachrüstung von speziellen Gehäusen für tiefere Gewässer. Auch Stöße oder Stürze sollte das Gehäuse der Action-Cam ohne technische Schäden überstehen. Die Bildqualität und die Akkulaufzeit ist das wichtigste Kriterium der Action-Cam. Außerdem muss sie einfach zu bedienen sein.

Welche Action-Cam eignet sich zum Tauchen?

Damit eine Action-Cam auch während des Tauchens genutzt werden kann, muss sie einige technische Anforderungen mitbringen. Die meisten Action-Cams benötigen unter Wasser eine zusätzliche Lichtquelle, um gute und scharfe Aufnahmen zu produzieren. Außerdem muss ein Wasserdichtes Gehäuse verfügbar sein. Spritzfestigkeit alleine reicht beim Tauchen nicht aus, da der Druck unter Wasser zu groß ist. Die wasserdichten Gehäuse lassen sich meist nachrüsten.

Wozu brauche ich eine Action-Cam?

Der Nutzen von Action-Cams liegt eigentlich schon im Namen. Meistens werden mit deren Hilfe sportliche Leistungen der Sportler selbst auf Bildern und Videos festgehalten. Smartphones bieten diese Leistung nur in geringer Weise an, da sie zumindest mit einer Hand gehalten werden müssen. Action-Cams hingegen sind extrem leicht und kompakt gebaut. Sie können mit den unterschiedlichsten Halterungen ausgestattet an der Person oder deren Equipment befestigt werden, dadurch hat der Sportler beide Hände frei. Action-Cams verfügen zudem meist über eine gute Bildstabilität, die in den meistens Smartphones noch nicht verbaut wird.

Was muss eine Action-Cam mitbringen, damit sie motorradtauglich ist?

Motorradfahrer nutzen gerne Action-Cams um Geschwindigkeit und Fahrweise in beispielsweise engen Kurven oder unebenem Gelände festzuhalten. Damit die Videoqualität gut ist, sollte sich die Winkelweite verstellen lassen, um unscharfe Ränder zu vermeiden. Besonders wichtig ist, dass die Action-Cam auch mit Motorradhandschuhen bedient werden kann. Integrierte Laserpointer oder im Idealfall ein Display mit Live-View-Funktion sind hilfreich. Die Halterungen müssen gut am Lenkrad sitzen, damit sie sich während der Fahrt nicht lösen und keine unnötigen Vibrationen bei der Aufnahme erzeugen.